Modalität

Aus Glossar der Bildphilosophie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Unterpunkt zu: Zeichentheorien: Übersicht


Die raumzeitliche Situierung von Zeichen­handlun­gen und ihrer Sachbe­züge

Neben anderen hier irrelevanten Sachge­bieten begeg­net einem der Ausdruck ‘Moda­lität’ auch im Grenzge­biet von Logik und Zeichen­theorie: Ist von der Moda­lität einer Zeichen­handlung die Rede, wird zunächst an die Quali­fika­tion einer Propo­sition als notwen­dig oder möglich gedacht (ale­thische Moda­lität).[1]

In einem allgemeineren Sinn wird mit dem Ausdruck darüber hinaus die situ­ative (insbe­sonde­re raumzeit­liche) Einord­nung einer Zeichen­handlung insge­samt bezeich­net. Sowohl für Zeichen­handlun­gen mit als auch ohne Sachb­ezug ist die Situ­ation, in der sie ge­äußert werden, von großer Bedeu­tung: Bei den Zeichen­handlun­gen ohne Sachbe­zug spielt diese Verhal­tensum­gebung im Grunde sogar die einzi­ge Rolle. Bei den Zeichen­handlun­gen mit Sachbe­zug werden aller­dings weite­re Kontex­te berück­sichtigt, auf die sich die Propo­sition bezieht. Wenn diese zusätz­lichen Situ­atio­nen nicht aus der Äuße­rungssi­tuation impli­zit ableit­bar sind, müssen sie expli­zit ange­geben werden (⊳ Kontext­bildung). Im weiten Sinn meint ‘Moda­lität einer Zeichen­handlung’ daher das Ange­ben dieser zusätz­lichen, in der Regel abwe­senden Kontex­te.


Aspekte des Kontext­bezugs von Propo­sitio­nen

Natürlich sind Aussagen, wie übri­gens ja auch jeder Bildge­brauch, notwen­diger­weise situ­ativ einge­bunden: Die entspre­chenden Zeichen­handlun­gen finden stets in einem bestimm­ten raumzeit­lichen Kontext statt, auf den sie sich unter Umstän­den auch direkt bezie­hen. Doch diese Einbin­dung ist nicht gemeint, wenn von ‘Moda­lität’ die Rede ist. Gemeint ist vielmehr, dass Aussa­gen selbst notwen­dig mit einer (in der Regel ande­ren) Bezugs­situa­tion asso­ziiert sind, die mehr oder weni­ger frei gewählt und ausdrück­lich oder impli­zit kommu­niziert wird. Diese Situ­ation liefert den Rahmen für das Zusam­menspiel von Nomi­nation und Prädi­kation.[2]

Die Aufteilung der pragma­tischen Teilfunk­tionen einer Propo­sition, die wir heute Prädi­kation und Nomi­nation nennen, geht im Wesent­lichen auf die Philo­sophie des anti­ken Griechen­lands und insbe­sonde­re auf Aris­tote­les zurück. Neben jenen grundle­genden Aspek­ten verweist [Aristoteles 1949a]Aristoteles (1949): De interpretatione. In: Minio-Paluello, L. (Hg.), Aristotelis categoriae et liber de interpretatione. Oxford University Press, Oxford
(12 squ.) auch darauf, dass eine Aussa­ge häufig durch weite­re Anga­ben zu Ort und Zeit oder zu Notwen­digkeit und Möglich­keit ergänzt ist. Diese moda­len Aspek­te wurden in der forma­len Logik lange als ledig­lich optio­nale Zusät­ze zum Kern einer Aussa­ge (Propo­sition) ange­sehen.[3] Dabei trat im Laufe der Zeit auch eine Verkür­zung von Moda­lität auf das Aspekt­paar Notwen­digkeit und Möglich­keit ein.

