Visual Culture / Visual Studies: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Glossar der Bildphilosophie
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Dimitri Liebsch (Diskussion | Beiträge)
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Aufgrund der Vielzahl der beteiligten Disziplinen verfügt das Feld oder die Bewegung der Visual Studies über keine homogene Vorgeschichte. Es lassen sich dennoch mindestens drei Vorgeschichten anführen, die für die Entwicklung der Visual Studies aussagekräftig sind: die Geschichte des Begriffs »visual culture« (sic!), eine Reihe von Transgressionen der Kunstgeschichte im 20. Jahrhundert sowie schließlich die Cultural Studies.
Aufgrund der Vielzahl der beteiligten Disziplinen verfügt das Feld oder die Bewegung der Visual Studies über keine homogene Vorgeschichte. Es lassen sich dennoch mindestens drei Vorgeschichten anführen, die für die Entwicklung der Visual Studies aussagekräftig sind: die Geschichte des Begriffs »visual culture« (sic!), eine Reihe von Transgressionen der Kunstgeschichte im 20. Jahrhundert sowie schließlich die Cultural Studies.
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Der Begriff »visual culture« wird üblicherweise auf zwei kunsthistorische Arbeiten zurückgeführt, auf Michael Baxandalls ‪«Painting and Experience in Fifteenth Century Italy‬. ‪A Primer in the Social History of Pictorial Style» von 1972 und auf Svetlana Alpers’ «The Art of Describing. Dutch Art in the Seventeenth Century» von 1983. <ref>Vgl. dazu Thomas Dacosta Kaufmann in <bib id='VCQ 1996a'></bib>: S. 45ff., <bib id='Walker & Chaplin 1997a'></bib>: 23 und <bib id='Morra & Smith 2006a'></bib>: S. 11 und viele andere.</ref> Fakt ist, dass Baxandall den Begriff »visual culture« nur beiläufig verwendet und dass sich erst Alpers um eine Explikation von »visual culture« als  eine – für eine Epoche typische – kulturelle Strukturierung der visuellen Wahrnehmung bemüht.<ref>Baxandalls Begriff für diesen Zusammenhang ist nicht »visual culture«, sondern »period eye« (<bib id='Baxandall 1972a'></bib>: S. 29ff.). </ref> Dazu hält sie fest: "It was to focus on notions about vision (the mechanism of the eye), on image-making devices (the microscope, the [[camera obscura|Camera obscura]]) and on visual skills (map makings, but also experimenting) as cultural resources related to the practice of painting." (Alpers in <bib id='VCQ 1996a'></bib>: S. 26). Ebenfalls Fakt – wenngleich weitgehend übersehen – ist, dass der Begriff in der Medienwissenschaft der Begriff schon länger eine Rolle spielt. In Marshall McLuhans «Understanding Media» von 1964 .
Der Begriff »visual culture« wird üblicherweise auf zwei kunsthistorische Arbeiten zurückgeführt, auf Michael Baxandalls ‪«Painting and Experience in Fifteenth Century Italy‬. ‪A Primer in the Social History of Pictorial Style» von 1972 und auf Svetlana Alpers’ «The Art of Describing. Dutch Art in the Seventeenth Century» von 1983. <ref>Vgl. dazu Thomas Dacosta Kaufmann in <bib id='VCQ 1996a'></bib>: S. 45ff., <bib id='Walker & Chaplin 1997a'></bib>: 23 und <bib id='Morra & Smith 2006a'></bib>: S. 11 und viele andere.</ref> Fakt ist, dass Baxandall den Begriff »visual culture« nur beiläufig verwendet und dass sich erst Alpers um eine Explikation von »visual culture« als  eine – für eine bestimmte Gesellschaft in einer bestimmten Epoche typische – kulturelle Strukturierung der visuellen Wahrnehmung bemüht.<ref>Baxandalls Begriff für diesen Zusammenhang ist nicht »visual culture«, sondern »period eye« (<bib id='Baxandall 1972a'></bib>: S. 29ff.). </ref> Dazu hält sie fest: "It was to focus on notions about vision (the mechanism of the eye), on image-making devices (the microscope, the [[camera obscura|Camera obscura]]) and on visual skills (map makings, but also experimenting) as cultural resources related to the practice of painting." (Alpers in <bib id='VCQ 1996a'></bib>: S. 26). Ebenfalls Fakt – wenngleich weitgehend übersehen – ist, dass der Begriff in der Medienwissenschaft der Begriff schon länger eine Rolle spielt. In Marshall McLuhans «Understanding Media» von 1964 .
Noch früher lässt er sich in der Filmtheorie, in Béla Balázs «Der sichtbare Mensch oder die Kultur des Films» von 1924, nachweisen.
Noch früher lässt er sich in der Filmtheorie, in Béla Balázs «Der sichtbare Mensch oder die Kultur des Films» von 1924, nachweisen.



