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Dem Original (dem Künstler) und auch den von ihm produ­zierten Ori­gina­len (den Werken) attes­tiert Young damit, selbst schon das zu sein, was für die alt­euro­päische Mime­sis noch der Bezugs­punkt war: nämlich Natur. Als Ori­ginal rücken Künstler und Werk so in den Rang des Primä­ren, Ursprüng­lichen. Darüber hinaus liefern die «Conjec­tures» aller­dings Ein­blicke in das Bedin­gungsver­hältnis von techni­schen und ästhe­tischen Aspek­ten, die die zeitty­pische Aufwer­tung ansatz­weise dekon­struieren. Nach Young gibt es in der Moder­ne schlichtweg zu viele Arte­fakte, was er im (Buch-)Druck, in der „perpe­tuating power of the press“ begrün­det sieht (<bib id='Young 1918a'></bib>: S. 8f.). Um nicht weite­re Dupli­kate des ohne­hin schon Vorhan­denen anzu­ferti­gen, muss der Künstler einer Forde­rung gerecht werden, die Young durch einen Vergleich zwischen dem (Buch-)Druck und einem der ältes­ten Repro­duktions­verfah­ren über­haupt beschreibt, nämlich der Münzprä­gung: „we should send new metal to the mint, that is, new meaning to the press“ (<bib id='Young 1918a'></bib>: S. 7f.). Wenn nun aber Ori­gina­le in ästhe­tischer Hinsicht aller­erst durch die von den Massen­medien erzeug­ten Kopien notwen­dig werden, so ist – pointiert gesagt – das Ori­ginal das Sekun­däre und die Kopie das Primä­re.<ref>Wäh­rend die­se Di­a­lek­tik Young ge­wis­ser­ma­ßen nur “un­ter­läuft”, wird Ben­ja­min spä­ter ex­pli­zit auf sie – oder zu­min­dest ei­ne ver­gleich­ba­re – hin­wei­sen, wenn er an­merkt: „‘Echt’ war ein mit­tel­al­ter­li­ches Ma­don­nen­bild ja zur Zeit sei­ner An­fer­ti­gung noch nicht“ (<bib id='Benjamin 1974a'>Ben­ja­min 1974a</bib>: S. 476).</ref> | Dem Original (dem Künstler) und auch den von ihm produ­zierten Ori­gina­len (den Werken) attes­tiert Young damit, selbst schon das zu sein, was für die alt­euro­päische Mime­sis noch der Bezugs­punkt war: nämlich Natur. Als Ori­ginal rücken Künstler und Werk so in den Rang des Primä­ren, Ursprüng­lichen. Darüber hinaus liefern die «Conjec­tures» aller­dings Ein­blicke in das Bedin­gungsver­hältnis von techni­schen und ästhe­tischen Aspek­ten, die die zeitty­pische Aufwer­tung ansatz­weise dekon­struieren. Nach Young gibt es in der Moder­ne schlichtweg zu viele Arte­fakte, was er im (Buch-)Druck, in der „perpe­tuating power of the press“ begrün­det sieht (<bib id='Young 1918a'></bib>: S. 8f.). Um nicht weite­re Dupli­kate des ohne­hin schon Vorhan­denen anzu­ferti­gen, muss der Künstler einer Forde­rung gerecht werden, die Young durch einen Vergleich zwischen dem (Buch-)Druck und einem der ältes­ten Repro­duktions­verfah­ren über­haupt beschreibt, nämlich der Münzprä­gung: „we should send new metal to the mint, that is, new meaning to the press“ (<bib id='Young 1918a'></bib>: S. 7f.). Wenn nun aber Ori­gina­le in ästhe­tischer Hinsicht aller­erst durch die von den Massen­medien erzeug­ten Kopien notwen­dig werden, so ist – pointiert gesagt – das Ori­ginal das Sekun­däre und die Kopie das Primä­re.<ref>Wäh­rend die­se Di­a­lek­tik Young ge­wis­ser­ma­ßen nur “un­ter­läuft”, wird Ben­ja­min spä­ter ex­pli­zit auf sie – oder zu­min­dest ei­ne ver­gleich­ba­re – hin­wei­sen, wenn er an­merkt: „‘Echt’ war ein mit­tel­al­ter­li­ches Ma­don­nen­bild ja zur Zeit sei­ner An­fer­ti­gung noch nicht“ (<bib id='Benjamin 1974a'>Ben­ja­min 1974a</bib>: S. 476).</ref> | ||
