Technische Medien: Unterschied zwischen den Versionen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 10: | Zeile 10: | ||
<!--Ende header--> | <!--Ende header--> | ||
<!--Ab hier: eigentlicher Inhalt--> | <!--Ab hier: eigentlicher Inhalt--> | ||
Für die Bezeichnung ‘technische Medien’, die seit den 1980er Jahren nicht nur im medien­wissen­schaftli­chen Feld verbrei­tet ist, lässt sich kaum eine konsis­tente Verwen­dungswei­se und kein streng abzu­grenzen­des Bezugs­feld feststel­len. Was techni­sche Medien sind oder auch nur, was in den einschlä­gigen Debat­ten damit gemeint ist, kann schwerlich auf einen Nenner gebracht werden, zu unter­schiedlich sind die Abgren­zungen und zu vage vor allem das Gegen­standsfeld. Zwar schreibt Friedrich Kittler, auf den die Verwen­dung maßgeb­lich zurück­geht, dass techni­sche Medien : | Für die Bezeichnung ‘technische Medien’, die seit den 1980er Jahren nicht nur im medien­wissen­schaftli­chen Feld verbrei­tet ist, lässt sich kaum eine konsis­tente Verwen­dungswei­se und kein streng abzu­grenzen­des Bezugs­feld feststel­len. Was techni­sche Medien sind oder auch nur, was in den einschlä­gigen Debat­ten damit gemeint ist, kann schwerlich auf einen Nenner gebracht werden, zu unter­schiedlich sind die Abgren­zungen und zu vage vor allem das Gegen­standsfeld. Zwar schreibt Friedrich Kittler, auf den die Verwen­dung maßgeb­lich zurück­geht, dass techni­sche Medien | ||
: | |||
:''physi­kali­sche Prozes­se [nutzen], die die Zeit menschli­cher Wahrneh­mung unter­laufen und nur im Code neuzeit­licher Mathe­matik über­haupt formu­lierbar sind'' (<bib id='Kittler 1993a'></bib>: S. 186, <bib id='Winthrop-Young 2005a'>Winthrop-​Young 2005a</bib>). | :''physi­kali­sche Prozes­se [nutzen], die die Zeit menschli­cher Wahrneh­mung unter­laufen und nur im Code neuzeit­licher Mathe­matik über­haupt formu­lierbar sind'' (<bib id='Kittler 1993a'></bib>: S. 186, <bib id='Winthrop-Young 2005a'>Winthrop-​Young 2005a</bib>). | ||
: | : | ||
| Zeile 18: | Zeile 19: | ||
==Historischer Bruch und Abgren­zung== | ==Historischer Bruch und Abgren­zung== | ||
Die Verwendung des Begriffs ist vor allem im | Die Verwendung des Begriffs ist vor allem im Gefol­ge technik­orien­tierter Medien­theorien aufge­kommen, wie sie Friedrich Kittler seit Mitte der 1980er Jahre vertritt und die von zahlrei­chen Arbei­ten aufge­nommen wurde (<bib id='Kittler 1986a'></bib>, <bib id='Kittler 1989a'></bib>). In der Technik wird ein Apri­ori gesucht, das ähnlich dem foucault­schen histo­rischen Apri­ori alles unter seine Bedin­gungen stellt – unter selbst nicht sinnhaf­te Bedin­gungen der [[Materialität|Mate­riali­tät]]. Das techni­sche Apri­ori, das als Technik­deter­minis­mus kriti­siert wurde, bestimmt etwa in Form von Programm­codes, techni­scher Über­tragbar­keit oder Vertei­lungen von Inhal­ten alle Sagbar­keiten und Sichtbar­keiten und nicht zuletzt das, als was der Mensch gilt. | ||
: | : | ||
Der Begriff »technische Medien« wird dabei | Der Begriff »technische Medien« wird dabei mitun­ter affir­mativ von der Techni­zität her gedacht und hat zunächst die Funktion, mittels der Situ­ierung eines histo­rischen Bruches techni­sche von anderen Medien abzu­grenzen. Dieser Bruch wird grob im 19. Jahrhun­dert, durchaus paral­lel zur indus­triellen Revo­lution veror­tet (<bib id='Stiegler 2009a'></bib>) und häufig durch die Nutzung von Elek­trizi­tät gekenn­zeichnet, die mit der Mathe­mati­sierung techni­scher Vorgän­ge einen weite­ren Schub bekommt und das Buch als Leitme­dium ablöst (<bib id='Siegert 2003a'></bib>). Als ‘techni­sche Medien’ bezeich­net Kittler Arte­fakte, die seitdem dazu dienen, Infor­mation (selbst ein Begriff des 