Version vom 5. April 2014, 12:03 Uhr

Unterpunkt zu: Bildtheoretische Ansätze


Begriffe: »visual culture«, »visual studies« (und »visual culture studies«)

Visual Culture und Visual Studies sind in vielen Hinsichten umstritten. Ein erster Beleg dafür findet sich bereits in den zugrunde liegenden Begriffen. »Visual culture«, »visual studies« und auch »visual culture studies« können einander teilweise, aber eben nur teilweise vertreten. Der am meisten verwendete, aber ein zugleich auch zweideutiger Begriff ist »visual culture«. So heißt es anlässlich des Visual Culture Questionnaire, mit dem die Kunstzeitschrift «October» 1996 zur Reflexion über das Thema einlud: „‘Visual culture’ does double service: it is both a partial description of a social world mediated by commodity images and visual technologies, and an academic rubric for interdisciplinary convergences among art history, film theory, media analysis and cultural studies“ ([Foster & Krauss 1996a]Foster, Hal & Krauss, Rosalind (1996): Introduction. October (MIT Press Journal), 77.
: S. 3). Demnach trifft auf ‘visual culture’ Ähnliches zu wie auf das deutsche ‘Kunstgeschichte’, das sowohl das Objekt als auch die Disziplin bezeichnet. Diese – in der Regel durch den Kontext disambiguierte – Zweideutigkeit ist bis in die jüngsten Schriften anzutreffen.

Daneben haben sich Redeweisen etabliert, die um terminologische Eindeutigkeit bemüht sind. Douglas Crimp empfiehlt beispielsweise: „For purposes of clarification, we might say that visual culture is the object of study in visual studies“ ([Crimp 1998a]Crimp, Douglas (1998): Getting the Warhol We Deserve. Cultural Studies and Queer Culture. In()​visible Culture. An Electronic Journal for Visual Studies, 1, 1.
Webadresse: http://www.rochester.edu/in_visible_culture/issue1/crimp/crimp.html
⊳ [1]). John A. Walker und Sarah Chaplin verwenden eine analoge Unterscheidung, sprechen sich jedoch anstatt für die Bezeichnung ‘visual studies’ für ‘visual culture studies’ aus ([Walker & Chaplin 1997a]Walker, John A. & Chaplin, Sarah (1997): Visual Culture. An Introduction. Manchester University Press, Manchester, New York.
: S. 1).[1]

Um terminologische Eindeutigkeit zu gewährleisten und auch um die als sprachwidrig kritisierte Umständlichkeit des Ausdrucks ‘visual culture studies’ zu vermeiden (vgl. dazu [Elkins 2003a]Elkins, James (2003): Visual Studies. A Skeptical Introduction. Routledge, New York, London.
: S. 7), wird im Folgenden ‘visual culture’ für das Objekt der Untersuchung und ‘visual studies’ für den wissenschaftlichen Zugriff auf dieses Objekt verwendet. Ausnahmen finden sich allein in den wörtlichen Zitaten aus anderen Texten#.

Disziplin, Interdisziplinarität, “Undiszipliniertheit”

Ebenfalls umstritten ist, ob und inwiefern es sich bei Visual Studies um eine Disziplin handelt. Die Frage wird selten bejaht und wenn, dann ist von Disziplin in einem eher schwachen Sinn die Rede. Gemeint ist damit zumeist, dass es seit den 1990er Jahren zunächst im englischsprachigen Raum manifeste Formen der pädagogischen, wissenschaftlichen und publizistischen Institutionalisierung gibt, also Aufnahmen in universitäre Curricula, einschlägige Konferenzen und Veröffentlichungen bis hin zu spezifischen Zeitschriften. Darüber hinaus lassen sich auch Vorschläge zu weitergehenden Festlegungen inhaltlicher und methodischer Art finden, etwa in Bezug auf Grundlagentexte, kanonische Autoren, bevorzugte Objekte und Interpretationsmethoden – dazu später mehr. Auch weil diese eher diskutiert als geteilt werden, hat es sich eingebürgert, die Visual Studies statt als Disziplin vor allem als (akademisches) Feld anzusprechen.[2] Ferner sind die Visual Studies wie schon die älteren Cultural Studies auch als „diskursive Formation“ apostrophiert worden[3] und als (nicht nur akademische, sondern auch politische) Bewegung (vgl. [Bal 2003a]Bal, Mieke (2003): Visual Essentialism and the Object of Visual Culture. Journal of Visual Culture, 1, 2.
Webadresse: http://people.ucsc.edu/~stamp/200a/FILM_200A/Readings_files/Bal-visualessentialism.pdf
: S. 5f.).

