GIB - Glossar der Bildphilosophie:DFG-Netzwerk Bildphilosophie: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Glossar der Bildphilosophie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Joerg R.J. Schirra (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Joerg R.J. Schirra (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
Zeile 15: Zeile 15:
Zielsetzung des DFG-Netzwerkes "Bildphilosophie" war die (fach-)philosophische Bearbeitung des Phänomens Bild und die Klärung des Bildbegriffs im Kontext allgemeiner medienphilosophischer Überlegungen. Zentrales Anliegen einer Philosophie des Bildes ist dabei erstens zu untersuchen, was es grundsätzlich bedeutet, mit Bildern umgehen zu können und dabei zugleich die Frage zu beantworten, welchen Begriff wir uns von Wesen machen müssen, die über Bildfähigkeit verfügen. Vor dem Hintergrund dieser prinzipiellen, anthropologischen Klärungen geht es dem Netzwerk dann zweitens um eine methodologische Reflexion des breiten Spektrums bild(er)wissenschaftlicher Forschungen, die in den letzten Jahren in den unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen unternommen worden sind und die noch immer unternommen werden. Bildphilosophie soll einen Beitrag zur Systematisierung der Arbeit verschiedener bildwissenschaftlicher Disziplinen leisten, insbesondere indem methodologische Hilfestellung bei der inter- bzw. transdisziplinären Bezugnahme angeboten wird. Als Reflexion auf die Medialität und Materialität des Denkens wird das Projekt Bildphilosophie darüber hinaus aber drittens auch zur medialen und methodologischen Selbstvergewisserung von Philosophie beitragen.
Zielsetzung des DFG-Netzwerkes "Bildphilosophie" war die (fach-)philosophische Bearbeitung des Phänomens Bild und die Klärung des Bildbegriffs im Kontext allgemeiner medienphilosophischer Überlegungen. Zentrales Anliegen einer Philosophie des Bildes ist dabei erstens zu untersuchen, was es grundsätzlich bedeutet, mit Bildern umgehen zu können und dabei zugleich die Frage zu beantworten, welchen Begriff wir uns von Wesen machen müssen, die über Bildfähigkeit verfügen. Vor dem Hintergrund dieser prinzipiellen, anthropologischen Klärungen geht es dem Netzwerk dann zweitens um eine methodologische Reflexion des breiten Spektrums bild(er)wissenschaftlicher Forschungen, die in den letzten Jahren in den unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen unternommen worden sind und die noch immer unternommen werden. Bildphilosophie soll einen Beitrag zur Systematisierung der Arbeit verschiedener bildwissenschaftlicher Disziplinen leisten, insbesondere indem methodologische Hilfestellung bei der inter- bzw. transdisziplinären Bezugnahme angeboten wird. Als Reflexion auf die Medialität und Materialität des Denkens wird das Projekt Bildphilosophie darüber hinaus aber drittens auch zur medialen und methodologischen Selbstvergewisserung von Philosophie beitragen.


Die Ergebnisse der Netzwerkarbeit wurden in Form von [[GIB - Glossar der Bildphilosophie:Sammelbände|vier Sammelbänden]] publiziert, die zudem in Form einer virtuellen Bibliothek online zugänglich gemacht werden sollen. Darüber hinaus bildeten die Erstellung eines [[GIB - Glossar der Bildphilosophie:Methodenband|Methodologie-Bandes]] (<bib id='Netzwerk Bildphilosophie 2014a'></bib>, [http://www.halem-verlag.de/2013/bild-und-methode/]) und eines [[GIB_-_Glossar_der_Bildphilosophie:Portal |webbasierten bildtheoretischen Begriffsglossars]] die zentrale Aufgabenstellung.
Die Ergebnisse der Netzwerkarbeit wurden in Form von [[GIB - Glossar der Bildphilosophie:Sammelbände|vier Sammelbänden]] publiziert, die zudem in Form einer virtuellen Bibliothek online zugänglich gemacht werden sollen. Darüber hinaus bildeten die Erstellung eines [[GIB - Glossar der Bildphilosophie:Methodenband|Methodologie-Bandes]] (<bib id='Netzwerk Bildphilosophie 2014a'></bib>, [http://www.halem-verlag.de/2013/bild-und-methode/]) und hier des vorliegenden [[GIB_-_Glossar_der_Bildphilosophie:Portal |webbasierten bildtheoretischen Begriffsglossars]] die zentrale Aufgabenstellung.


