Replika, Faksimile und Kopie
Unterpunkt zu: Bildverwendungstypen
Darstellung des gr. ZusammenhangsBenjamins Aufsatz „Das Kunstwerk im Zeitalter seinertechnischen Reproduzierbarkeit“ hat die Bedeutung reproduktiver Verfahren als ein auch theoretisch wichtiges Problem ins allgemeine Bewusstsein gehoben. Während bisher ein klarer Wertunterschied zwischen Original und Kopie angenommen wurde, hatte Benjamin vorgeschlagen, den mit den reproduzierenden Verfahren einhergehenden Verlust der Aura als eine positive Entwickung zu betrachten. Dies scheint insbesondere für den Film plausibel zu sein, da der Unterschied zwischen Original und Kopie hier insofern marginal ist, als die in Kinos verwendeten Filmrollen (bzw. DVDs) immer Kopien sind und das Original als solches gar nicht mehr in Erscheinung tritt. Für andere Künste, insbesondere für die Malerei, hat sich die strikte Unterscheidung zwischen Original und Kopie aber erhalten. In der Symboltheorie von Nelson Goodman kommt ihr zudem eine wichtige theoretische Funktion zur Unterscheidung von autogaphischen und allographischen Künsten zu (vgl. Goodman 1968, 99ff.).
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Anmerkungen
Literatur
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