Über einen Aspekt dieses Feldes oder dieser Bewegung besteht Konsens: Die Visual Studies gelten als interdisziplinär, wobei nur über die Anzahl der beteiligten Disziplinen (oder auch hier: Felder) gestritten wird. Sie reicht von der oben erwähnten Handvoll, die in den Aufzählungen zumeist (mit-)genannt wird, über „nearly two dozen fields“ aus den Kulturwissenschaften (vgl. [Elkins 2003a]Elkins, James (2003): Visual Studies. A Skeptical Introduction. Routledge, New York, London.
: S. 25) bis zu insgesamt 34 verschiedenen, nämlich: „aesthetics, anthropology, archaeology, architectural history/theory, art criticism, art history, black studies, critical theory, cultural studies, deconstruction, design history, feminism, film studies/theory, heritage studies, linguistics, literary criticism, marxism, media studies, phenomenology, philosophy, photographic studies, political economy, post-colonial studies, post-structuralism, proxemics, psychoanalysis, psychology of perception, queer theory, reception theory, russian formalism, semiotics, social history, sociology, structuralism“ ([Walker & Chaplin 1997a]Walker, John A. & Chaplin, Sarah (1997): Visual Culture. An Introduction. Manchester University Press, Manchester, New York.
: S. 22). Nicht zuletzt in Anbetracht der Tatsache, dass sich die Visual Studies zunehmend den Naturwissenschaften öffnen, kann jedoch auch diese Liste nicht erschöpfend sein.

Dass von einer Disziplin nur in einem schwachen Sinne und zugleich von einer ausufernden Interdisziplinarität die Rede sein muss, ist die Kehrseite der Dynamik der Visual Studies, ihres politischen und kritischen Impetus'. William James Thomas Mitchell hat diese/n mit leicht ironischen Akzent „Disziplinlosigkeit“ („indiscipline“) genannt.[4] Andes gesagt, es ist für die Visual Studies charakteristisch, die etablierten Disziplinen in Frage zu stellen. Die Visual Studies importieren nicht einfach ihren zentralen Gegenstand aus einer andern Disziplin, um ihn dann nur etwas anders zu perspektivieren; das Visuelle ist nicht das – lediglich politisch konzeptualisierte – Bild aus der Kunstgeschichte.[5] Die Visual Studies akzeptieren auch nicht die Grenzen zwischen den Disziplinen, mit denen beispielsweise bis in die Gegenwart filmtheoretische und fernsehwissenschaftliche Analysen voneinander getrennt worden sind; und sie reproduzieren auch nicht automatisch die internen Kategorisierungen, mit denen etwa die Kunstgeschichte zwischen hohen und niedrigen Formen der Kultur unterschieden hat ( vgl. [Jones 2003a]Jones, Amelia (2003): Introduction. Conceiving the Intersection of Feminism and Visual Culture. In: Jones, A. (Hg.), The Feminism and Visual Culture Reader. Routledge, New York.
: S. 34).

Vorgeschichte/n

Aufgrund der Vielzahl der beteiligten Disziplinen verfügt das Feld oder die Bewegung der Visual Studies über keine homogene Vorgeschichte. Es lassen sich dennoch mindestens drei Vorgeschichten anführen, die für die Entwicklung der Visual Studies aussagekräftig sind: die Geschichte des Begriffs »visual culture« (sic!), eine Reihe von Transgressionen der Kunstgeschichte im 20. Jahrhundert sowie schließlich die Cultural Studies.

Der Begriff »visual culture« wird üblicherweise auf zwei kunsthistorische Arbeiten zurückgeführt, auf Michael Baxandalls ‪«Painting and Experience in Fifteenth Century Italy‬. ‪A Primer in the Social History of Pictorial Style» von 1972 und auf Svetlana Alpers’ «The Art of Describing. Dutch Art in the Seventeenth Century» von 1983. [6] Fakt ist, dass Baxandall den Begriff »visual culture« nur beiläufig verwendet und dass sich erst Alpers um eine Explikation von »visual culture« als eine – für eine bestimmte Gesellschaft in einer bestimmten Epoche typische – kulturelle Strukturierung der visuellen Wahrnehmung bemüht.[7] Dazu hält sie fest: "It was to focus on notions about vision (the mechanism of the eye), on image-making devices (the microscope, the Camera obscura) and on visual skills (map makings, but also experimenting) as cultural resources related to the practice of painting." (Alpers in [VCQ 1996a]VCQ (1996): Visual Culture Questionnaire. October, 77.
: S. 26). Ebenfalls Fakt – wenngleich weitgehend übersehen – ist, dass der Begriff in der Medienwissenschaft der Begriff schon länger eine Rolle spielt. In Marshall McLuhans «Understanding Media» von 1964 . Noch früher lässt er sich in der Filmtheorie, in Béla Balázs «Der sichtbare Mensch oder die Kultur des Films» von 1924, nachweisen.