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Eine ausführliche | Eine ausführliche Themati­sierung des Ori­ginals findet sich auch in der Studie «Das Kunstwerk im Zeit­alter seiner techni­schen Repro­duzier­barkeit» des Philo­sophen und Medien­theore­tikers Benja­min. Prämis­se dieser Studie aus den 1930er Jahren ist, dass [[Fotografie|Foto­grafie]] und [[Film|Film]] um 1900 eine Krise ausge­löst haben, und zwar sowohl in ihrer Eigen­schaft als Repro­duktions- wie auch als Produk­tionstech­niken. Anstatt die seiner­zeit übli­che Frage zu stellen, ob und – wenn ja – inwie­fern es sich bei diesen Techniken um Kunst handeln kann, kehrt Benjamin die Perspek­tive um und unter­sucht, in welchem Maße sie ihrer­seits den „Gesamt­charak­ter der Kunst“ verän­dert haben (<bib id='Benjamin 1974a'>Benja­min 1974a</bib>: S. 486). Ihm zufol­ge gibt es bei Kunstwer­ken tradi­tionell eine Quali­tät, die nicht repro­duziert werden kann, nämlich die Echt­heit.<ref>Es sind Wer­ke der bil­den­den Kunst, al­so Bil­der, Plas­ti­ken und Bau­wer­ke, die ei­ne der­ar­ti­ge Qua­li­tät be­sit­zen. Wie ins­be­son­de­re die noch zu er­ör­tern­de Sym­bol­the­o­rie Good­mans deut­lich ge­macht hat, ist die Su­che nach dem „Hier und Jetzt des Ori­gi­nals“ in der Li­te­ra­tur und Mu­sik nicht oder nur be­grenzt sinn­voll; vgl. <bib id='Goodman 1995a'>Good­man 1995a</bib>: S. 112-121.</ref> Zu ihr expli­ziert er: „Das Hier und Jetzt des Ori­ginals macht den Begriff seiner Echt­heit aus, und auf deren Grund ihrer­seits liegt die Vorstel­lung einer Tradi­tion, welche dieses Objekt bis auf den heuti­gen Tag als ein Selbes und Iden­tisches weiter­gelei­tet hat.“ (<bib id='Benjamin 1974a'>Benja­min 1974a</bib>: S. 437). Während nach Benja­min der Status des Ori­ginals und die von ihm gestif­tete Tradi­tion – oder mit einem Wort: die „Aura“ – durch die manu­elle Repro­duktion nicht berührt werden, sieht er sie durch die massen­weise Repro­duktion per Foto­grafie oder grundsätz­lich in Frage gestellt. | ||
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:''Erstens erweist sich die technische Reproduktion dem Original gegenüber selbständiger als die manuelle. Sie kann, beispielsweise, in der Photographie Ansichten des Originals hervorheben, die nur der verstellbaren und ihren Blickpunkt willkürlich wählenden Linse, nicht aber dem menschlichen Auge zugänglich sind, oder mit Hilfe gewisser Verfahren wie der Vergrößerung und der Zeitlupe Bilder festhalten, die sich der natürlichen Optik schlechtweg entziehen. [...] Sie kann zudem zweitens das Abbild des Originals in Situationen bringen, die dem Originals selbst nicht erreichbar sind. Vor allem macht sie es möglich, dem Aufnehmenden entgegen zu kommen'' (<bib id='Benjamin 1974a'></bib>: S. 476). | :''Erstens erweist sich die technische Reproduktion dem Original gegenüber selbständiger als die manuelle. Sie kann, beispielsweise, in der Photographie Ansichten des Originals hervorheben, die nur der verstellbaren und ihren Blickpunkt willkürlich wählenden Linse, nicht aber dem menschlichen Auge zugänglich sind, oder mit Hilfe gewisser Verfahren wie der Vergrößerung und der Zeitlupe Bilder festhalten, die sich der natürlichen Optik schlechtweg entziehen. [...] Sie kann zudem zweitens das Abbild des Originals in Situationen bringen, die dem Originals selbst nicht erreichbar sind. Vor allem macht sie es möglich, dem Aufnehmenden entgegen zu kommen'' (<bib id='Benjamin 1974a'></bib>: S. 476). | ||
Version vom 11. September 2013, 14:54 Uhr
Unterpunkt zu: Bildsyntax
Etymologie und allgemeine Bedeutung/enDer Ausdruck ‘Original’ und seine Pendants im Englischen, Französischen, Italienischen usw. leiten sich etymologisch von ‘origo’, dem lateinischen Wort für ‘Ursprung’ ab. Dem Grimmschen Wörterbuch zufolge ist ein Original etwas Ursprüngliches, entweder im Sinne des Eigentümlichen und Angeborenen oder aber im Gegensatz zu Kopie oder Nachahmung (siehe auch ⊳ Mimesis). Dieser Gegensatz ist nicht nur für schriftliche Artefakte von Belang, etwa bei Übersetzungen oder Abschriften eines Originals, sondern auch und gerade für Bilder, nämlich dann, wenn sie ein Vor- oder Urbild (siehe auch ⊳ Bildtermini im modernen Deutsch) nachbilden; wie etwa der Fall des Porträts zeigt, muss das Original jedoch nicht zwangsläufig selbst ein Bild sein (vgl. [Grimm 1889a]Grimm, Jacob & Grimm, Wilhelm (Hg.) (1889): Deutsches Wörterbuch. Bd. 13: N – Quuren. Hirzel, Leipzig.
