Bildsemiotik: Unterschied zwischen den Versionen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 39: | Zeile 39: | ||
Sonesson (<bib id='Sonesson 1993b'></bib>) unter­scheidet vier metho­dische Heran­gehens­weisen für die Bildse­miotik: | Sonesson (<bib id='Sonesson 1993b'></bib>) unter­scheidet vier metho­dische Heran­gehens­weisen für die Bildse­miotik: | ||
: | : | ||
# die ''Textanalyse'', die von einem oder mehre­ren exem­plari­schen Bildern ausgeht, und zu einer heuris­tischen Model­lierung der rele­vanten Prozes­se führt (z.B. <bib id='Saint-Martin 1990a'>Saint-​Martin 1990a</bib>). | |||
# die ''Systemanalyse'', bei der die Kombi­nato­rik von Bild­eigen­schaften auf rein konzep­tueller Basis geklärt werden soll (z.B. <bib id='Van Lier 1983a'></bib>), | |||
# ''experimentelle Methoden'' (z.B. <bib id='Espe 2004a'></bib>) sowie | |||
# die ''Textklassifikation'' als eine Mischung aus Text- und System­ana­lyse – letzte­re Metho­de findet sich zum Teil bei Groupe µ (<bib id='Groupe µ 1992a'></bib>), aber auch bei Sones­son selbst (<bib id='Sonesson 1989a'>Sones­son 1989a</bib>). | |||
: | : | ||
Eine grundlegende bildsemioti­sche Frage bleibt die Frage nach der Iko­nizi­tät von Bildern, d.h. die Frage nach der [[Ähnlichkeit|Ähnlich­keit]] von Bild­träger und [[Bildinhalt|Bildin­halt]] bzw. Refe­rent als einer bild­spezi­fischen Rela­tion. Peirce, auf den der Begriff des Ikons in seiner semi­oti­schen Verwen­dung zurück­geht, grenzt das Ikon zeichen­typo­logisch inner­halb einer Tricho­tomie der Objekt­rela­tion (Verhält­nis von Zeichen­träger und Refe­rent)<ref>Peirce klas­si­fi­ziert Zei­chen in drei Tri­cho­to­mi­en (des​ »Re­prä­sen­ta­mens«,​ der​ »Ob­jekt­re­la­ti­on«​ und des​ »In­ter­pre­tan­ten­be­zugs«).​ Die Zei­chen­ty­po­lo­gie von [[Symbol, Index, Ikon|Ikon, In­dex und Sym­bol]] ist ei­ne weit­hin ak­zep­tier­te Un­ter­schei­dung in der all­ge­mei­nen Se­mi­o­tik ge­wor­den.</ref> gegen den ''Index'' und das ''Symbol'' ab (⊳ [[Symbol, Index, Ikon]]). Er versteht unter einem Ikon ein Zeichen, „das auf das bezeich­nete Objekt allein auf Grund von ihm eige­nen Eigen­schaften verweist“ (<bib id='Peirce CP'></bib> 2.247), wobei es der Uni­versal­kate­gorie der​ »Erst­heit«,​ einer Kate­gorie der Unmit­telbar­keit ange­hört.<ref>Die Peir­ce’​sche Phä­no­me­no­lo­gie ba­siert auf den drei Uni­ver­sal­ka­te­go­ri­en:​ »Erst­heit«,​ »Zweit­heit«,​ »Dritt­heit«​ (vgl. <bib id='Nöth 2000a'></bib>: S. 61ff).</ref> Der Grad, zu dem ein solcher Verweis aufgrund einer Ähnlich­keit von Zeichen­träger und Refe­rent zustan­de kommt, bemisst die Iko­nizi­tät des Zeichens. Peirce (CP 2.277) unter­scheidet folge­richtig für das Ikon selbst wiederum triadisch | Eine grundlegende bildsemioti­sche Frage bleibt die Frage nach der Iko­nizi­tät von Bildern, d.h. die Frage nach der [[Ähnlichkeit|Ähnlich­keit]] von Bild­träger und [[Bildinhalt|Bildin­halt]] bzw. Refe­rent als einer bild­spezi­fischen Rela­tion. Peirce, auf den der Begriff des Ikons in seiner semi­oti­schen Verwen­dung zurück­geht, grenzt das Ikon zeichen­typo­logisch inner­halb einer Tricho­tomie der Objekt­rela­tion (Verhält­nis von Zeichen­träger und Refe­rent)<ref>Peirce klas­si­fi­ziert Zei­chen in drei Tri­cho­to­mi­en (des​ »Re­prä­sen­ta­mens«,​ der​ »Ob­jekt­re­la­ti­on«​ und des​ »In­ter­pre­tan­ten­be­zugs«).