Diskussion:Uneigentliche Bilder
Meine Perspektive zu den Unterschieden zwischen den "Metaphern-Lemmata" -- Joerg R.J. Schirra 23:01, 26. Jan. 2010 (UTC)
(aus meiner Mail zu dem Thema)
In diesem Unterpunkt zu den "Auswirkungen der Bildlichkeit" -- mit anderen Worten: den Folgen des Erwebs des Bildvermögens -- sollten die Aspekte behandelt werden, bei denen die Struktur des Begriff des Bildvermögens/der Bildlichkeit auf einen anderen Bereich übertragen wird: also all das, was unter Gebrauch einer Teilstruktur diese Begriffsfeldes erklärt wird ohne tatsächlich ein Bild im eigentlichen Sinn zu sein. Ein Spezialfall davon ist dabei das, was wir im Deutschen "Sprachbild" nennen und was im Hauptpunkt Sprachbilder im Detail behandelt wird.
In diesem Unterpunkt, der sich auf alle Bildmetaphern bezieht, soll es dabei vor allem um das Prinzip gehen, das hinter solchen begrifflichen Strukturübertragungen (im Sinne etwa von Lakoff) steht -- die Anwendung des allgemein metaphorischen Prinzips auf das Begriffsfeld der Bildkompetenz/Bildlichkeit als Quelle von Metaphern (im Sinne Lakoffs): "Irgendetwas (z.B. eine linguistische Relation, oder eine bestimmte Form der Selbstdarstellung) ist (in gewisser Hinsicht wie) ein Bild" (für Beispiele "Sprachbild" und "mentales Bild").
Vielleicht wäre als Titel auch besser: "Metaphorische Verwendungen der Bildlichkeit / uneigentliche Bilder"
Insofern auch "Weltbild" und "Traumbild" hierzu gehören, gehe ich davon aus, daß entsprechende Kurzerläuterungen und Verweise auf die entsprechenden Lemmata hier enthalten sind.
Re: Meine Perspektive zu den Unterschieden zwischen den "Metaphern-Lemmata" -- Joerg R.J. Schirra 17:35, 23. Feb. 2010 (UTC)
Übertragung von Elisabeths email-Antwort:
hier meine 2 Cents zu den Metaphernpunkten - allzu wild war es mit den Mißverständnissen, glaube ich, gar nicht ;). Ich finde Jörgs Vorschlag gut, hier drei getrennte Punkte anzusetzen:
- Begriffsfeld Bildlichkeit als Quelle von Metaphern; ich würde auch Wittgensteins Bildtheorie des Satzes hier unterbringen (wobei der Grad an "Metaphorizität", falls es das Wort gibt, zu diskutieren wäre);
- sprachliche Metaphern
- bildliche und multimodale Metaphern
Ich fände es ebenfalls sinnvoll - so wie es unsere Einteilung schon vorsieht - die letzten beiden Punkte als Unterpunkte unter 6.2 zu lassen; daß ein Thema daraus ("sind sprachliche Metaphern bildhaft?") strenggenommen zum ersten Punkt gehört, finde ich ebenfalls wenig tragisch, einen entprechenden Verweis hast Du ja schon eingebaut, Jörg.
Änderungsvorschläge hätte ich für die Überschriften und für die Beschreibung von 6.2: Für den ersten Punkt würde ich eine Formulierung aus Jörgs Text übernehmen und folgendermaßen umbenennen:
3.2.1. Uneigentliche Bilder: das Begriffsfeld Bildlichkeit als Quelle von Metaphern