Reste

Der akademische Bereich der "visual studies" oder "visual culture studies" hat sich als Ableger der älteren "cultural studies" vor allem im angelsäsischen Bereich entwickelt und trotz seiner Unübersichtlichkeit erfolgreich etabliert. James Elkins spricht etwa als zentraler Vertreter der "visual studies" 2003 vom “labyrinth of journals” zum Thema ([Elkins 2003a]Elkins, James (2003): Visual Studies. A Skeptical Introduction. Routledge, New York, London.
: S. 14). – Liste zu ergänzten um Kartographie, Informatik, cognitive sciences usw. Differenz zum Deutschen – erstmaliger Gebrauch der Bezeichung „visuelle Kultur“ bei Béla Balázs 1923 ([Balázs 2001b]Balázs, Béla (2001): Der sichtbare Mensch. In: Albersmeier, F.-J. (Hg.), Texte zur Theorie des Films. Philip Reclam jun., Stuttgart.
: S. 225) – vergleichbare Verfahren/Prototypisches bei Panofsky, Warburg, Baxandall usw. - notorisches Problem, visual studies zu definieren/zu begrenzen – typische Reaktion etwa: „The visual, in our view, never comes ‚pure’, it is always ‚contaminated‘ by the work of other senses (hearing, touch, smell), touched by other text and discourses, and imbricated in a whole series of apparatuses […]“ ([Shohat & Stam 1998a]Shohat, E. & Stam R. (1998): Narrativizing Visual Culture. Towards a Polycentric Aesthetics. In: Mirzoeff, N. (Hg.), The Visual Culture Reader. Routledge, London, New York.
: S. 45) – am Besten im Allgemeinen sowohl Gegenstand als auch Methode als hybride zu beschreiben – bekannt etwa aus der Gegenstandsbestimmung der cultural studies, dort auch zwei Kulturbegriffe - anschlussfähig auch in Bezug auf Multimodalität - Spektrum der Gegenstände von “anything that can imprint itself on the retina” (Martin Jay) bis zu “the study of colorless, nonvisual discursive and systemic formations and their historical mutations” ( Jonathan Crary) (vgl. [VCQ 1996a]VCQ (1996): Visual Culture Questionnaire. October, 77.
: S. 34, 42) – soziale und historische Bedingungen, die regeln, was wir sehen oder zu sehen bekommen – apparativ und sozial aufgerüstetes Sehen als Praxis (ärztlicher Blick, Überwachung im Anschluß an Foucault) – epochenspezifische Wahrnehmung im Anschluß an das “period eye” ([Baxandall 1972a]Baxandall, Michael (1972): Painting and Experience in Fifteenth Century Italy. A Primer in the Social History of Pictorial Style. Clarendon Press, Oxford.
: S: 29-108) - “Most images are not art.” ([Elkins 2003a]Elkins, James (2003): Visual Studies. A Skeptical Introduction. Routledge, New York, London.
: S. 3) – zwar Interesse an reflexiver bildender Kunst, aber deutliche Ausweitung des klassischen Gegenstandsbereiches der Kunstgeschichte, teilweise Anleihen bei Medien- und Filmwissenschaft – im Stile der cultural studies keine ausschließliche Berücksichtigung von ausgezeichneten Artefakten, sondern auch von alltäglicher Praxis wie Fernsehkonsum von Serien und Medienereignissen (Tod von Lady Di, 11. September, Who will be a Millionaire)– „global visual culture“ durch „media convergence“ vom Fernseher über den Computer bis zum Handy (vgl. [Sturken & Cartwright 2001a]Sturken, M. & Cartwright L. (2001): Practices of Looking. An Introduction to Visual Culture. Oxford University Press, Oxford, New York.
: S. 344)


Siehe auch:


Anmerkungen
  1. ↑ Diesem Sprachgebrauch folgen etwa auch Joanne Morra und Marquard Smith für ihre vierbändige Edition von Grundlagentexten (vgl. dazu [Morra & Smith 2006a]Morra, Joanne & Smith, Marquard (2006): Introduction. In: Morra, J. & Smith, M. (Hg.), Visual Culture. Critical Concepts in Media and Cultural Studies. Bd. 1. What is Visual Culture Studies. Routledge, London, New York.
    : S. 1.
  2. ↑ Vgl. dazu beispielsweise [Walker & Chaplin 1997a]Walker, John A. & Chaplin, Sarah (1997): Visual Culture. An Introduction. Manchester University Press, Manchester, New York.
    : passim, [Morra & Smith 2006a]Morra, Joanne & Smith, Marquard (2006): Introduction. In: Morra, J. & Smith, M. (Hg.), Visual Culture. Critical Concepts in Media and Cultural Studies. Bd. 1. What is Visual Culture Studies. Routledge, London, New York.
    : S. 1f., 14) oder [Sturken & Cartwright 2001a]Sturken, M. & Cartwright L. (2001): Practices of Looking. An Introduction to Visual Culture. Oxford University Press, Oxford, New York.
    : S. 5f.).
  3. ↑ Vgl. dazu im Anschluss an Stuart Hall [Jones 2003a]Jones, Amelia (2003): Introduction. Conceiving the Intersection of Feminism and Visual Culture. In: Jones, A. (Hg.), The Feminism and Visual Culture Reader. Routledge, New York.
    : 35. – Im Gebrauch, den Hall von Michel Foucaults Konzept der „diskursiven Formation“ macht, liegt der Akzent vor allem auf Diversität und Wandelbarkeit; demnach verfügen die Studies über „no simple origins“, aber „multiple discourses“, „a number of different histories“ und „many different trajectories“ ([Hall 1992a]Hall, Stuart (1992): Cultural Studies and its Theoretical Legacies. In: Grossberg, L. & Nelson, C. & Treichler, P. (Hg.), Cultural Studies. Routledge, New York, London.
    : S. 278).
  4. ↑ [Mitchell 2008a]Mitchell, William J. Thomas (2008): Bildtheorie. Suhrkamp, Frankfurt/M.
    Nicht angezeigt: hrsg. von Gustav Frank
    : S. 265. - Diese Eigenschaft der Visual Studies ist als "post-", „cross-“, „counter- or anti-disciplinary“ spezifiziert worden (vgl. dazu [Mirzoeff 1999a]Mirzoeff, Nicholas (1999): An Introduction to Visual Culture. Routledge, London, New York.
    : S. 4, [Jones 2003a]Jones, Amelia (2003): Introduction. Conceiving the Intersection of Feminism and Visual Culture. In: Jones, A. (Hg.), The Feminism and Visual Culture Reader. Routledge, New York.
    : S. 39f. und [Morra & Smith 2006a]Morra, Joanne & Smith, Marquard (2006): Introduction. In: Morra, J. & Smith, M. (Hg.), Visual Culture. Critical Concepts in Media and Cultural Studies. Bd. 1. What is Visual Culture Studies. Routledge, London, New York.
    : S. 15).
  5. ↑ Mitchell betont, "daß selbst etwas so Umfassendes wie ‘das Bild’ das Feld der Visualität nicht erschöpft, daß Visual Studies nicht dasselbe sind wie 'Image Studies' und daß das Studium des visuellen Bildes bloß eine Komponente eines größeren Feldes ist." ([Mitchell 2008a]Mitchell, William J. Thomas (2008): Bildtheorie. Suhrkamp, Frankfurt/M.
    Nicht angezeigt: hrsg. von Gustav Frank
    : S. 342).
  6. ↑ Vgl. dazu Thomas Dacosta Kaufmann in [VCQ 1996a]VCQ (1996): Visual Culture Questionnaire. October, 77.
    : S. 45ff., [Walker & Chaplin 1997a]Walker, John A. & Chaplin, Sarah (1997): Visual Culture. An Introduction. Manchester University Press, Manchester, New York.
    : 23 und [Morra & Smith 2006a]Morra, Joanne & Smith, Marquard (2006): Introduction. In: Morra, J. & Smith, M. (Hg.), Visual Culture. Critical Concepts in Media and Cultural Studies. Bd. 1. What is Visual Culture Studies. Routledge, London, New York.
    : S. 11 und viele andere.
  7. ↑ Baxandalls Begriff für diesen Zusammenhang ist nicht »visual culture«, sondern »period eye« ([Baxandall 1972a]Baxandall, Michael (1972): Painting and Experience in Fifteenth Century Italy. A Primer in the Social History of Pictorial Style. Clarendon Press, Oxford.
    : S. 29ff.).
Literatur
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