​ Die Zei­chen­ty­po­lo­gie von [[Symbol, Index, Ikon|Ikon, In­dex und Sym­bol]] ist ei­ne weit­hin ak­zep­tier­te Un­ter­schei­dung in der all­ge­mei­nen Se­mi­o­tik ge­wor­den.</ref> gegen den ''Index'' und das ''Symbol'' ab (⊳ [[Symbol, Index, Ikon]]). Er versteht unter einem Ikon ein Zeichen, „das auf das bezeich­nete Objekt allein auf Grund von ihm eige­nen Eigen­schaften verweist“ (<bib id='Peirce CP'></bib> 2.247), wobei es der Uni­versal­kate­gorie der​ »Erst­heit«,​ einer Kate­gorie der Unmit­telbar­keit ange­hört.<ref>Die Peir­ce’​sche Phä­no­me­no­lo­gie ba­siert auf den drei Uni­ver­sal­ka­te­go­ri­en:​ »Erst­heit«,​ »Zweit­heit«,​ »Dritt­heit«​ (vgl. <bib id='Nöth 2000a'></bib>: S. 61ff).</ref> Der Grad, zu dem ein solcher Verweis aufgrund einer Ähnlich­keit von Zeichen­träger und Refe­rent zustan­de kommt, bemisst die Iko­nizi­tät des Zeichens. Peirce (CP 2.277) unter­scheidet folge­richtig für das Ikon selbst wiederum triadisch | ||
: | : | ||
# das »Bild« (‘image’)<ref>Ein ''Bild'' im Peir­ce’​schen Sinn muss da­bei nicht not­wen­di­ger­wei­se vi­su­ell sein. Auch au­di­ti­ve oder ol­fak­to­ri­sche ''Bil­der'' sind z.B. mög­lich.</ref> als ein Ikon, bei dem die mate­rielle Ähnlich­keit für die Zeichen­bezie­hung ausschlag­gebend ist, | |||
# das »[[Diagramm]]« als Ikon, bei dem ana­loge Rela­tionen zu einer immer­hin struktu­rellen Ähnlich­keit ([[Isomorphie]]) führen und | |||
# die [[Sprachliche Metaphern und allgemeine Metaphorologie|Metapher]] als ein Ikon, bei dem es ledig­lich meta­phori­sche, d.h. transfe­rierte Paral­lelen gibt. | |||
: | : | ||
Der Grad der Ikonizität ist in dieser Reihen­folge abneh­mend. | Der Grad der Ikonizität ist in dieser Reihen­folge abneh­mend. | ||
Version vom 11. Februar 2014, 17:53 Uhr
Unterpunkt zu: Bildtheoretische Ansätze
|
Semiotik ist die Wissenschaft von den Zeichen. Sie untersucht Zeichenprozesse, d.h. Prozesse der Bedeutungsvermittlung bzw. -konstitution. Der Zentralbegriff der Semiotik ist der des »Zeichens« (von griech. semeion), das – ganz allgemein – als etwas aufgefasst werden kann, das in irgendeiner Hinsicht für etwas anderes steht (vgl. [Peirce CP]Hartshorne, C. & Weiss, P. / Burks, A.W. (Hg.) (1994): Charles Sanders Peirce: Collected Papers. Bd. 1-6 / 7-8. Harvard University Press, Cambrigde, Mass. Anders als bei vielen anderen semiotischen Subdisziplinen,[2] bei denen die zeichentheoretischen Fragestellungen auf die traditionellen Objektbereiche von bereits etablierten Einzelwissenschaften appliziert werden, ist der Untersuchungsgegenstand der Bildsemiotik – das (prototypisch: statische) Bild – im allgemeinen nicht auf bestimmte Bildgenres beschränkt und berührt daher eine Vielzahl von Wissenschaften und Alltagsbereichen, die mit Bildern zu tun haben (vgl. [Sonesson 1993a]Sonesson, Göran (1993): Pictorial Semiotics, Perceptual Ecology, and Gestalt Theory. Review of Saint-Martin, Fernande, «La théorie de la Gestalt et l'art visuel». Semiotica , 99, 3.
