Kino
Unterpunkt zu: Bildverwendungstypen
Darstellung des gr. ZusammenhangsDer Begriff Kino ist eine verkürzte Form des Begriffs Kinematograph bzw. Kinematographie. Der altgriechische Ursprung des Begriffs bezieht sich auf die Verbindung der Wörter κίνημα (kinēma, Bewegung) und γράφειν (graphein, zeichnen). Der Kinematograph (cinématographe) wurde von den Brüdern Louis und Auguste Lumière erfunden und diente als Aufnahmegerät zur Belichtung von Filmmaterial, Projektor und Kopiergerät. Die Projektion des kinematographischen Filmmaterials ermöglichte die Darstellung von Bewegung und konstituierte das spezifische Bewegungs-Bild des Films. Der Begriff Kino dient heutzutage weitestgehend der apparativen Charakterisierung speziell ausgestatteter Orte (Leinwand, Sitzreihen etc.), an denen Filmvorführungen einem zahlenden Publikum öffentlich zugänglich gemacht werden.
Engere Begriffsbestimmungoptional BeispieleAuswirkungen auf andere Begriffe |
Anmerkungen
Literatur
[Gemoll & Vretska 2006a]Gemoll, Wilhelm & Vretska, Karl (2006): Gemoll. Griechisch-deutsches Schulwörterbuch und Handwörterbuch. Oldenbourg Schulbuchverlag, München.[Hick 1999a]Hick, Ulrike (1999): Geschichte der optischen Medien. Fink, München.[Kreimeier 2012a]Kreimeier, Klaus (2010): Die Poesie der Maschine. Gedankensplitter zu einer Theorie des frühen Kinos. In: Kirchner, A. & Pohl, A. & Riedel, P. (Hg.), Kritik des Ästhetischen - Ästhetik der Kritik. Schüren, Marburg.[Paech 2006a]Paech, Joachim (2006): Was ist ein kinematographisches Bewegungsbild?. In: Koebner, Th. & Meder, Th. (Hg.), Bildtheorie und Film. Edition Text + Kritik, München. Seitenbearbeitungen durch: Lars Grabbe, Dimitri Liebsch, Joerg R.J. Schirra, Patrick Kruse und Marcel Lemmes — (Hinweis) |