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Von den zahlreichen Theorien, die das Original erfolgreich zum Gegenstand gemacht haben, seien im Folgenden drei der wichtigsten kurz vorgestellt. Dabei handelt es sich um die Genieästhetik Edward Youngs, das kulturrevolutionäre Programm Walter Benjamins und die Symboltheorie Nelson Goodmans. | Von den zahlreichen Theorien, die das Original erfolgreich zum Gegenstand gemacht haben, seien im Folgenden drei der wichtigsten kurz vorgestellt. Dabei handelt es sich um die Genieästhetik Edward Youngs, das kulturrevolutionäre Programm Walter Benjamins und die Symboltheorie Nelson Goodmans. | ||
Die ''Conjectures on Original Composition'', die der Dichter und Theoretiker Young 1759 veröffentlichte, stellen in mehrfacher Hinsicht eine Sammlung der bis dato entwickelten Theorien des Genies dar und kombinieren rechtliche, wirtschaftliche und ästhetische Aspekte. In seiner Kritik an der regelgeleiteten Produktion von Werken und in der Feier des Künstlers als eines starken Individuums stützt er sich vor allem auf ein Vokabular der Natur und des Eigentums bzw. der Eigentümlichkeit: „An Original may be said to be of a vegetable nature; it rises spontaneously, from the vital root of genius; it grows, it is not made: Imitations are often a sort of manufacture wrought up by those mechanics, art, and labour, out of pre-existent materials not their own“ (<bib id='Young 1918a'></bib>: S. 7). Dem Original (dem Künstler) und auch den von ihm produzierten Originalen (den Werken) attestiert Young damit, selbst schon das zu sein, was für die alteuropäische Mimesis noch der Bezugspunkt war: nämlich Natur. Als Original rücken Künstler und Werk so in den Rang des Primären, Ursprünglichen. Darüber hinaus liefern die ''Conjectures'' allerdings Einblicke in das Bedingungsverhältnis von technischen und ästhetischen Aspekten, die die zeittypische Aufwertung ansatzweise dekonstruieren. Nach Young gibt es in der Moderne schlichtweg zu viele Artefakte, was er im (Buch-)Druck, in der „perpetuating power of the press“ begründet sieht (<bib id='Young 1918a'></bib>: S. 8f.). Um nicht weitere Duplikate des ohnehin schon Vorhandenen anzufertigen, muss der Künstler einer Forderung gerecht werden, die Young durch einen Vergleich zwischen dem (Buch-)Druck und einem der ältesten Reproduktionsverfahren überhaupt beschreibt, nämlich der Münzprägung: „we should send new metal to the mint, that is, new meaning to the press“ (<bib id='Young 1918a'></bib>: S. 7f.). Wenn nun aber Originale in ästhetischer Hinsicht allererst durch die von den Massenmedien erzeugten Kopien notwendig werden, so ist — pointiert gesagt — das Original das Sekundäre und die Kopie das Primäre. | Die ''Conjectures on Original Composition'', die der Dichter und Theoretiker Young 1759 veröffentlichte, stellen in mehrfacher Hinsicht eine Sammlung der bis dato entwickelten Theorien des Genies dar und kombinieren rechtliche, wirtschaftliche und ästhetische Aspekte. In seiner Kritik an der regelgeleiteten Produktion von Werken und in der Feier des Künstlers als eines starken Individuums stützt er sich vor allem auf ein Vokabular der Natur und des Eigentums bzw. der Eigentümlichkeit: „An Original may be said to be of a vegetable nature; it rises spontaneously, from the vital root of genius; it grows, it is not made: Imitations are often a sort of manufacture wrought up by those mechanics, art, and labour, out of pre-existent materials not their own“ (<bib id='Young 1918a'></bib>: S. 7). Dem Original (dem Künstler) und auch den von ihm produzierten Originalen (den Werken) attestiert Young damit, selbst schon das zu sein, was für die alteuropäische Mimesis noch der Bezugspunkt war: nämlich Natur. Als Original rücken Künstler und Werk so in den Rang des Primären, Ursprünglichen. Darüber hinaus liefern die ''Conjectures'' allerdings Einblicke in das Bedingungsverhältnis von technischen und ästhetischen Aspekten, die die zeittypische Aufwertung ansatzweise dekonstruieren. Nach Young gibt es in der Moderne schlichtweg zu viele Artefakte, was er im (Buch-)Druck, in der „perpetuating power of the press“ begründet sieht (<bib id='Young 1918a'></bib>: S. 8f.). Um nicht weitere Duplikate des ohnehin schon Vorhandenen anzufertigen, muss der Künstler einer Forderung gerecht werden, die Young durch einen Vergleich zwischen dem (Buch-)Druck und einem der ältesten Reproduktionsverfahren überhaupt beschreibt, nämlich der Münzprägung: „we should send new metal to the mint, that is, new meaning to the press“ (<bib id='Young 1918a'></bib>: S. 7f.). Wenn nun aber Originale in ästhetischer Hinsicht allererst durch die von den Massenmedien erzeugten Kopien notwendig werden, so ist — pointiert gesagt — das Original das Sekundäre und die Kopie das Primäre.