Bildpolitik: Unterschied zwischen den Versionen
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Bildpolitik: engere Begriffsbestimmung | =====Bildpolitik: engere Begriffsbestimmung===== | ||
Der Terminus "Bildpolitik" wird in der einschlägigen Literatur häufig ohne explizite Definition verwendet. Je nach den zu Grunde gelegten Bild- und Politikbegriffen changiert seine Bedeutung (vgl. etwa <bib id='Werckmeister 2005a'></bib>, 7; <bib id='Bieger 2007a'></bib>, 16). "Bildpolitik" kann die Wechselwirkung von Bildlichkeit und Politik ebenso beschreiben wie die strategische Nutzung von Sichtbarkeit bzw. Bildwirkungen, beispielsweise durch Künstler oder in den Naturwissenschaften. Sehr häufig ist der Begriff auf die Indienstnahme von Bildern durch Herrscher oder andere Akteure bezogen, die an der Herstellung kollektiv verbindlicher Entscheidungen beteiligt sind. In diesem Sinne ist dann beispielsweise von der Bildpolitik der Päpste, der Alliierten oder der Europäischen Union die Rede. Bilder sind aber nicht per se als politisch zu verstehen. Entscheidend ist ihre Kontextualisierung (<bib id='Drechsel 2006a'></bib>, 113). | Der Terminus "Bildpolitik" wird in der einschlägigen Literatur häufig ohne explizite Definition verwendet. Je nach den zu Grunde gelegten Bild- und Politikbegriffen changiert seine Bedeutung (vgl. etwa <bib id='Werckmeister 2005a'></bib>, 7; <bib id='Bieger 2007a'></bib>, 16). "Bildpolitik" kann die Wechselwirkung von Bildlichkeit und Politik ebenso beschreiben wie die strategische Nutzung von Sichtbarkeit bzw. Bildwirkungen, beispielsweise durch Künstler oder in den Naturwissenschaften. Sehr häufig ist der Begriff auf die Indienstnahme von Bildern durch Herrscher oder andere Akteure bezogen, die an der Herstellung kollektiv verbindlicher Entscheidungen beteiligt sind. In diesem Sinne ist dann beispielsweise von der Bildpolitik der Päpste, der Alliierten oder der Europäischen Union die Rede. Bilder sind aber nicht per se als politisch zu verstehen. Entscheidend ist ihre Kontextualisierung (<bib id='Drechsel 2006a'></bib>, 113). | ||
Von Bilderkriegen und Visualisierungsstrategien | =====Von Bilderkriegen und Visualisierungsstrategien===== | ||
Neuere Forschungsansätze thematisieren etwa die Rolle von Bildpolitik bei der Politikvermittlung oder bei der Kriegsführung und -legitimation (vgl. <bib id='Bachmann-Medick 2006a'></bib>: S. 355). Der Begriff "Bilderkrieg" ist in diesem Zusammenhang zum geflügelten Wort in der politischen Publizistik und der historisch-politischen Bildforschung geworden. Die Rede vom "Bilderkrieg" bezeichnet einen Wandel in der Führung und Darstellung moderner Kriege, der zunächst die technischen Bildmedien Fotografie und Film, später auch die elektronischen Medien wie Fernsehen und Internet zunehmend in die Planung und Führung von Kriegen einbezog (<bib id='Paul 2005a'></bib>: S. 15f.). Medien verpassen dem Krieg ein bestimmtes "Image", das den Charakter der Kriegsführung sowie der Kriegswahrnehmung entscheidend verändert. Ihr Eingriff konstituiert einen visuellen Kampfplatz mit eigenen Gesetzen und Regeln. Kriege werden heute also auch an einer "vierten Front" (<bib id='Paul 2005a'></bib>: S. 16) geführt: Sie werden medial vorbereitet, beginnen zur "Primetime" und bestehen zu einem