20. Jahrhun­derts) zu verar­beiten, zu speichern oder zu über­tragen. Diese Begriffs­trias dient medien­histo­rischer Arbeit als wichti­ges Ana­lyse­tool. Als techni­sche Medien zählen in den Debat­ten der technik­orien­tierten Medien­theorien mithin so unter­schiedli­che Dinge wie die elek­tromag­neti­sche Tele­graphie, [[Fotografie|Photo­graphie]], [[Fernsehen|Fern­sehen]], Rechen­maschi­nen aller Art oder das Grammo­phon, später auch die Mikro­elek­tronik und der Compu­ter. Welche konkre­ten Gegen­stände gemeint sind, ist in Kittlers Schriften zwar an einzel­nen Beispie­len deutlich gekenn­zeichnet, aber eine geteil­te Eigen­schaft wird nicht deutlich. Auch aus techni­scher Sicht bleibt diese Defi­nition blass. Von Seiten der Technik her lässt sich keine Hilfe bei einer genau­en Begriffs­bestim­mung erwar­ten, gibt es doch keine Eigen­schaft, die etwa Photo­appa­rat, Mobil­tele­fon und Grammo­phon teilen. | ||
: | : | ||
Mit diesem | Mit diesem medienhisto­rischen Bruch oder vielmehr einer Vielzahl kleine­rer Brüche wird eine Zäsur zwischen techni­scher und vortech­nischer Welt markiert, die ein Beschrei­bungspo­tential akti­viert, weil Compu­ter oder techni­sche Zeitach­senma­nipu­lation (<bib id='Krämer 2004a'></bib>) mit einem ande­ren Instru­menta­rium bear­beitet werden müssen als Bücher oder Werkzeu­ge: nicht herme­neutisch und nicht semi­otisch, sondern medien­archäo­logisch und diskurs­ana­lytisch. Aus dieser Zäsur speist technik­orien­tierte Medien­theorie ihr Inno­vations­poten­tial. Techni­sche Medien lassen sich, darin stimmen auch Auto­ren über­ein, die keinen histo­rischen Bruch postu­lieren, nicht auf gleiche Weise beschrei­ben wie der Buchdruck und erfor­dern ein neues, medien­wissen­schaftli­ches Instru­menta­rium, wie es seit McLuhans grundle­gender Blickwen­dung The Medium is the Message’ erarbeitet wurde (<bib id='McLuhan 1964a'></bib>). Diese Zäsur kann also durchaus als ein Einsatzpunkt von Medienwissenschaft überhaupt erachtet werden. | ||
: | : | ||
Technische Medien werden entsprechend dadurch charakterisiert, dass sie die grundlegende Differenz zwischen der Übertragung von Signalen und den Zeichenoberflächen, also die technischen Operationen hinter den Erscheinungen ihrer Interfaces verbergen. Sie sind nicht einfach Träger von Information, sondern konstituieren die Bedingung ihrer Möglichkeit und Verteilung. Anstatt die Inhalte von Medien zu fokussieren, die als ephemere Erscheinungen gelten, richtet sich die Blickwendung auf die technischen Verfahren, Materialitäten und Standards dahinter, bevorzugt auch in das Innere der Maschinen (<bib id='Ernst et al. 2003a'></bib>). Technische Medien übertragen nicht, was sie in ihren Empfangs- und Endgeräten sichtbar, hörbar oder lesbar machen, sie übertragen keine Bilder, Töne oder Buchstaben, sondern codierte Daten, die aufwändig synchronisiert werden müssen. Sie übersetzen Sinnliches oder Schriftliches in Datenflüsse und unterziehen es dabei einer Ausdifferenzierung (<bib id='Rieger 2001a'></bib>). Der damit vollzogene Bruch, der eine neue Beschreibungskultur mit sich bringt, prägt folgerichtig die Infrastrukturen des Denkens, Wahrnehmens und Handelns. | Technische Medien werden entsprechend dadurch charakterisiert, dass sie die grundlegende Differenz zwischen der Übertragung von Signalen und den Zeichenoberflächen, also die technischen Operationen hinter den Erscheinungen ihrer Interfaces verbergen. Sie sind nicht einfach Träger von Information, sondern konstituieren die Bedingung ihrer Möglichkeit und Verteilung. Anstatt die Inhalte von Medien zu fokussieren, die als ephemere Erscheinungen gelten, richtet sich die Blickwendung auf die technischen Verfahren, Materialitäten