<ref>Während diese Dialektik Young gewissermaßen nur unterläuft, wird Benjamin später explizit auf sie — oder zumindest eine vergleichbare — hinweisen, wenn er anmerkt: „‚Echt‘ war ein mittelalterliches Madonnenbild ja zur Zeit seiner Anfertigung noch nicht“ (<bib id='Benjamin 1974a'></bib>: S. 476).</ref> | ||
Eine ausführliche Thematisierung des Originals findet sich auch in | Eine ausführliche Thematisierung des Originals findet sich auch in Benjamins ''Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit'' aus den 1930er Jahren. Prämisse dieser Studie ist, dass [[Fotografie|Fotografie]] und [[Film|Film]] um 1900 eine Krise ausgelöst haben, und zwar sowohl in ihrer Eigenschaft als Reproduktions- wie auch als Produktionstechniken. Anstatt die seinerzeit übliche Frage zu stellen, ob und – wenn ja – inwiefern es sich bei diesen Techniken um Kunst handeln kann, kehrt Benjamin die Perspektive um und untersucht, in welchem Maße sie ihrerseits den „Gesamtcharakter der Kunst“ verändert haben (<bib id='Benjamin 1974a'></bib>: S. 486). Ihm zufolge gibt es bei Kunstwerken traditionell eine Qualität, die nicht reproduziert werden kann, nämlich die Echtheit.<ref>Es sind Werke der bildenden Kunst, also Bilder, Plastiken und Bauwerke, die eine derartige Qualität besitzen. Wie insbesondere die noch zu erörternde Symboltheorie Goodmans deutlich gemacht hat, ist die Suche nach dem "Hier und Jetzt des Originals" in der Literatur und Musik nicht oder nur begrenzt sinnvoll; vgl. <bib id='Goodman 1995a'></bib>: S. 112-121.</ref> Zu ihr expliziert er: „Das Hier und Jetzt des Originals macht den Begriff seiner Echtheit aus, und auf deren Grund ihrerseits liegt die Vorstellung einer Tradition, welche dieses Objekt bis auf den heutigen Tag als ein Selbes und Identisches weitergeleitet hat.“ (<bib id='Benjamin 1974a'></bib>: S. 437). Während nach Benjamin der Status des Originals und die von ihm gestiftete Tradition – oder mit einem Wort: die „Aura“ – durch die manuelle Reproduktion nicht berührt werden, sieht er sie durch die massenweise Reproduktion per Fotografie oder grundsätzlich in Frage gestellt. „Erstens erweist sich die technische Reproduktion dem Original gegenüber selbständiger als die manuelle. Sie kann, beispielsweise, in der Photographie Ansichten des Originals hervorheben, die nur der verstellbaren und ihren Blickpunkt willkürlich wählenden Linse, nicht aber dem menschlichen Auge zugänglich sind, oder mit Hilfe gewisser Verfahren wie der Vergrößerung und der Zeitlupe Bilder festhalten, die sich der natürlichen Optik schlechtweg entziehen. [...] Sie kann zudem zweitens das Abbild des Originals in Situationen bringen, die dem Originals selbst nicht erreichbar sind. Vor allem macht sie es möglich, dem Aufnehmenden entgegen zu kommen“ (<bib id='Benjamin 1974a'></bib>: S. 476). Qua Reproduktionstechniken untergraben Fotografie und Film nach Benjamin die zeitliche/historische und räumliche Besonderheit bestehender Originale; qua Produktionstechniken erzeugen sie außerdem keine neuen Originale im emphatischen Sinn mehr, sondern nur noch von vornherein auf Reproduktion ausgerichtete Artefakte. Inwiefern haben nach Benjamin nun Fotografie und Film den Gesamtcharakter der Kunst verändert? Benjamins kulturrevolutionäres Programm sieht in ihnen einerseits die Depotenzierung des rituellen Umgangs mit der Kunst, der sich auf das Original gestützt hatte,<ref>Régis Debray, der Begründer der [[Mediologie|Mediologie]], hat gegen Benjamin eingewandt, dass die Emanzipation des Bildes vom Ritual bereits weitaus früher anzusetzen sei, nämlich im 15. Jahrhundert, dem Jahrhundert der Renaissance und der frühen Reproduktionstechniken wie Holzschnitt, Stich und Radierung; vgl. <bib id='Debray 1999a'></bib>: S. 122.</ref> andererseits die Option auf einen politischen Umgang mit ihr in der Zukunft. | ||