nicht unerheblichen Teil aus medial geführten und symbolischen Attacken (vgl. <bib id='Paul 2005a'></bib>: ebd.). Für die Berichterstattung vom Kriegsschauplatz hatte dieser Wandel im Verhältnis von Medien und Krieg insofern Bedeutung, als visuelle Kriegsberichterstattung zunehmend als Teil der Kriegsführung etabliert wurde, wobei die Bilder mehr und mehr zu zentralen Waffen avancierten (Stichwort "embedded journalism"). Seit wann von einem Bilderkrieg gesprochen werden kann, darüber herrscht in der einschlägigen Fachliteratur allerdings Uneinigkeit (vgl. <bib id='Knieper & Müller 2005a'></bib>). | Neuere Forschungsansätze thematisieren etwa die Rolle von Bildpolitik bei der Politikvermittlung oder bei der Kriegsführung und -legitimation (vgl. <bib id='Bachmann-Medick 2006a'></bib>: S. 355). Der Begriff "Bilderkrieg" ist in diesem Zusammenhang zum geflügelten Wort in der politischen Publizistik und der historisch-politischen Bildforschung geworden. Die Rede vom "Bilderkrieg" bezeichnet einen Wandel in der Führung und Darstellung moderner Kriege, der zunächst die technischen Bildmedien Fotografie und Film, später auch die elektronischen Medien wie Fernsehen und Internet zunehmend in die Planung und Führung von Kriegen einbezog (<bib id='Paul 2005a'></bib>: S. 15f.). Medien verpassen dem Krieg ein bestimmtes "Image", das den Charakter der Kriegsführung sowie der Kriegswahrnehmung entscheidend verändert. Ihr Eingriff konstituiert einen visuellen Kampfplatz mit eigenen Gesetzen und Regeln. Kriege werden heute also auch an einer "vierten Front" (<bib id='Paul 2005a'></bib>: S. 16) geführt: Sie werden medial vorbereitet, beginnen zur "Primetime" und bestehen zu einem nicht unerheblichen Teil aus medial geführten und symbolischen Attacken (vgl. <bib id='Paul 2005a'></bib>: ebd.). Für die Berichterstattung vom Kriegsschauplatz hatte dieser Wandel im Verhältnis von Medien und Krieg insofern Bedeutung, als visuelle Kriegsberichterstattung zunehmend als Teil der Kriegsführung etabliert wurde, wobei die Bilder mehr und mehr zu zentralen Waffen avancierten (Stichwort "embedded journalism"). Seit wann von einem Bilderkrieg gesprochen werden kann, darüber herrscht in der einschlägigen Fachliteratur allerdings Uneinigkeit (vgl. <bib id='Knieper & Müller 2005a'></bib>). | ||
Version vom 20. Dezember 2012, 22:24 Uhr
Unterpunkt zu: Bildpragmatik
Bildlichkeit und PolitikBildlichkeit und Politik sind eng miteinander verbunden. "Politische Ordnungen", schreibt Hans Vorländer, "sind für die Aufrechterhaltung und die Durchsetzung ihrer Geltungsansprüche auf symbolische und ästhetische Formen der Eigendarstellung angewiesen" ([Vorländer 2003a]Vorländer, Hans (2003): Demokratie und Ästhetik. Zur Rehabilitierung eines problematischen Zusammenhangs. In: Vorländer, H. (Hg.), Zur Ästhetik der Demokratie. Formen der politischen Selbstdarstellung. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart. Besonders offensichtlich ist Bildpolitik immer dort, wo Herrschaft sich mit Hilfe von Visualisierungen darstellen lässt: In der abendländischen Kunstgeschichte ist das besonders häufig in Form von Herrschaftsbauten, gemalten Porträts und Denkmalen geschehen. Durch die mediale Entwicklung des 20. und des beginnenden 21. Jahrhunderts haben sich die diesbezüglichen Möglichkeiten verändert und erweitert. In der "Mediokratie" ([Meyer 2001a]Meyer, Thomas (2001): Mediokratie. Die Kolonisierung der Politik durch das Mediensystem. Suhrkamp, Frankfurt/M. Obwohl in der einschlägigen Literatur umstritten ist, ab wann historisch von "Bildpolitik" gesprochen werden kann, lassen sich einige ihrer aktuellen Tendenzen auf tief reichende bildgeschichtliche Wurzeln zurückführen: Beispielsweise geht ein abrupter politischer Systemwechsel häufig mit Bilderstürzen im öffentlichen Raum einher; das gilt für die Zeit der Französischen Revolution ebenso wie für das Ende des ostmitteleuropäischen Staatssozialismus 200 Jahre später oder für den Irakkrieg zu Beginn des 21. Jahrhunderts (vgl. etwa Speitkamp 1997a; [Fahlenbrach & Viehoff 2005a]Fahlenbrach, Kathrin & Viehoff, Reinhold (2005): Medienikonen des Krieges. Die symbolische Entthronung Saddams als Versuch strategischer Ikonisierung. In: Knieper, T. & Müller, M. G. (Hg.), War Visions. Bildkommunikation und Krieg. Halem, Köln. Der Zusammenhang von Politik und Bildlichkeit sollte nicht auf Propaganda verengt werden. Bilder dienen in politischen Zusammenhängen zwar häufig der Manipulation (vgl. etwa [Hömberg & Karasek 2008a]Hömberg, Walter & Karasek, Johannes (2008): Der Schweißfleck der Kanzlerkandidatin. Bildmanipulation, Bildfälschung und Bildethik im Zeitalter der digitalen Fotografie. Communicatio Socialis, 3. Das Verhältnis von Bildlichkeit und Politik wird insbesondere seit den 1990er Jahren transdisziplinär erforscht. Die politische Ikonographie hat ihre Wurzeln in der Kunstgeschichte; Bildpolitik wird aber auch von Politik-, Medien- und Kommunikationswissenschaftern analysiert (vgl. etwa die zahlreichen Beiträge in [Paul 2008a]Paul, Gerhard (Hg.) (2008): Das Jahrhundert der Bilder. 1949 bis heute. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen.
Bildpolitik: engere BegriffsbestimmungDer Terminus "Bildpolitik" wird in der einschlägigen Literatur häufig ohne explizite Definition verwendet. Je nach den zu Grunde gelegten Bild- und Politikbegriffen changiert seine Bedeutung (vgl. etwa [Werckmeister 2005a]Werckmeister, Otto Karl (2005): Der Medusa Effekt. Politische Bildstrategien seit dem 11. September 2001. form + zweck, Berlin. Von Bilderkriegen und VisualisierungsstrategienNeuere Forschungsansätze thematisieren etwa die Rolle von Bildpolitik bei der Politikvermittlung oder bei der Kriegsführung und -legitimation (vgl. [Bachmann-Medick 2006a]Bachmann-Medick, Doris (2006): Cultural Turns. Neuorientierungen in den Kulturwissenschaften. Rowohlt, Reinbek. Nicht nur kriegerische Handlungen, auch Terroranschläge folgen spätestens seit dem 11. September 2001 dem Muster von Bilderkriegen: "Mit dem Anschlag auf die Twin Towers ist der pictorial turn in eine neue Phase eingetreten: Die Bilder haben einen eigenen Krieg, einen Bilderkrieg des Terrors begonnen" ([Mitchell 2006a]Mitchell, William J.T. (2006): Den Terror klonen. Der Krieg der Bilder 2001-2004. In: Maar, Ch. & Burda, H. (Hg.), Iconic Worlds. Neue Bilderwelten und Wissensräume. DuMont, Köln. Visualisierungsstrategien sind aber keineswegs den politischen Machtzentren vorbehalten, sondern stehen auch denen zur Verfügung, die Entscheidungen unterlaufen und konterkarieren wollen und im Allgemeinen