Diskurse und PraxisfelderFür das Thema des Originals besitzen mindestens vier, teils sich überlagernde Diskurse oder Praxisfelder Relevanz, und ihnen gemäß sind technische, wirtschaftliche, juristische und ästhetische Aspekte zu berücksichtigen.[2] Auch deswegen ist die Rede vom Original oft vieldeutig. In technischer Hinsicht ist das Original vor allem der Bezugspunkt für die Kopie: Das Original ist einerseits für die Kopie kausal (mit-)verantwortlich (⊳ Index), andererseits ist sie ihm ähnlich. Originale sind schon immer kopiert worden. Von Skulpturen wurden Güsse hergestellt, und Gemälde etwa lassen sich beispielsweise malerisch oder zeichnerisch reproduzieren. In der Entwicklung der Reproduktionstechniken, zu denen im Laufe der Zeit neben die manuellen mehr und mehr auch maschinelle, elektronische und IT-gestützte Techniken getreten sind, lässt sich eine Tendenz beobachten: Das Original profiliert sich in der Regel gegen eine immer schneller hergestellte und immer größere Anzahl von Kopien. Entscheidend zu dieser Tendenz beigetragen haben technische Erfindungen und Massenmedien – oder detaillierter: seit dem 15. Jahrhundert der Buchdruck, der Holzschnitt, der Stich und die Radierung, seit dem Ende des 18. Jahrhunderts die Lithographie und die Zeitung, seit dem 19. Jahrhundert die Fotografie und das industrielle Druckraster sowie in jüngerer Zeit natürlich die EDV (vgl. [Rebel 2009a]Rebel, Ernst (2009): Druckgrafik. Geschichte und Fachbegriffe. Mit 56 Abbildungen und Risszeichnungen. Philipp Reclam jun., Stuttgart. In wirtschaftlicher und rechtlicher Hinsicht wird das Original teils schon in der Renaissance, vor allem aber in der Frühen Neuzeit relevant, als die überkommenen Produktions- und Distributionsmuster allmählich von neuen überlagert werden. Für das herkömmliche Patronagesystem war die persönliche Bekanntschaft zwischen Auftraggeber und Künstler ausschlaggebend gewesen, die mündliche Empfehlung, der direkte Kontakt während des Arbeitsprozesses und vor allem eine Fülle von Vorgaben und Interventionen seitens des Auftraggebers (in Bezug auf Thema, Ausgestaltung, zu verwendende kostbare Materialien usw.).[3] Bei der dann allmählich einsetzenden Produktion für den anonymen Markt findet eine Emanzipation, aber auch Isolierung der Künstler statt, die jetzt vermehrt fertige Produkte anbieten (vgl. [Luhmann 1995a]Luhmann, Niklas (1995): Die Kunst der Gesellschaft. Suhrkamp, Frankfurt/M. Rechtliche und ästhetische Hinsichten überlagern einander insofern, als der Bezug auf das Original nicht allein den urheberrechtlichen Anspruch des Künstlers begründet, sondern parallel dazu auch die Auflösung der alteuropäischen Auffassung der Künste vorantreibt.[4] Seit der griechischen Antike wurden Künste als Mimesis der Natur begriffen, als Nachahmung also, die nach den Regeln einer techne ins Werk zu setzen war; die lateinische Tradition spricht analog dazu von imitatio, die auch auf hervorragende exempla und nicht nur auf die Natur ausgerichtet sein konnte, und von Regeln der ars. Die Ästhetiken des Originals ersetzen im 18. Jahrhundert diese objektive Fundierung durch eine subjektive. Demnach soll der Künstler nicht mehr Regeln, sondern nur seiner Originalität verpflichtet sein, was sich in der Produktion des authentischen Originalwerks niederzuschlagen hat, das sich von älteren Werken als neu abhebt. Das Original steht im Kern der Genieästhetik und auch der späteren romantischen Kunstauffassung.