Bildsemiotische TheorienDer Beginn der Bildsemiotik wird gewöhnlich in die Mitte der 1960er Jahre datiert, als der französische Semiotiker und Philosoph Roland Barthes ([Barthes 1964c]Barthes, Roland (1964): Rhétorique de l'image. Communications , 4. Die belgische Forschergruppe Groupe µ richtete im Rahmen ihres rhetorischen Projekts ([Groupe µ 1970a]Groupe µ (1970): Rhétorique générale. Larousse, Paris. Mit Jean-Marie Floch und Felix Thürlemann gibt es zwei Vertreter der strukturalsemantischen Pariser Schule, die das textsemiotische Modell des Semiotikers Algirdas Julien Greimas ([Greimas 1966a]Greimas, Algirdas Julien (1966): Sémantique structurale. Seuil, Paris. Fernande Saint-Martin ([Saint-Martin 1990a]Saint-Martin, Fernande (1990): Semiotics of Visual Language. Indiana University Press, Bloomington, IN. Etwa zeitlich parallel zu den Anfängen der strukturalistisch ausgerichteten Bildsemiotik entwickelte der Philosoph Nelson Goodman eine (allerdings nur implizite) Zeichentheorie der Künste ([Goodman 1968a]Goodman, Nelson (1968): Languages of Art. Hackett, Indianapolis. Die Peirce’sche Semiotik, die neben den strukturalistischen Ansätzen die einflussreichste zeichentheoretische Richtung innerhalb der Semiotik ist, ist keineswegs primär auf Sprache ausgerichtet, sondern wesentlich universeller konzipiert und erscheint von daher mit ihren allgemeinen (dreigliedrigen) Grundbegriffen für eine Anwendung auf Bilder als Zeichen prädestiniert. Auch wenn Peirce selbst keine Bildtheorie vorgelegt hat, so ist doch sein Begriffssystem in bildtheoretischen Arbeiten immer wieder genutzt worden (vgl. [Deledalle 1979a]Deledalle, Gérard (1989): Théorie et pratique du signe. Payot, Paris.
Methoden und spezifische Fragestellungen der BildsemiotikSchon früh hat sich in der Bildsemiotik gezeigt, dass eine Analogie von sprachlichen und bildlichen Zeichenprozessen nur sehr bedingt besteht und dass es spezifischer Beschreibungsmodelle und Instrumentarien bedarf, um den Zeichencharakter von Bildern angemessen herauszuarbeiten. So ist zum Beispiel die Annahme einer doppelten Artikulation (eine mögliche Zerlegung von Zeichen in bedeutungstragende und bedeutungsunterscheidende Elemente), wie sie für die Sprache typisch ist, für das Bild nicht haltbar. Sinnvoll ist es dagegen, wie Groupe µ ([Groupe µ 1979a]Groupe µ (1979): Iconique et plastique: sur un fondement de la rhétorique visuelle. Revue d'ésthetique, 1-2. Bildsemiotische Theorien haben sich inzwischen breit entfächert (vgl. [Blanke 1998a]Blanke, Börries (1998): Semiotische Perspektiven auf das Bild. Zeitschrift für Semiotik, 20, 3. Sonesson ([Sonesson 1993b]Sonesson, Göran (1993): Die Semiotik des Bildes. Zum Forschungsstand am Anfang der 90er Jahre. Zeitschrift für Semiotik, 15, 1.
Eine grundlegende bildsemiotische Frage bleibt die Frage nach der Ikonizität von Bildern, d.h. die Frage nach der Ähnlichkeit von Bildträger und Bildinhalt bzw. Referent als einer bildspezifischen Relation. Peirce, auf den der Begriff des Ikons in seiner semiotischen Verwendung zurückgeht, grenzt das Ikon zeichentypologisch innerhalb einer Trichotomie der Objektrelation (Verhältnis von Zeichenträger und Referent)[7] gegen den Index und das Symbol ab (⊳ Symbol, Index, Ikon). Er versteht unter einem Ikon ein Zeichen, „das auf das bezeichnete Objekt allein auf Grund von ihm eigenen Eigenschaften verweist“ ([Peirce CP]Hartshorne, C. & Weiss, P. / Burks, A.W. (Hg.) (1994): Charles Sanders Peirce: Collected Papers. Bd. 1-6 / 7-8. Harvard University Press, Cambrigde, Mass.