Doch führen die Analysen der moder­nen Sprachphi­loso­phie dazu, Moda­lität im weiten Sinn als eine wesent­liche Kompo­nente von Propo­sitio­nen zu konzi­pieren, ohne die die Funkti­onen von Nomi­nation und Prädi­kation gar nicht sinnvoll einge­führt werden können (s. etwa [Tugendhat 1976a]Tugendhat, Ernst (1976): Vorlesungen zur Einführung in die sprachanalytische Philosophie. Suhrkamp, Frankfurt/M.
). Abge­sehen davon, dass Aussa­gen in natür­licher Sprache in der Regel schon gramma­tisch (über Tempus­marker) zumin­dest zeitlich gegen­über der Äuße­rungssi­tuati­on posi­tioniert werden, wäre es auch logisch unmög­lich, die Nomi­natio­nen mit Kennzeich­nungen oder deikti­schen Parti­keln unab­hängig von einem wenig­stens impli­zit gege­benen Kontext­bezug durchzu­führen: Ob der König von Frankreich tatsäch­lich kahl ist, wie mit einem oft verwen­deten Beispiel­satz behaup­tet wird, hängt natür­lich davon ab, von welchem Zeitpunkt bzw. allge­meiner von welchem situ­ativen Kontext dabei die Rede sein soll. Auch Eigen­namen helfen offen­sichtlich nicht, denn ob Mathil­de Franzö­sin ist oder nicht hängt wieder davon ab, auf welchen Zusam­menhang mit jeman­dem namens Mathil­de durch die entspre­chende Kombi­nation von Nomi­nation (‘Mathil­de’) und Prädi­kation (‘ist Franzö­sin’) Bezug genom­men wird, kurz: von der (im weiten Sinn verstan­denen) Moda­lität der Aussa­ge.

Die Wahrheit einer Propo­sition kann offen­sichtlich nur rela­tiv zu dem gemein­ten Kontext ange­geben werden. Bei einer singu­lären konkre­ten Propo­sition ergibt sich Wahrheit (und Falschheit) aus dem Verhält­nis zwischen dem behaup­teten Sachver­halt und den Tatsa­chen in dem gemein­ten Kontext. Dabei muss unter­schieden werden, ob es möglich ist, die Geltung des behaup­teten Sachver­halts in dem Kontext empi­risch zu über­prüfen, oder ob direk­ter Zugang zu dem Kontext nicht möglich ist und daher nur ein logi­scher Abgleich mit dem Vorwis­sen gelingt.[4]

Der Zusammenhang zwischen Notwendigkeit und Möglichkeit einer Proposition einerseits und dem Kontextbezug der Proposition andererseits wird besonders sinnfällig in der Interpretation von Leibniz ([Leibniz 1710a]Leibniz, Gottfried Wilhelm (1710): Essais de théodicée sur la bonté de Dieu, la liberté de l'homme et l'origine du mal. Troyel, Amsterdam
): Eine Proposition ist notwendig, wenn sie in allen möglichen Kontexten gilt. Sie ist möglich, wenn es mindestens eine Situation gibt, in der sie gilt. Modalität im engeren Sinn ist also verständlich zu machen als Quantifikation[5] über die Kontexte, in denen mit der Proposition ein Sachverhalt behauptet wird.


Modalität der Bildverwendung

Sind Bilder Zeichenhandlungen ohne Kontextbildung?

Eng verbunden mit dem Problem, ob Bildverwendungen als Zeichengebräuche in der Regel über Sachbezüge verfügen, stellt sich die Frage, ob bei Bildverwendungen wie bei Aussagen modale Aspekte auftreten. Anders gefragt: Setzt jeder Bildgebrauch einen Akt der Kontextbildung voraus, durch den der Kontext mitgeteilt wird, auf den sich ein bildlicher Sachbezug richten sollte?

Abb. 1: Ein Fahndungsphoto

Das ist zwar offensichtlich möglich – man denke etwa an ein Bild mit einem Titel, der aus einer Orts- und Zeitangabe besteht[6] –, nicht aber notwendig der Fall: Bei einem Fahndungsphoto etwa geht es gemeinhin nicht darum, auf nicht-bildliche Weise auf einen bestimmten Kontext zu verweisen, in dem dann gelten soll, dass dort der gesuchte Mensch so posiert und so ausgesehen hat. Dass das Photo bei einer ganz bestimmten Gelegenheit entstanden ist, ist für die Verwendung als Fahndungsphoto weitgehend irrelevant (Abb. 1). Vielmehr scheint die Bildverwendung selbst den entsprechenden Kontext zu eröffnen.