TheorienVon den zahlreichen Theorien, die das Original erfolgreich zum Gegenstand gemacht haben, seien im Folgenden drei der wichtigsten kurz vorgestellt. Dabei handelt es sich um die Genieästhetik Edward Youngs, das kulturrevolutionäre Programm Walter Benjamins und die Symboltheorie Nelson Goodmans. Die «Conjectures on Original Composition», die der Dichter und Theoretiker Young 1759 veröffentlichte, stellen in mehrfacher Hinsicht eine Sammlung der bis dato entwickelten Theorien des Genies dar und kombinieren rechtliche, wirtschaftliche und ästhetische Aspekte. In seiner Kritik an der regelgeleiteten Produktion von Werken und in der Feier des Künstlers als eines starken Individuums stützt er sich vor allem auf ein Vokabular der Natur und des Eigentums bzw. der Eigentümlichkeit:
Dem Original (dem Künstler) und auch den von ihm produzierten Originalen (den Werken) attestiert Young damit, selbst schon das zu sein, was für die alteuropäische Mimesis noch der Bezugspunkt war: nämlich Natur. Als Original rücken Künstler und Werk so in den Rang des Primären, Ursprünglichen. Darüber hinaus liefern die «Conjectures» allerdings Einblicke in das Bedingungsverhältnis von technischen und ästhetischen Aspekten, die die zeittypische Aufwertung ansatzweise dekonstruieren. Nach Young gibt es in der Moderne schlichtweg zu viele Artefakte, was er im (Buch-)Druck, in der „perpetuating power of the press“ begründet sieht ([Young 1918a]Young, Edward (1759): Conjectures on Original Composition. Longman, Greens, London, New York, Bombay. Eine ausführliche Thematisierung des Originals findet sich auch in der Studie «Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit» des Philosophen und Medientheoretikers Benjamin. Prämisse dieser Studie aus den 1930er Jahren ist, dass Fotografie und Film um 1900 eine Krise ausgelöst haben, und zwar sowohl in ihrer Eigenschaft als Reproduktions- wie auch als Produktionstechniken. Anstatt die seinerzeit übliche Frage zu stellen, ob und – wenn ja – inwiefern es sich bei diesen Techniken um Kunst handeln kann, kehrt Benjamin die Perspektive um und untersucht, in welchem Maße sie ihrerseits den „Gesamtcharakter der Kunst“ verändert haben ([Benjamin 1974a]Tiedemann, R. & Schweppenhäuser, H. (Hg.) (1974): Walter Benjamin – Gesammelte Schriften. Bd. I.2. Suhrkamp, Frankfurt/M.
Qua Reproduktionstechniken untergraben Fotografie und Film nach Benjamin die zeitliche/historische und räumliche Besonderheit bestehender Originale; qua Produktionstechniken erzeugen sie außerdem keine neuen Originale im emphatischen Sinn mehr, sondern nur noch von vornherein auf Reproduktion ausgerichtete Artefakte. Inwiefern haben nach Benjamin nun Fotografie und Film den Gesamtcharakter der Kunst verändert? Benjamins kulturrevolutionäres Programm sieht in ihnen einerseits die Depotenzierung des rituellen Umgangs mit der Kunst, der sich auf das Original gestützt hatte,[7] andererseits die Option auf einen politischen Umgang mit ihr in der Zukunft. Für die Symboltheorie und die Klassifikation der Künste, die rund 30 Jahre nach Benjamin der analytische Philosoph Goodman vorgelegt hat, sind insbesondere die rechtlichen und ästhetischen Aspekte des Originals wichtig bzw. die ästhetischen Konsequenzen, die sich aus der (rechtlichen) Differenz zwischen Original und Fälschung ergeben. Nach Goodman sind Malerei und Bildhauerei autographische Künste. „Wir wollen ein Kunstwerk autographisch nennen dann und nur dann, wenn der Unterschied zwischen dem Original und einer Fälschung von ihm bedeutsam ist; oder, besser, dann und nur dann, wenn selbst das exakteste Duplikat dadurch nicht als echt gilt.“ ([Goodman 1995a]Goodman, Nelson (1995): Sprachen der Kunst. Entwurf einer Symboltheorie. Suhrkamp, Frankfurt/M.
