Fernsehen

Aus Glossar der Bildphilosophie
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Unterpunkt zu: Bildverwendungstypen


Darstellung des gr. Zusammenhangs

Der Begriff Fernsehen leitet sich aus der Übersetzung des lateinisch-griechischen Wortes Television ab. Das griechische Wort tele (weit weg, fern) und das lateinische Substantiv visio (Sicht, Sehen) ergeben die etablierte Bedeutung der Fern-Sicht als Mittel zur Wahrnehmung eines nicht unmittelbar gegebenen Ereignisses.

In der medialen Perspektive ist der Fernseher die technische Apparatur (Medium), die in ihrer etymologischen Konnotation als Fernrohr, die Wahrnehmung nicht aktuell gegebener Ereignisse ermöglicht. Das Fernsehen beschreibt weiterhin die aktive Tätigkeit der fern-sehenden Rezeption des Nutzers und ebenfalls das organisatorische Gefüge von privaten und öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten.


Engere Begriffsbestimmung
optional Beispiele
Auswirkungen auf andere Begriffe
Anmerkungen
Literatur
[Gemoll & Vretska 2006a]Gemoll, Wilhelm & Vretska, Karl (2006): Gemoll. Griechisch-deutsches Schulwörterbuch und Handwörterbuch. Oldenbourg Schulbuchverlag, München.[Hickethier 1995a]Hickethier, Knut (1995): Dispositiv Fernsehen – Skizze eines Modells. Montage/av, 4.[Paech 2006a]Paech, Joachim (2006): Was ist ein kinematographisches Bewegungsbild?. In: Koebner, Th. & Meder, Th. (Hg.), Bildtheorie und Film. Edition Text + Kritik, München.[Stowasser et al. 1998a]Stowasser, J. M. & Petschenig, M. & Skutsch, Fr. (1998): Stowasser. Lateinisch-Deutsches Schulwörterbuch. In: Stowasser & Petschenig & Skutsch (Hg.), Sto­wasser. La­tei­nisch-​Deutsches Schul­wörter­buch. Oldenbourg Schulbuchverlag, München.