Die modale Theorie der Bildverwendung

Offenbar stellt der nicht-reflexive Gebrauch eines darstellenden Bildes selbst ebenfalls einen zusätzlichen situativen Kontext zur Verfügung, der als Ausgangspunkt für Nominationen und Prädikationen dienen kann und in aller Regel auch dient ([Schirra 1995a]Schirra, Jörg R.J. (1995): Understanding Radio Broadcasts On Soccer. The Concept »Mental Image« and Its Use in Spatial Reasoning. In: Sachs-Hombach, K. (Hg.), Bilder im Geiste: Zur kognitiven und erkenntnistheoretischen Funktion piktorialer Repräsentationen. Rodopi, Amsterdam.
Webadresse: www.jrjs.de/Work/Papers/P95/index.html
). Der Gebrauch des Bildes liefert den Kommunikationspartnern jedenfalls genau den Kontext, der für die Aussagen über den Bildinhalt (d.h. das Abgebildete) benötigt wird. Kontextbildung wäre demnach die primäre Funktion jener Bildverwendungen ([Schirra 2001a]Schirra, Jörg R.J. (2001): Bilder   ——   Kontextbilder. In: Sachs-Hombach, K. (Hg.), Bildhandeln. Interdisziplinäre Forschungen zur Pragmatik bildhafter Darstellungsformen. Skriptum, Magdeburg.
Webadresse: www.jrjs.de/Work/Papers/P01/P01-5/index.html
). Ähnlich wie die Erwähnung eines Romans den Gesprächspartnern einen ganz bestimmten (fiktiven) Kontext für die anschließenden Nominationen und Prädikationen über die Romanhandlung und deren Protagonisten eröffnet, versucht jemand durch die Präsentation eines Bildes, die Aufmerksamkeit des Gegenübers (oder seine eigene in der Rolle eines vorgestellten Gegenübers) auf eine reale oder fiktive Wahrnehmungssituation zu richten, die in den meisten Fällen nicht mit der tatsächlichen Situation der Zeichenhandlung übereinstimmt. Die Kontextbildung mit Hilfe von Bildern bietet dabei zumindest innerhalb gewisser Grenzen (etwa der Sinnesmodalität) durchaus auch die Möglichkeit, die entsprechenden Nominationen und ihr Zusammenspiel mit der erwähnten Prädikation unmittelbar auf Wahrnehmung gestützt – also wie im aktuellen Äußerungskontext – zu verankern.

Dass in der Tat jeder andere Gebrauch eines Gegenstandes als Bild auf der Verwendung zur Kontextbildung beruht liegt nahe: Denn es ist stets zunächst das scheinbare sinnliche Vergegenwärtigen einer meist nicht zugleich anwesenden Situation, das speziellere Bildgebräuche überhaupt erst möglich macht. Das Primat der Kontextbildung bei der Bildhandlung gemäß der modalen Bildtheorie gilt auch für Strukturbilder, wenn davon ausgegangen wird, dass zusätzlich eine metaphorische Übertragung räumlich-visuell darstellbarer Entitäten auf die an sich nicht-visuell wahrnehmbaren Aspekte des dargestellten Sujets im Spiel ist: Wieder werden die räumlich-visuellen Stellvertreter in einem durch die Bildverwendung zuallererst eröffneten Kontext – dem Bildraum – präsentiert und damit unter anderem für weitere Zeichenhandlungen mit entsprechendem Sachbezug, der dabei teilweise empirisch verifiziert werden kann, zur Verfügung gestellt.

Für die modale Theorie ist es die grundlegende Aufgabe einer Bildverwendung, den Bildraum als eine neben die Äußerungssituation tretende weitere gemeinsame Wahrnehmungs- und Handlungssituation zu öffnen.[7] Erst wenn die von der Prädikationstheorie fokussierten Prädikationen auf diesen abgetrennten Kontext bezogen werden, sind sie in die Verwendung eines Gegenstands als Bild einbezogen. Denn das Charakteristische der Bildverwendung ist weniger, dass damit etwas zu sehen gegeben wird, als vielmehr, dass damit etwas zu sehen gegeben wird, was als an ganz anderer Stelle oder Zeit gesehen gelten soll.