unter der Sammelbezeichnung einer kritischen Öffentlichkeit rubriziert werden ([Münkler 2009a]Münkler, Herfried (2009): Visualisierungsstrategien im politischen Machtkampf: Der Übergang vom Personenverband zum institutionellen Territorialstaat. In: Münkler, H. & Hacke, J. (Hg.), Strategien der Visualisierung. Verbildlichung als Mittel politischer Kommunikation. Campus, Frankfurt/M. Aber nicht nur in Kriegs-, sondern auch in Friedenszeiten wird Bildpolitik gemacht. Demokratien und Diktaturen sind dabei gleichermaßen auf die Darstellungsdimension des Politischen als konstituierende Kraft ihrer Politikherstellung angewiesen. Bildpolitik berührt dabei die Bereiche visueller politischer Kommunikation und politischen Marketings. Systematische Analysen wurden in diesem Zusammenhang beispielsweise zu politischen Bildstrategien im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf (vgl. [Müller 1997a]Müller, Marion G. (1997): Politische Bildstrategien im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf, 1828-1996. Akademie Verlag, Berlin. Bildpolitik entsteht im Spannungsfeld zwischen öffentlicher Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit: "Transparenz steht für die Durchsichtigkeit eines Entscheidungszentrums. [...] Mit Visualisierung hingegen ist die Kontrolle der Sichtbarkeitsverhältnisse durch das Entscheidungszentrum gemeint" ([Münkler 2009a]Münkler, Herfried (2009): Visualisierungsstrategien im politischen Machtkampf: Der Übergang vom Personenverband zum institutionellen Territorialstaat. In: Münkler, H. & Hacke, J. (Hg.), Strategien der Visualisierung. Verbildlichung als Mittel politischer Kommunikation. Campus, Frankfurt/M. Auswirkungen auf andere Begriffe |
Anmerkungen
Literatur
[Bachmann-Medick 2006a]Bachmann-Medick, Doris (2006): Cultural Turns. Neuorientierungen in den Kulturwissenschaften. Rowohlt, Reinbek.[Bernhardt et al. 2009a]Bernhardt, Petra; Hadj-Abdou, Leila; Liebhart, Karin & Pribersky, Andreas (2009): EUropäische Bildpolitiken. Politische Bildanalyse an Beispielen der EU-Politik. facultas UTB, Wien.[Beyme 2004a]Beyme, Klaus von (2004): Politische Ikonologie der modernen Architektur. In: Schwelling, B. (Hg.), Politikwissenschaft als Kulturwissenschaft. Theorien, Methoden, Problemstellungen. Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden.[Bieger 2007a]Bieger, Laura (2007): Ästhetik der Immersion. Raum-Erleben zwischen Welt und Bild. transcript, Bielefeld.[Burke 2003a]Burke, Peter (2003): Augenzeugenschaft. Bilder als historische Quellen. Wagenbach, Berlin.[Drechsel 2006a]Drechsel, Benjamin (2006): Was ist ein politisches Bild? Einige Überlegungen zur Entwicklung der Politikwissenschaft als Bildwissenschaft. Moderne. Kulturwissenschaftliches Jahrbuch, 2.[Fahlenbrach & Viehoff 2005a]Fahlenbrach, Kathrin & Viehoff, Reinhold (2005): Medienikonen des Krieges. Die symbolische Entthronung Saddams als Versuch strategischer Ikonisierung. In: Knieper, T. & Müller, M. G. (Hg.), War Visions. Bildkommunikation und Krieg. Halem, Köln.[Grittmann 2007a]Grittmann, Elke (2007): Das politische Bild. Fotojournalismus und Pressefotografie. Halem, Köln.[Hömberg & Karasek 2008a]Hömberg, Walter & Karasek, Johannes (2008): Der Schweißfleck der Kanzlerkandidatin. Bildmanipulation, Bildfälschung und Bildethik im Zeitalter der digitalen Fotografie. Communicatio Socialis, 3.