Der Grad der Ikonizität ist in dieser Reihenfolge abnehmend. Schon Gombrich ([Gombrich 1962a]Gombrich, Ernst H. (1962): Art and Illusion. A Study in the Psychology of Pictorial Representation. Phaidon, London. Groupe µ entwickelte hingegen ein eigenes triadisches Modell des ikonischen Zeichens ([Groupe µ 1992a]Groupe µ (1992): Traité du signe visuel. Seuil, Paris. Neben der Ikonizität von Bildern ist auch die Indexikalität von Fotografien im Rückgriff auf Peirce diskutiert worden (vgl. [Nöth 2000b]Nöth, Winfried (2000): Handbuch der Semiotik. Metzler, Stuttgart, Weimar. Eine weitere bildsemiotische Schwerpunktsetzung liegt bei der Analyse von Bildern im Zusammenspiel mit Zeichenträgern anderer Modalitäten, z.B. Sprache und Ton. Schon Barthes ([Barthes 1964c]Barthes, Roland (1964): Rhétorique de l'image. Communications , 4.
Abgrenzung zu anderen BildtheorienAnders als andere Bildtheorien haben wir es bei der Bildsemiotik mit einem wissenschaftssoziologisch ausgesprochen heterogenen Forschungsbereich zu tun, der zudem weder begrifflich, noch methodisch einheitlich ist. Das liegt unter anderem daran, dass die Semiotik inter- bzw. transdisziplinär angelegt ist, wodurch völlig verschiedenartige Forschungshintergründe und Diskurse aufeinandertreffen. Geeint werden bildsemiotische Ansätze jedoch durch die Grundannahme, dass Bilder (komplexe) Zeichen sind und dass es die Aufgabe der Bildsemiotik bleibt zu zeigen, wie sich bildliche Bedeutung von anderen Bedeutungskonstitutionen unterscheiden. Methodisch bleiben die Wege dabei verschieden und sollen es auch. Phänomenologische Bildtheorien grenzen sich zum Teil entschieden und explizit gegen die semiotischen ab (vgl. [Böhme 1999a]Böhme, Gernot (1999): Theorie des Bildes. Wilhelm Fink, München. Die Bildsemiotik ist heute Bestandteil einer allgemeinen transdisziplinären Bildwissenschaft, die sich jenseits einer Fixierung auf Bildkommunikation oder auf Kunst (vgl. [Posner 2003a]Posner, Roland (2003): Ebenen der Bildkompetenz. In: Sachs-Hombach, K. (Hg.), Was ist Bildkompetenz? Studien zur Bildwissenschaft. Deutscher Universitäts-Verlag, Wiesbaden. Siehe auch:
|
Anmerkungen
Literatur
[Barthes 1961a]Barthes, Roland (1961): Le message photographique. Communications , 1.[Barthes 1963a]Barthes, Roland (1963): Le message publicitaire. Cahiers de publicité , 7.[Barthes 1964a]Barthes, Roland (1990): Rhetorik des Bildes (1964). In: Barthes, R. (Hg.), Der entgegenkommende und der stumpfe Sinn. Kritische Essays III. Suhrkamp, Frankfurt/M.[Barthes 1964c]Barthes, Roland (1964): Rhétorique de l'image. Communications , 4.[Barthes 1967a]Barthes, Roland (1967): Système de la Mode. Éditions du Seuil, Paris.[Birk 2011a]Birk, Elisabeth (2011): Bezugnahme und Weltkonstruktion. Elemente einer symboltheoretischen Bildanalyse. In: Schneider, J.G. & Stöckl, H. (Hg.), Medientheorien und Multimodalität. Halem, Köln.[Birk et al. 2014a]Birk, Elisabeth & Halawa, Mark A. & Mosbach, Doris (2014): Semiotik. In: Netzwerk Bildphilosophie (Hg.), Bild und Methode. Theoretische Hintergründe und methodische Verfahren der Bildwissenschaft. Halem, Köln.[Blanke 1998a]Blanke, Börries (1998): Semiotische Perspektiven auf das Bild. Zeitschrift für Semiotik, 20, 3.[Blanke 1998b]Blanke, Börries (1998): Modelle des ikonischen Zeichens. Zeitschrift für Semiotik, 20.