Entsprechend kann man sich bei der Verwendung eines Fahndungsphotos zusammen mit den Worten ‘Haben Sie eine Person gesehen, die aussieht wie diese Person da’ durchaus vorstellen, dass eine konkrete Zeigegeste die verwendeten deiktischen Ausdrücke (‘diese ... da’) unterstützt. Aber auf welche Person sollte dabei denn gezeigt werden, ist an der Stelle ›da‹ im aktuellen Verhaltenskontext der Kommunikations­partner doch tatsächlich nur ein Stück bedrucktes Papier? Die Person ist natürlich “im” Bild, das heißt: zu sehen in dem mithilfe des Bildes vergegenwärtigten situativen Kontext. Auch beim Einsatz als Passbild evoziert das Vorzeigen des Bildträgers zunächst einen anderen Kontext. In diesem Fall erlaubt es dieser Kontext (im Prinzip), eine andere, raumzeitlich meist weit entfernte Erscheinung der anwesenden und zu identifizierenden Person als Referenz für eine visuelle Identitätsprüfung zu nutzen.[8]

Sachbezüge bei Bildverwendungen

Aus der modalen Theorie der Bildverwendung folgt nun allerdings, dass eine Bildhandlung selbst keinen Sachbezug im gleichen Sinn haben kann, wie eine Aussage. Denn der Sachbezug der Propositionen richtet sich stets auf die Sachverhalte in einem (vor-)gegebenen Kontext. Mit Bildern wird gemäß der modalen Theorie hingegen ein Kontext überhaupt eröffnet, auf den sich die Sachbezüge weiterer Zeichenhandlungen beziehen können. Vom Sachbezug einer Bildverwendung kann daher nur in einem abgeleiteten Sinn die Rede sein: Insofern sich über dem durch das Bild gegebenen Kontext und einem anderweitig (etwa durch einen Text oder durch direkte Wahrnehmung) gegebenen Kontext die gleiche Menge an wahren Propositionen bilden lässt. Da die Mächtigkeit dieser Menge aber notwendig unendlich groß ist – jeder Kontext kann durch unbeschränkt viele Propositionen beschrieben werden (⊳ Ekphrasis) – ist dieser abgeleitete Sachbezug im Gegensatz zu dem Sachbezug der Aussagen nicht auf endliche Weise verifizierbar. Bei Bildern sollte entsprechend nicht ohne Weiteres von Wahrheit geredet werden.


Referenz und Situiertheit bei Medien

Der Begriff der Referenz eines Zeichens hängt direkt von der jeweils gemeinten Bezugssituation ab. Der Situationsbezug von Kommunikationshandlungen kann zudem dazu benutzt werden, Typologien der Medien zu bilden.