[Jäger & Knauer 2009a]Jäger, Jens & Knauer, Martin (Hg.) (2009): Bilder als historische Quellen? Dimensionen der Debatte um historische Bildforschung. Fink, München.[Knieper & Müller 2005a]Knieper, Thomas & Müller, Marion G. (2005): War Visions. Bildkommunikation und Krieg. Halem, Köln.[Manow 2008a]Manow, Philip (2008): Im Schatten des Königs. Die politische Anatomie demokratischer Repräsentation. Suhrkamp, Frankfurt/M.[Meyer 2001a]Meyer, Thomas (2001): Mediokratie. Die Kolonisierung der Politik durch das Mediensystem. Suhrkamp, Frankfurt/M.[Mirzoeff 2007a]Mirzoeff, Nicholas (2007): Von Bildern und Helden. Sichtbarkeit im Krieg der Bilder. In: Haustein, L.; Scherer, B. & Hager, M. (Hg.), Feindbilder. Ideologien und visuelle Strategien der Kulturen. Wallstein, Göttingen.[Mitchell 2006a]Mitchell, William J.T. (2006): Den Terror klonen. Der Krieg der Bilder 2001-2004. In: Maar, Ch. & Burda, H. (Hg.), Iconic Worlds. Neue Bilderwelten und Wissensräume. DuMont, Köln.[Müller 1997a]Müller, Marion G. (1997): Politische Bildstrategien im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf, 1828-1996. Akademie Verlag, Berlin.[Münkler 2009a]Münkler, Herfried (2009): Visualisierungsstrategien im politischen Machtkampf: Der Übergang vom Personenverband zum institutionellen Territorialstaat. In: Münkler, H. & Hacke, J. (Hg.), Strategien der Visualisierung. Verbildlichung als Mittel politischer Kommunikation. Campus, Frankfurt/M.[Paul 2005a]Paul, Gerhard (2005): Der Bilderkrieg. Inszenierungen, Bilder und Perspektiven der «Operation Irakische Freiheit». Wallstein, Göttingen.[Paul 2006a]Paul, Gerhard (Hg.) (2006): Visual History. Ein Studienbuch. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen.[Paul 2008a]Paul, Gerhard (Hg.) (2008): Das Jahrhundert der Bilder. 1949 bis heute. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen.[Paul 2009a]Paul, Gerhard (Hg.) (2009): Das Jahrhundert der Bilder. 1900 bis 1949. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen.[Soeffner & Tänzler 2002a]Soeffner, Hans-Georg & Tänzler, Dirk (2002): Figurative Politik. Prolegomena zu einer Kultursoziologie politischen Handelns. In: Soeffner, H.-G. & Tänzler, D. (Hg.), Figurative Politik. Zur Performanz der Macht in der modernen Gesellschaft. Leske & Budrich, Opladen.[Speitkamp 1997a]Speitkamp, Winfried (1997): Denkmalsturz. Zur Konfliktgeschichte politischer Symbolik. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen.[Vorländer 2003a]Vorländer, Hans (2003): Demokratie und Ästhetik. Zur Rehabilitierung eines problematischen Zusammenhangs. In: Vorländer, H. (Hg.), Zur Ästhetik der Demokratie. Formen der politischen Selbstdarstellung. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart.[Warnke 1984a]Warnke, Martin (1984): Politische Architektur in Europa vom Mittelalter bis heute: Repräsentation und Gemeinschaft. DuMont, Köln.[Werckmeister 2005a]Werckmeister, Otto Karl (2005): Der Medusa Effekt. Politische Bildstrategien seit dem 11. September 2001. form + zweck, Berlin.[Zeune 1997a]Zeune, Joachim (1997): Burgen. Symbole der Macht. Ein neues Bild der mittelalterlichen Burg. Pustet, Regensburg. Seitenbearbeitungen durch: Joerg R.J. Schirra, Petra Bernhardt und Marcel Lemmes — (Hinweis) |