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Aus dem Vorhergehenden lässt sich ableiten, dass sich die Semantik von „Original“ mit zentralen Elementen der allgemeinen Bildtheorie überschneidet, dass sie komplex ist und kontrovers diskutiert wird. Elemente wie in der allgemeinen Bildtheorie finden sich insofern, als auch hier Ähnlichkeit und Kausalität Gegenstand der Reflexion sind und darüber hinaus „Original“ als Synonym für „Archetyp“ gebraucht werden kann (<bib id='Hüllen 1971a'></bib>: S. 497); mit Letzterem schließt „Original“ an das für Antike und Mittelalter ausschlaggebende Wortfeld um das griechische „typ#ein“ (s. auch [[griechisch: 'typos' und 'eidolon']]) an. Komplex ist die Semantik von „Original“ nicht nur wegen der klassifikatorischen und evaluativen Verwendungsweisen, der unterschiedlichen Gegenbegriffe, der sich überlagernden Diskurse und Praxisfelder und der Möglichkeit sowohl auf Produzenten als auch auf Artefakte zu referieren. Sie ist auch deshalb komplex, weil Original und Kopie interferieren können. Abgesehen von dem Paradox, dass Originalität in Anbetracht von Originalitätszwang ausgerechnet in der Kopie bestehen könnte, gibt es in diesem Zusammenhang vor allem das Problem der Originalgrafik. Unter bestimmten Auflagen kann ein Druckblatt, also eine Reproduktion, den Status eines Originals erhalten, beispielsweise wenn der Künstler den Entwurf und die Druckform anfertigt, den Druckprozess überwacht und die Abzüge signiert (vgl. <bib id='Rebel 2009a'></bib>: S. 238). Kontrovers diskutiert wird schließlich insbesondere die Frage, inwiefern die Heraufkunft der technischen | Aus dem Vorhergehenden lässt sich ableiten, dass sich die Semantik von „Original“ mit zentralen Elementen der allgemeinen Bildtheorie überschneidet, dass sie komplex ist und kontrovers diskutiert wird. Elemente wie in der allgemeinen Bildtheorie finden sich insofern, als auch hier Ähnlichkeit und Kausalität Gegenstand der Reflexion sind und darüber hinaus „Original“ als Synonym für „Archetyp“ gebraucht werden kann (<bib id='Hüllen 1971a'></bib>: S. 497); mit Letzterem schließt „Original“ an das für Antike und Mittelalter ausschlaggebende Wortfeld um das griechische „typ#ein“ (s. auch [[griechisch: 'typos' und 'eidolon']]) an. Komplex ist die Semantik von „Original“ nicht nur wegen der klassifikatorischen und evaluativen Verwendungsweisen, der unterschiedlichen Gegenbegriffe, der sich überlagernden Diskurse und Praxisfelder und der Möglichkeit sowohl auf Produzenten als auch auf Artefakte zu referieren. Sie ist auch deshalb komplex, weil Original und Kopie interferieren können. Abgesehen von dem Paradox, dass Originalität in Anbetracht von Originalitätszwang ausgerechnet in der Kopie bestehen könnte, gibt es in diesem Zusammenhang vor allem das Problem der Originalgrafik. Unter bestimmten Auflagen kann ein Druckblatt, also eine Reproduktion, den Status eines Originals erhalten, beispielsweise wenn der Künstler den Entwurf und die Druckform anfertigt, den Druckprozess überwacht und die Abzüge signiert (vgl. <bib id='Rebel 2009a'></bib>: S. 238). Kontrovers diskutiert wird schließlich insbesondere die Frage, inwiefern die Heraufkunft der [[Technische Medien|technischen Medien]] die ästhetische Relevanz des Originals berührt: Während Benjamin mit der Fotografie und dem Film in der bildenden Kunst das Orginal schwinden sieht, hält Goodman an diesem fest. | ||
Version vom 3. Januar 2013, 19:06 Uhr
Unterpunkt zu: Bildsyntax
Etymologie und allgemeine Bedeutung/enDer Ausdruck „Original“ und seine Pendants im Englischen, Französischen, Italienischen usw. leiten sich etymologisch von „origo“, dem lateinischen Wort für ‚Ursprung’ ab. Dem Grimmschen Wörterbuch zufolge ist ein Original etwas Ursprüngliches, entweder im Sinne des Eigentümlichen und Angeborenen oder aber im Gegensatz zu Kopie oder Nachahmung (siehe auch ⊳ Mimesis). Dieser Gegensatz ist nicht nur für schriftliche Artefakte von Belang, etwa bei Übersetzungen oder Abschriften eines Originals, sondern auch und gerade für Bilder, nämlich dann, wenn sie ein Vor- oder Urbild (siehe auch ⊳ Bildtermini im modernen Deutsch) nachbilden; wie etwa der Fall des Porträts zeigt, muss das Original jedoch nicht zwangsläufig selbst ein Bild sein (vgl. [Grimm 1889a]Grimm, Jacob & Grimm, Wilhelm (Hg.) (1889): Deutsches Wörterbuch. Bd. 13: N – Quuren. Hirzel, Leipzig. Diskurse und PraxisfelderFür das Thema des Originals besitzen mindestens vier, teils sich überlagernde Diskurse oder Praxisfelder Relevanz, und ihnen gemäß sind technische, wirtschaftliche, juristische und ästhetische Aspekte zu berücksichtigen.[1] Auch deswegen ist die Rede vom Original oft vieldeutig. In technischer Hinsicht ist das Original vor allem der Bezugspunkt für die Kopie: Das Original ist einerseits für die Kopie kausal (mit-)verantwortlich (⊳ Index), andererseits ist sie ihm ähnlich. Originale sind schon immer kopiert worden. Von Skulpturen wurden Güsse hergestellt, und Gemälde etwa lassen sich beispielsweise malerisch oder zeichnerisch reproduzieren. In der Entwicklung der Reproduktionstechniken, zu denen im Laufe der Zeit neben die manuellen mehr und mehr auch maschinelle, elektronische und IT-gestützte Techniken getreten sind, lässt sich eine Tendenz beobachten: Das Original profiliert sich in der Regel gegen eine immer schneller hergestellte und immer größere Anzahl von Kopien. Entscheidend zu dieser Tendenz beigetragen haben technische Erfindungen und Massenmedien — oder detaillierter: seit dem 15. Jahrhundert der Buchdruck, der Holzschnitt, der Stich und die Radierung, seit dem Ende des 18. Jahrhunderts die Lithographie und die Zeitung, seit dem 19. Jahrhundert die Fotografie und das industrielle Druckraster sowie in jünger Zeit natürlich die EDV (vgl. [Rebel 2009a]Rebel, Ernst (2009): Druckgrafik. Geschichte und Fachbegriffe. Mit 56 Abbildungen und Risszeichnungen. Philipp Reclam jun., Stuttgart.
Rechtliche und ästhetische Hinsichten überlagern einander insofern, als der Bezug auf das Original nicht allein den urheberrechtlichen Anspruch des Künstlers begründet, sondern parallel dazu auch die Auflösung der alteuropäischen Auffassung der Künste vorantreibt.[3] Seit der griechischen Antike wurden Künste als Mimesis der Natur begriffen, als Nachahmung also, die nach den Regeln einer techne ins Werk zu setzen war; die lateinische Tradition spricht analog dazu von imitatio, die auch auf hervorragende exempla und nicht nur auf die Natur ausgerichtet sein konnte, und von Regeln der ars. Die Ästhetiken des Originals ersetzen im 18. Jahrhundert diese objektive Fundierung durch eine subjektive. Demnach soll der Künstler nicht mehr Regeln, sondern nur seiner Originalität verpflichtet sein, was sich in der Produktion des authentischen Originalwerks niederzuschlagen hat, das sich von älteren Werken als neu abhebt. Das Original steht im Kern der Genieästhetik und auch der späteren romantischen Kunstauffassung. TheorienVon den zahlreichen Theorien, die das Original erfolgreich zum Gegenstand gemacht haben, seien im Folgenden drei der wichtigsten kurz vorgestellt. Dabei handelt es sich um die Genieästhetik Edward Youngs, das kulturrevolutionäre Programm Walter Benjamins und die Symboltheorie Nelson Goodmans. Die Conjectures on Original Composition, die der Dichter und Theoretiker Young 1759 veröffentlichte, stellen in mehrfacher Hinsicht eine Sammlung der bis dato entwickelten Theorien des Genies dar und kombinieren rechtliche, wirtschaftliche und ästhetische Aspekte. In seiner Kritik an der regelgeleiteten Produktion von Werken und in der Feier des Künstlers als eines starken Individuums stützt er sich vor allem auf ein Vokabular der Natur und des Eigentums bzw. der Eigentümlichkeit: „An Original may be said to be of a vegetable nature; it rises spontaneously, from the vital root of genius; it grows, it is not made: Imitations are often a sort of manufacture wrought up by those mechanics, art, and labour, out of pre-existent materials not their own“ ([Young 1918a]Young, Edward (1759): Conjectures on Original Composition. Longman, Greens, London, New York, Bombay.