[Blanke 2003a]Blanke, Börries (2003): Vom Bild zum Sinn. Das ikonische Zeichen zwischen strukturalistischer Semiotik und analytischer Philosophie. Deutscher Universitätsverlag, Wiesbaden.[Böhme 1999a]Böhme, Gernot (1999): Theorie des Bildes. Wilhelm Fink, München.[Deledalle 1979a]Deledalle, Gérard (1989): Théorie et pratique du signe. Payot, Paris.[Eco 1968a]Eco, Umberto (1968): La struttura assente. Bompiani, Milano.[Eco 1976a]Eco, Umberto (1976): A Theory of Semiotics. Indiana University Press, Bloomington.[Eco 1984b]Eco, Umberto (1984): Semiotica e filosofia del linguaggio. Einaudi, Turin.[Espe 2004a]Espe, Hartmut (2004): Paarbilder aus fünf Jahrhunderten: Eine Sortierstudie.[Floch 1985a]Floch, Jean-Marie (1985): Petites mythologies de l'oeil et de l'esprit: Pour une sémiotique plastique. Hades Benjamin, Paris, Amsterdam.[Floch 1989a]Floch, Jean-Marie (1989): The Semiotics of the Plastic Arts and the Language of Advertising. In: Perron, P. & Collins, F. (Hg.), Paris School Semiotics II: Practice. Benjamins, Amsterdam.[Floch 1990a]Floch, Jean-Marie (1990): Sémiotique, marketing et communication. Presses Universitaires de France, Paris.[Friedrich & Schweppenhäuser 2010a]Friedrich, Thomas & Schweppenhäuser, Gerhard (2010): Bildsemiotik. Grundlagen und exemplarische Analysen visueller Kommunikation. Birkäuser, Basel, Boston, Berlin [Gombrich 1962a]Gombrich, Ernst H. (1962): Art and Illusion. A Study in the Psychology of Pictorial Representation. Phaidon, London.[Goodman 1968a]Goodman, Nelson (1968): Languages of Art. Hackett, Indianapolis.[Greimas & Courtés 1979a]Greimas, Algirdas Julien & Courtés, Joseph (1979): Sémiotique: Dictionnaire raisonné de la théorie du langage. Hachette, Paris.[Greimas 1966a]Greimas, Algirdas Julien (1966): Sémantique structurale. Seuil, Paris.[Groupe µ 1970a]Groupe µ (1970): Rhétorique générale. Larousse, Paris.[Groupe µ 1979a]Groupe µ (1979): Iconique et plastique: sur un fondement de la rhétorique visuelle. Revue d'ésthetique, 1-2.[Groupe µ 1980a]Groupe µ (1980): Plan d'une rhétorique de l'image. Kodikas / Code, 3.[Groupe µ 1992a]Groupe µ (1992): Traité du signe visuel. Seuil, Paris.[Halawa 2008a]Halawa, Mark A. (2008): Wie sind Bilder möglich? Argumente für eine semiotische Fundierung des Bildbegriffs. Halem, Köln.[Hjelmslev 1943a]Hjelmslev, Louis (1943): Omkring sprogteoriens grundlæggelse. Nordisk Sprog- od Kulturforlag, Kopenhagen.[Kress & Leeuwen 1996a]Kress, Gunther & Leeuwen, Theo van (1996): Reading Images. The Grammar of Visual Design. Routledge, London.[Kress & Leeuwen 2001a]Kress, Gunther & Leeuwen, Theo van (2001): Multimodal Discourse. The Modes and Media of Contemporary Communication. Arnold, London.[Netzwerk Bildphilosophie 2014a]Netzwerk Bildphilosophie (Hg.) (2014): Bild und Methode. Theoretische Hintergründe und methodische Verfahren der Bildwissenschaft. Halem, Köln.[Nöth & Santaella 2000a]Nöth, Winfried & Santaella, Lucia (2000): Bild, Malerei und Photographie aus der Sicht der Peirceschen Semiotik. In: Wirth, U. (Hg.), Die Welt als Zeichen und Hypothese. Suhrkamp, Frankfurt/M.[Nöth 1975a]Nöth, Winfried (2000): Semiotik. Eine Einführung mit Beispielen für Reklameanalysen. Niemeyer, Tübingen.[Nöth 2000a]Nöth, Winfried (2000): Der Zusammenhang von Text und Bild. In: Brinker, K. et al. (Hg.), Text- und Gesprächslinguistik. Handbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft 16. de Gruyter, Berlin.