[[Bild:Netzwerker.jpg|thumb|none|600px|Netzwerktreffen München September 2011]]
[[Bild:Netzwerker.jpg|thumb|none|600px|Netzwerktreffen München September 2011]]


Technisch wird das Netzwerk Bildphilosophie unterstützt vom Virtuellen Institut für Bildwissenschaft ([http://www.bildwissenschaft.org/vib/ VIB]) und von der Gesellschaft für interdisziplinäre Bildwissenschaft e.V. ([http://www.bildwissenschaft.org/ GIB]), die auch seit 2013 die weitere technische Betreuung übernimmt.  
Technisch wurde das Netzwerk Bildphilosophie zunächst unterstützt vom Virtuellen Institut für Bildwissenschaft ([http://www.bildwissenschaft.org/vib/ VIB]). Ebenso von der Gesellschaft für interdisziplinäre Bildwissenschaft e.V. ([http://www.bildwissenschaft.org/ GIB]), die seit 2013 die weitere technische Betreuung übernommen hat.  
<!--Hier die entsprechende Textpassage einfügen-->
<!--Hier die entsprechende Textpassage einfügen-->



Aktuelle Version vom 6. Januar 2026, 11:43 Uhr



Nach der Bewilligung durch die DFG hatte sich das Forscher-Netzwerk Bildphilosophie im März 2009 konstituiert. Der Gründungssprecher war Klaus Sachs-Hombach. Die Förderperiode des Netzwerks endete nach 3 Jahren Laufzeit.

Zielsetzung

Zielsetzung des DFG-Netzwerkes "Bildphilosophie" war die (fach-)philosophische Bearbeitung des Phänomens Bild und die Klärung des Bildbegriffs im Kontext allgemeiner medienphilosophischer Überlegungen. Zentrales Anliegen einer Philosophie des Bildes ist dabei erstens zu untersuchen, was es grundsätzlich bedeutet, mit Bildern umgehen zu können und dabei zugleich die Frage zu beantworten, welchen Begriff wir uns von Wesen machen müssen, die über Bildfähigkeit verfügen. Vor dem Hintergrund dieser prinzipiellen, anthropologischen Klärungen geht es dem Netzwerk dann zweitens um eine methodologische Reflexion des breiten Spektrums bild(er)wissenschaftlicher Forschungen, die in den letzten Jahren in den unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen unternommen worden sind und die noch immer unternommen werden. Bildphilosophie soll einen Beitrag zur Systematisierung der Arbeit verschiedener bildwissenschaftlicher Disziplinen leisten, insbesondere indem methodologische Hilfestellung bei der inter- bzw. transdisziplinären Bezugnahme angeboten wird. Als Reflexion auf die Medialität und Materialität des Denkens wird das Projekt Bildphilosophie darüber hinaus aber drittens auch zur medialen und methodologischen Selbstvergewisserung von Philosophie beitragen.

Die Ergebnisse der Netzwerkarbeit wurden in Form von vier Sammelbänden publiziert, die zudem in Form einer virtuellen Bibliothek online zugänglich gemacht werden sollen. Darüber hinaus bildeten die Erstellung eines Methodologie-Bandes ([Netzwerk Bildphilosophie 2014a]Netzwerk Bildphilosophie (Hg.) (2014): Bild und Methode. Theoretische Hintergründe und methodische Verfahren der Bildwissenschaft. Halem, Köln.
Webadresse: http://www.halem-verlag.de/2014/bild-und-methode/
Nicht angezeigt: ISBN 978-3-86962-067-1
, [1]) und hier des vorliegenden webbasierten bildtheoretischen Begriffsglossars die zentrale Aufgabenstellung.

Netzwerktreffen München September 2011

Technisch wurde das Netzwerk Bildphilosophie zunächst unterstützt vom Virtuellen Institut für Bildwissenschaft (VIB). Ebenso von der Gesellschaft für interdisziplinäre Bildwissenschaft e.V. (GIB), die seit 2013 die weitere technische Betreuung übernommen hat.

  • zum Portal des Methodologiewikis (nur intern)

[Filter fehlt]