AusblickAus dem Vorhergehenden lässt sich ableiten, dass sich die Semantik von „Original“ mit zentralen Elementen der allgemeinen Bildtheorie überschneidet, dass sie komplex ist und kontrovers diskutiert wird. Elemente wie in der allgemeinen Bildtheorie finden sich insofern, als auch hier Ähnlichkeit und Kausalität Gegenstand der Reflexion sind und darüber hinaus „Original“ als Synonym für „Archetyp“ gebraucht werden kann ([Hüllen 1971a]Hüllen, Jürgen (1971): Archetypus. In: Ritter, J. (Hg.), Historisches Wörterbuch der Philosophie. Bd. 1 (A-C). Schwabe, Basel.
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Anmerkungen
Literatur
[Baxandall 1999a]Baxandall, Michael (1999): Die Wirklichkeit der Bilder. Malerei und Erfahrung im Italien der Renaissance. Klaus Wagenbach, Berlin.[Benjamin 1974a]Tiedemann, R. & Schweppenhäuser, H. (Hg.) (1974): Walter Benjamin – Gesammelte Schriften. Bd. I.2. Suhrkamp, Frankfurt/M.[Debray 1999a]Debray, Régis (1999): Für eine Mediologie. In: Pias, C. et al. (Hg.), Kursbuch Medienkultur. Die maßgeblichen Theorien von Brecht bis Baudrillard. Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart.[Goodman 1995a]Goodman, Nelson (1995): Sprachen der Kunst. Entwurf einer Symboltheorie. Suhrkamp, Frankfurt/M.[Grimm 1889a]Grimm, Jacob & Grimm, Wilhelm (Hg.) (1889): Deutsches Wörterbuch. Bd. 13: N – Quuren. Hirzel, Leipzig.[Häseler 2002a]Häseler, Jens (2002): Original/Originalität. In: Barck, K.; Fontius, M.; Schlenstedt, D.; Steinwachs, B. & Wolfzettel, F. (Hg.), Ästhetische Grundbegriffe. Historisches Wörterbuch in sieben Bänden. Bd. 4: Medien – Populär. J. B. Metzler, Stuttgart, Weimar.[Hüllen 1971a]Hüllen, Jürgen (1971): Archetypus. In: Ritter, J. (Hg.), Historisches Wörterbuch der Philosophie. Bd. 1 (A-C). Schwabe, Basel.[Luhmann 1995a]Luhmann, Niklas (1995): Die Kunst der Gesellschaft. Suhrkamp, Frankfurt/M.[Plumpe 1988a]Plumpe, Gerhard (1988): Kunst und juristischer Diskurs. Mit einer Vorbemerkung zum Diskursbegriff. In: Fohrmann, J. & Müller, H. (Hg.), Diskurstheorien und Literaturwissenschaft. Suhrkamp, Frankfurt/M.[Rebel 2009a]Rebel, Ernst (2009): Druckgrafik. Geschichte und Fachbegriffe. Mit 56 Abbildungen und Risszeichnungen. Philipp Reclam jun., Stuttgart.[Schmücker 2011a]Schmücker, Reinold (2011): Lob der Fälschung. In: Nida-Rümelin, J. & Steinbrenner, J. (Hg.), Original und Fälschung. Hatje Cantz, Ostfildern.[Young 1918a]Young, Edward (1759): Conjectures on Original Composition. Longman, Greens, London, New York, Bombay. Seitenbearbeitungen durch: Dimitri Liebsch, Joerg R.J. Schirra und Marcel Lemmes — (Hinweis) |