und Standards dahinter, bevorzugt auch in das Innere der Maschinen (<bib id='Ernst et al. 2003a'></bib>). Technische Medien übertragen nicht, was sie in ihren Empfangs- und Endgeräten sichtbar, hörbar oder lesbar machen, sie übertragen keine Bilder, Töne oder Buchstaben, sondern codierte Daten, die aufwändig synchronisiert werden müssen. Sie übersetzen Sinnliches oder Schriftliches in Datenflüsse und unterziehen es dabei einer Ausdifferenzierung (<bib id='Rieger 2001a'></bib>). Der damit vollzogene Bruch, der eine neue Beschreibungskultur mit sich bringt, prägt folgerichtig die Infrastrukturen des Denkens, Wahrnehmens und Handelns. | ||
Version vom 27. November 2013, 18:24 Uhr
Unterpunkt zu: Medientheorien: Übersicht
|
Für die Bezeichnung ‘technische Medien’, die seit den 1980er Jahren nicht nur im medienwissenschaftlichen Feld verbreitet ist, lässt sich kaum eine konsistente Verwendungsweise und kein streng abzugrenzendes Bezugsfeld feststellen. Was technische Medien sind oder auch nur, was in den einschlägigen Debatten damit gemeint ist, kann schwerlich auf einen Nenner gebracht werden, zu unterschiedlich sind die Abgrenzungen und zu vage vor allem das Gegenstandsfeld. Zwar schreibt Friedrich Kittler, auf den die Verwendung maßgeblich zurückgeht, dass technische Medien
Doch stellt sich diese Definition weder als verbindlich dar, noch ist damit ein kohärentes Gegenstandsfeld umrissen. Da der Begriff entsprechend kaum über eine Definition zu fassen sein wird, bietet es sich für eine Annäherung an, nach seiner Funktion innerhalb der Mediendebatte zu fragen. Dabei lassen sich im wesentlichen drei Aspekte unterscheiden, die am Ende um die bildphilosophische Relevanz des Themas ergänzt werden.
Historischer Bruch und AbgrenzungDie Verwendung des Begriffs ist vor allem im Gefolge technikorientierter Medientheorien aufgekommen, wie sie Friedrich Kittler seit Mitte der 1980er Jahre vertritt und die von zahlreichen Arbeiten aufgenommen wurde ([Kittler 1986a]Kittler, Friedrich (1986): Grammophon, Film, Typewriter. Brinkmann & Bose, Berlin. Der Begriff »technische Medien« wird dabei mitunter affirmativ von der Technizität her gedacht und hat zunächst die Funktion, mittels der Situierung eines historischen Bruches technische von anderen Medien abzugrenzen. Dieser Bruch wird grob im 19. Jahrhundert, durchaus parallel zur industriellen Revolution verortet ([Stiegler 2009a]Stiegler, Bernard (2009): Technics and Time 2. Disorientation. Stanford University Press, Stanford. Mit diesem medienhistorischen Bruch oder vielmehr einer Vielzahl kleinerer Brüche wird eine Zäsur zwischen technischer und vortechnischer Welt markiert, die ein Beschreibungspotential aktiviert, weil Computer oder technische Zeitachsenmanipulation ([Krämer 2004a]Krämer, Sybille (2004): Friedrich Kittler – Kulturtechniken der Zeitachsenmanipulation. In: Lagaay, A. (Hg.), Medientheorien. Eine philosophische Einführung. Campus, Frankfurt/M. Technische Medien werden entsprechend dadurch charakterisiert, dass sie die grundlegende Differenz zwischen der Übertragung von Signalen und den Zeichenoberflächen, also die technischen Operationen hinter den Erscheinungen ihrer Interfaces verbergen. Sie sind nicht einfach Träger von Information, sondern konstituieren die Bedingung ihrer Möglichkeit und Verteilung. Anstatt die Inhalte von Medien zu fokussieren, die als ephemere Erscheinungen gelten, richtet sich die Blickwendung auf die technischen Verfahren, Materialitäten und Standards dahinter, bevorzugt auch in das Innere der Maschinen ([Ernst et al. 2003a]Ernst, Wolfgang et al. (Hg.) (2003): Suchbilder. Visuelle Kultur zwischen Algorithmen und Archiven. Kulturverlag Kadmos, Berlin.