Anmerkungen
  1. ↑ Vgl. et­wa auch Wi­ki­pe­dia: Mo­da­li­tät (Phi­lo­so­phie).
  2. ↑ Es ist wich­tig, sich den Un­ter­schied zwi­schen Mo­da­li­tät und In­de­xi­ka­li­tät klar­zu­ma­chen. In­de­xi­ka­li­sche Aus­drü­cke, ins­be­son­d­ere ‘die­se/r/s’, sind nor­ma­ler­wei­se Teil ei­ner No­mi­na­ti­on. Da­bei wird der ge­mein­te Ge­gen­stand durch ei­ne kon­kret aus­ge­führ­te (oder auch ei­ne nur ab­strakt vor­ge­stell­te) Zei­ge­hand­lung – al­so durch ei­ne Rich­tungs­an­ga­be ins­be­son­de­re mit Fin­ger, Hand, Arm, Kopf, Au­gen oder (wie et­wa in Na­va­jo) Lip­pen – aus­ge­wählt. Die­ses Zei­gen rich­tet sich da­her be­reits auf die Be­zugs­si­tu­a­ti­on der Pro­po­si­ti­on, die schon vor­her, et­wa durch Orts- und Zeit­an­ga­ben, be­reit­ge­stellt wor­den sein muss. Mo­da­li­tät (im hier ver­folg­ten Sinn) be­trifft hin­ge­gen ge­nau die Hand­lung, mit der die­ser Be­zugs­kon­text zu­al­ler­erst be­reit­ge­stellt wird: die Kon­text­bil­dung.
  3. ↑ Ent­spre­chend wur­den rei­ne Aus­sa­gen- und Prä­di­ka­ten­lo­gi­ken un­ab­hän­gig von spe­zi­el­len Mo­dal­lo­gi­ken be­trach­tet (vgl. Wi­ki­pe­dia: Mo­dal­lo­gik). Letz­te­re blie­ben da­bei fast aus­schließ­lich auf die As­pek­te Not­wen­dig­keit und Mög­lic­hkeit be­schränkt. Le­dig­lich die (spä­ter ver­schie­dent­lich auf­ge­grif­fe­ne) „mög­li­che Wel­ten“-In­ter­pre­ta­ti­on von Leib­niz stellt zu­min­dest ei­ne ge­wis­se Ver­bin­dung zwi­schen Not­wen­dig­keit/Mög­lich­keit und der raum­zeit­li­chen Si­tu­iert­heit her, in­dem über die mög­li­chen Gel­tungs­­si­tu­a­ti­o­nen quan­ti­fi­ziert wird (Not­wen­dig­keit als All­quan­ti­fi­zie­rung, Mög­lich­keit als Exis­tenz­quan­ti­fi­zie­rung); vgl. etwa [Kripke 1972a]Kripke, Saul A. (1972): Naming and Necessity. In: Davidson, D. & Harman, G. (Hg.), Semantics of Natural Language. Reidel, Dordrecht.
    so­wie Wi­ki­pe­dia: Mög­li­che Welt.
  4. ↑ Sie­he hier­zu Ex­kurs: Ve­ri­fi­ka­ti­ons­ver­fah­ren.
  5. ↑ Vgl. auch Wikipedia: Quantoren.
  6. ↑ Auch beim Einblenden von Datum und Uhrzeit in die Aufnahme, wie es bei neueren Photoapparaten möglich ist, handelt es sich um eine entsprechende (partielle) Kontextspezifizierung.
  7. ↑ Dabei kann der Bildraum auch metaphorisch für nichträumliche bzw. nichtvisuelle Bereiche stehen, wie im Fall der Strukturbilder; oder ein Bild erhält in reflexiver Verwendung gerade durch das Verweigern eines Bildraumes seine kommunikative Funktion höherer Ordnung (⊳ ungegenständliche Bilder).
  8. ↑ Natürlich kann diese visuelle Identitätsprüfung nur funktionieren, weil entsprechende soziale Institutionen wenigstens im Prinzip sicherstellen, dass der gezeigte Kontext tatsächlich den Abgebildeten zu einem früheren Zeitpunkt enthält, also nicht fiktiv ist.
Literatur
[Aristoteles 1949a]Aristoteles (1949): De interpretatione. In: Minio-Paluello, L. (Hg.), Aristotelis categoriae et liber de interpretatione. Oxford University Press, Oxford [Kripke 1972a]Kripke, Saul A. (1972): Naming and Necessity. In: Davidson, D. & Harman, G. (Hg.), Semantics of Natural Language. Reidel, Dordrecht.[Leibniz 1710a]Leibniz, Gottfried Wilhelm (1710): Essais de théodicée sur la bonté de Dieu, la liberté de l'homme et l'origine du mal. Troyel, Amsterdam [Schirra 1995a]Schirra, Jörg R.J. (1995): Understanding Radio Broadcasts On Soccer. The Concept »Mental Image« and Its Use in Spatial Reasoning. In: Sachs-Hombach, K. (Hg.), Bilder im Geiste: Zur kognitiven und erkenntnistheoretischen Funktion piktorialer Repräsentationen. Rodopi, Amsterdam.[Schirra 2001a]Schirra, Jörg R.J. (2001): Bilder   ——   Kontextbilder. In: Sachs-Hombach, K. (Hg.), Bildhandeln. Interdisziplinäre Forschungen zur Pragmatik bildhafter Darstellungsformen. Skriptum, Magdeburg.[Tugendhat 1976a]Tugendhat, Ernst (1976): Vorlesungen zur Einführung in die sprachanalytische Philosophie. Suhrkamp, Frankfurt/M.

Verantwortlich: