Diskussion:Uneigentliche Bilder
Meine Perspektive zu den Unterschieden zwischen den "Metaphern-Lemmata" -- Joerg R.J. Schirra 23:01, 26. Jan. 2010 (UTC)
(aus meiner Mail zu dem Thema)
In diesem Unterpunkt zu den "Auswirkungen der Bildlichkeit" -- mit anderen Worten: den Folgen des Erwebs des Bildvermögens -- sollten die Aspekte behandelt werden, bei denen die Struktur des Begriff des Bildvermögens/der Bildlichkeit auf einen anderen Bereich übertragen wird: also all das, was unter Gebrauch einer Teilstruktur diese Begriffsfeldes erklärt wird ohne tatsächlich ein Bild im eigentlichen Sinn zu sein. Ein Spezialfall davon ist dabei das, was wir im Deutschen "Sprachbild" nennen und was im Hauptpunkt Sprachbilder im Detail behandelt wird.
In diesem Unterpunkt, der sich auf alle Bildmetaphern bezieht, soll es dabei vor allem um das Prinzip gehen, das hinter solchen begrifflichen Strukturübertragungen (im Sinne etwa von Lakoff) steht -- die Anwendung des allgemein metaphorischen Prinzips auf das Begriffsfeld der Bildkompetenz/Bildlichkeit als Quelle von Metaphern (im Sinne Lakoffs): "Irgendetwas (z.B. eine linguistische Relation, oder eine bestimmte Form der Selbstdarstellung) ist (in gewisser Hinsicht wie) ein Bild" (für Beispiele "Sprachbild" und "mentales Bild").
Vielleicht wäre als Titel auch besser: "Metaphorische Verwendungen der Bildlichkeit / uneigentliche Bilder"
Insofern auch "Weltbild" und "Traumbild" hierzu gehören, gehe ich davon aus, daß entsprechende Kurzerläuterungen und Verweise auf die entsprechenden Lemmata hier enthalten sind.