Universalmedium ComputerDamit ist ein Hinweis auf die zweite Funktion gegeben. Der Bruch gegenüber älteren Medien wie dem Buch oder dem Gemälde dient auch der Selbstsituierung, wird doch das Entfaltungspotential von Medien besonders in der Technik gesucht und ihr ein teleologisches Potential zugesprochen. Vor allem in den vom Internet euphorisierten 90er Jahren lassen viele Medientheorien die Mediengeschichte auf den Computer zulaufen, der als technisches Universalmedium alle anderen Medien in sich aufnehmen soll. Mit dem Computer konvergieren die Anwendungen in einem technischen Gerät, das nunmehr verschiedene Aufgaben übernimmt und mittels des digitalen Codes schlicht alles umwandeln soll. Diese Konvergenz ist häufig als Aufhebung und gleichsam teleologisches Ziel der Medienentwicklung beschrieben und entsprechend aufgeladen worden ([Mersch 2003b]Mersch, Dieter (2003): Technikapriori und Begründungsdefizit. Medienphilosophien zwischen uneingelöstem Anspruch und theoretischer Neufundierung. Philosophische Rundschau, 50. Blickwendung zur Technik als MediumDer Begriff dient schließlich drittens der Reformulierung eines Blickwechsels, der Medienwissenschaft insgesamt prägt, des Blickwechsels weg von den Inhalten und hin auf die Medien, die diese Inhalte vermitteln, in irgendeiner Weise prägen oder bedingen. So hat Sybille Krämer drei Konzepte als „Knotenpunkte“ in der Mediendebatte verortet: literarische Medien, technische Medien und Massenmedien. Technische Medien werden dabei durch die Technisierung von Information mittels Artefakten gekennzeichnet und im weiteren die Technisierung von Wahrnehmungsoptionen und Kommunikationsvorgängen beschrieben. In dieser Hinsicht hat Krämer unterstrichen, dass die Untersuchung technischer Medien über die instrumentelle Dimension von ‘Mitteln für etwas’ hinaus als ‘Mittler von etwas’ beschreibt. Technische Medien sollen dahingehend nicht als Werkzeuge betrachtet werden, mit denen sich eine bestimmte Arbeit verrichten lässt, sondern als Apparate der Welterzeugung: als Verarbeitungs- oder Verteilungsweisen und schließlich als Erzeuger von Bildern, die es vorher nicht gab. Diese Überlegungen schließen durchaus an den antiken techné-Begriff an, der nicht im Werkzeug aufgeht. Technische Medien allein mit der Unterscheidung von Zwecken und Mitteln zu beschreiben, bleibt demnach unterkomplex, wobei zu fragen ist, was nicht-technische Medien sein sollen, die von der Bezeichnung technische Medien vorausgesetzt werden. In dieser Hinsicht hat Gerhard Gamm betont, dass sich Technik allen Versuchen widersetze, auf eine instrumentelle Funktion reduziert zu werden. Vielmehr müsse Technik als Medium gedacht werden, womit die Perspektive noch einmal verschoben würde ([Gamm 2000a]Gamm, Gerhard (2000): Nicht nichts. Studien zu einer Semantik des Unbestimmten. Suhrkamp, Frankfurt/M. Die technische Infrastrukturen, die etwa Bilder übertragen oder überhaupt erst hervorbringen, sollen nicht als schlichte Träger konzeptualisiert werden, die Inhalte störungsfrei transportieren. Medien gewinnen stattdessen „ihren Status als wissenschaftliches, d.h. systematisierbares Objekt gerade dadurch, dass sie das, was sie speichern, verarbeiten und vermitteln, jeweils unter Bedingungen stellen, die sie selbst schaffen und sind“ ([Engell 1999a]Engell, Lorenz & Vogl, Joseph (1999): Vorwort. In: Pias, Claus et. al. (Hg.), Kursbuch Medienphilosophie. DVA, Stuttgart. So ist über die Betonung eines Bruches hinaus, der technische Medien situiert, Technik selbst als Medium und die technische Verfasstheit jedes