Bei Werken, die für eine Notation geeignet sind, etwa bei literarischen Texten und musikalischen Kompositionen, stellt sich eine derartige Frage nach der Echtheit nicht; sie zeichnen sich vielmehr durch eine begrenzte Menge von Elementen und deren Anordnung aus (vgl. [Goodman 1995a]Goodman, Nelson (1995): Sprachen der Kunst. Entwurf einer Symboltheorie. Suhrkamp, Frankfurt/M.
AusblickAus dem Vorhergehenden lässt sich ableiten, dass sich die Semantik von ‘Original’ mit zentralen Elementen der allgemeinen Bildtheorie überschneidet, dass sie komplex und bisweilen paradox ist und kontrovers diskutiert wird. Elemente wie in der allgemeinen Bildtheorie finden sich insofern, als auch hier Ähnlichkeit und Kausalität Gegenstand der Reflexion sind und darüber hinaus ‘Original’ als Synonym für ‘Archetyp’ gebraucht werden kann (vgl. [Hüllen 1971a]Hüllen, Jürgen (1971): Archetypus. In: Ritter, J. (Hg.), Historisches Wörterbuch der Philosophie. Bd. 1 (A-C). Schwabe, Basel. |
Anmerkungen
Literatur
[Baxandall 1999a]Baxandall, Michael (1999): Die Wirklichkeit der Bilder. Malerei und Erfahrung im Italien der Renaissance. Klaus Wagenbach, Berlin.[Benjamin 1974a]Tiedemann, R. & Schweppenhäuser, H. (Hg.) (1974): Walter Benjamin – Gesammelte Schriften. Bd. I.2. Suhrkamp, Frankfurt/M.[Debray 1999a]Debray, Régis (1999): Für eine Mediologie. In: Pias, C. et al. (Hg.), Kursbuch Medienkultur. Die maßgeblichen Theorien von Brecht bis Baudrillard. Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart.[Goodman 1995a]Goodman, Nelson (1995): Sprachen der Kunst. Entwurf einer Symboltheorie. Suhrkamp, Frankfurt/M.[Grimm 1889a]Grimm, Jacob & Grimm, Wilhelm (Hg.) (1889): Deutsches Wörterbuch. Bd. 13: N – Quuren. Hirzel, Leipzig.[Häseler 2002a]Häseler, Jens (2002): Original/Originalität. In: Barck, K.; Fontius, M.; Schlenstedt, D.; Steinwachs, B. & Wolfzettel, F. (Hg.), Ästhetische Grundbegriffe. Historisches Wörterbuch in sieben Bänden. Bd. 4: Medien – Populär. J. B. Metzler, Stuttgart, Weimar.[Hüllen 1971a]Hüllen, Jürgen (1971): Archetypus. In: Ritter, J. (Hg.), Historisches Wörterbuch der Philosophie. Bd. 1 (A-C). Schwabe, Basel.[Luhmann 1995a]Luhmann, Niklas (1995): Die Kunst der Gesellschaft. Suhrkamp, Frankfurt/M.[Plumpe 1988a]Plumpe, Gerhard (1988): Kunst und juristischer Diskurs. Mit einer Vorbemerkung zum Diskursbegriff. In: Fohrmann, J. & Müller, H. (Hg.), Diskurstheorien und Literaturwissenschaft. Suhrkamp, Frankfurt/M.[Rebel 2009a]Rebel, Ernst (2009): Druckgrafik. Geschichte und Fachbegriffe. Mit 56 Abbildungen und Risszeichnungen. Philipp Reclam jun., Stuttgart.[Schmücker 2011a]Schmücker, Reinold (2011): Lob der Fälschung. In: Nida-Rümelin, J. & Steinbrenner, J. (Hg.), Original und Fälschung. Hatje Cantz, Ostfildern.[Young 1918a]Young, Edward (1759): Conjectures on Original Composition. Longman, Greens, London, New York, Bombay. Verantwortlich: Lektorat: Seitenbearbeitungen durch: Dimitri Liebsch, Joerg R.J. Schirra und Marcel Lemmes — (Hinweis) |