[Nöth 2000b]Nöth, Winfried (2000): Handbuch der Semiotik. Metzler, Stuttgart, Weimar.[Nöth 2005a]Nöth, Winfried (2005): Zeichentheoretische Grundlagen der Bildwissenschaft. In: Sachs-Hombach, K. (Hg.), Bildwissenschaft zwischen Reflexion und Anwendung. Halem, Köln.[Nöth 2007a]Nöth, Winfried (2007): Metapictures and Self-referential Pictures. In: Nöth, W. & Bishara, N. (Hg.), Self-Reference in the Media. Mouton de Gruyter, Berlin.[Nöth 2011a]Nöth, Winfried (2011): Visual Semiotics: Key Features and an Application to Picture Ads. In: Margolis, E. & Pauwels, L. (Hg.), The SAGE Handbook of Visual Research Methods. SAGE, London.[Peirce CP]Hartshorne, C. & Weiss, P. / Burks, A.W. (Hg.) (1994): Charles Sanders Peirce: Collected Papers. Bd. 1-6 / 7-8. Harvard University Press, Cambrigde, Mass.[Posner 2003a]Posner, Roland (2003): Ebenen der Bildkompetenz. In: Sachs-Hombach, K. (Hg.), Was ist Bildkompetenz? Studien zur Bildwissenschaft. Deutscher Universitäts-Verlag, Wiesbaden.[Sachs-Hombach 2003a]Sachs-Hombach, Klaus (2003): Das Bild als kommunikatives Medium. Elemente einer allgemeinen Bildwissenschaft. Halem, Köln.[Saint-Martin 1990a]Saint-Martin, Fernande (1990): Semiotics of Visual Language. Indiana University Press, Bloomington, IN.[Saussure 1916a]Saussure, Ferdinand de (1916): Cours de linguistique générale. Payot, Paris.[Scholz 1991a]Scholz, Oliver R. (1991): Bild, Darstellung, Zeichen. Philosophische Theorien bildhafter Darstellungen. Klostermann, Frankfurt/M.[Schönrich 1990a]Schönrich, Gerhard (1990): Zeichenhandeln. Suhrkamp, Frankfurt/M.[Sonesson 1989a]Sonesson, Göran (1989): Pictorial Concepts: Inquiries into the Semiotic Heritage and its Relevance to the Interpretation of the Visual World. Lund University Press, Lund.[Sonesson 1993a]Sonesson, Göran (1993): Pictorial Semiotics, Perceptual Ecology, and Gestalt Theory. Review of Saint-Martin, Fernande, «La théorie de la Gestalt et l'art visuel». Semiotica , 99, 3.[Sonesson 1993b]Sonesson, Göran (1993): Die Semiotik des Bildes. Zum Forschungsstand am Anfang der 90er Jahre. Zeitschrift für Semiotik, 15, 1.[Stöckl 2004a]Stöckl, Hartmut (2004): Die Sprache im Bild – Das Bild in der Sprache. Zur Verknüpfung von Sprache und Bild im massenmedialen Text. de Gruyter, Berlin.[Stöckl 2004c]Stöckl, Hartmut (2004): In Between Modes. Language and Image in Printed Media. In: Eija Ventola, E.; Charles, C. & Kaltenbacher, M. (Hg.), Perspectives on Multimodality. Benjamins, Amsterdam.[Stöckl 2010a]Stöckl, Hartmut (2010): Sprache-Bild-Texte lesen. Bausteine zur Methodik einer Grundkompetenz. In: Diekmannshenke, H.; Klemm, M. & Stöckl, H. (Hg.), Bildlinguistik. Erich Schmidt, Berlin.[Thürlemann 1990a]Thürlemann, Felix (1990): Vom Bild zum Raum. Beiträge zu einer semiotischen Kunstwissenschaft. DuMont, Köln.[Van Lier 1983a]Van Lier, Henri (1983): Philosophie de la photographie. Contrejour, Paris, Laplume.[Wiesing 1998a]Wiesing, Lambert (1998): Sind Bilder Zeichen?. In: Sachs-Hombach, & Rehkämper, K. (Hg.), Bild – Bildwahrnehmung – Bildverarbeitung: Interdisziplinäre Beiträge zur Bildwissenschaft. Deutscher Universitätsverlag, Wiesbaden. Ausgabe 1: 2014 Verantwortlich: Lektorat: Seitenbearbeitungen durch: Joerg R.J. Schirra und Marcel Lemmes — (Hinweis) |