Vermittlungsgeschehens untersucht worden. Der Begriff der Kulturtechniken beschreibt in dieser Hinsicht heterogene Anordnungen technischer, sozialer und kultureller Konzepte, die über die klassischen Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen hinaus auch operative Verfahren wie Zeichnen oder Messen sowie Ordnungsysteme wie Kataloge oder Suchmaschinen umfassen. Wird Technik in diesem Sinne nicht von bestimmten Apparaten, Verfahren oder einem historischen Bruch her definiert, kann sie vielmehr als Perspektive dienen, den Umgang oder die Welterzeugung durch technische Artefakte und deren Bedingungs- oder Möglichkeitsräume zu beschreiben. Bildphilosophische AspekteIn Hinsicht auf die Herstellung und massenhafte Verbreitung von technischen Bildern, die mit technischen Medien einsetzen soll ([Kittler 2002b]Kittler, Friedrich (2002): Optische Medien. Berliner Vorlesung 1999. Merve, Berlin. |
Anmerkungen
Literatur
[Bredekamp et al. 2008a]Bredekamp, Horst; Schneider, Birgit & Dünkel, Vera (2008): Das Technische Bild. Kompendium zu einer Stilgeschichte wissenschaftlicher Bilder. Akademie, Berlin.[Coy 1997a]Coy, Wolfgang; Tholen, Georg Christoph & Warnke, Martin (1997): Hyperkult. Stroemfeld, Basel.[Engell 1999a]Engell, Lorenz & Vogl, Joseph (1999): Vorwort. In: Pias, Claus et. al. (Hg.), Kursbuch Medienphilosophie. DVA, Stuttgart.[Ernst et al. 2003a]Ernst, Wolfgang et al. (Hg.) (2003): Suchbilder. Visuelle Kultur zwischen Algorithmen und Archiven. Kulturverlag Kadmos, Berlin.[Flusser 1983a]Flusser, Vilém (1983): Für eine Philosophie der Fotografie. European Photography, Göttingen.[Gamm 2000a]Gamm, Gerhard (2000): Nicht nichts. Studien zu einer Semantik des Unbestimmten. Suhrkamp, Frankfurt/M.[Kittler 1986a]Kittler, Friedrich (1986): Grammophon, Film, Typewriter. Brinkmann & Bose, Berlin.[Kittler 1989a]Kittler, Friedrich & Tholen, Georg Christoph (1989): Arsenale der Seele. Literatur- und Medienanalyse seit 1870. Fink, München.[Kittler 1993a]Kittler, Friedrich (1993): Geschichte der Kommunikationsmedien. In: Huber, J. & Müller, A. (Hg.), Raum und Verfahren. Stroemfeld, Basel.[Kittler 2002b]Kittler, Friedrich (2002): Optische Medien. Berliner Vorlesung 1999. Merve, Berlin.[Krämer 2004a]Krämer, Sybille (2004): Friedrich Kittler – Kulturtechniken der Zeitachsenmanipulation. In: Lagaay, A. (Hg.), Medientheorien. Eine philosophische Einführung. Campus, Frankfurt/M.[McLuhan 1964a]McLuhan, Marshall (1964): Understanding Media. The Extensions of Man. Mentor, New York.[Mersch 2003b]Mersch, Dieter (2003): Technikapriori und Begründungsdefizit. Medienphilosophien zwischen uneingelöstem Anspruch und theoretischer Neufundierung. Philosophische Rundschau, 50.[Pias 2004a]Pias, Claus (2004): Zukünfte des Computers. Diaphanes, Berlin.[Rieger 2001a]Rieger, Stefan (2001): Die Individualität der Medien. Suhrkamp, Frankfurt/M.[Schröter 2009c]Schröter, Jens (2009): 3D. Zur Theorie, Geschichte und Medienästhetik des technischtransplanen Bildes. Fink, München.[Siegert 2003a]Siegert, Bernhard (2003): Passage des Digitalen. Zeichenpraktiken der neuzeitlichen Wissenschaften 1500 - 1900. Brinkmann & Bose, Berlin.[Stiegler 2009a]Stiegler, Bernard (2009): Technics and Time 2. Disorientation. Stanford University Press, Stanford.[Vogl 2001a]Vogl, Joseph (2001): Medien-Werden. Galileis Fernrohr. Archiv für Mediengeschichte, 1.[Winthrop-Young 2005a]Winthroph-Young, Geoffrey (2005): Friedrich Kittler zur Einführung. Junius, Hamburg. Verantwortlich: Lektorat: Seitenbearbeitungen durch: Joerg R.J. Schirra, Florian Sprenger und Marcel Lemmes — (Hinweis) |