Bildpolitik: Unterschied zwischen den Versionen
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<!-- | <!--Der Terminus "Bildpolitik" wird in der einschlägigen Literatur häufig ohne explizite Definition verwendet. Je nach den zu Grunde gelegten Bild- und Politikbegriffen changiert seine Bedeutung (vgl. etwa Werckmeister 2005, 7; Bieger 2007, 16). "Bildpolitik" kann die Wechselwirkung von Bildlichkeit und Politik ebenso beschreiben wie die strategische Nutzung von Sichtbarkeit bzw. Bildwirkungen, beispielsweise durch Künstler oder in den Naturwissenschaften. Sehr häufig ist der Begriff auf die Indienstnahme von Bildern durch Herrscher oder andere Akteure bezogen, die an der Herstellung kollektiv verbindlicher Entscheidungen beteiligt sind. In diesem Sinne ist dann beispielsweise von der Bildpolitik der Päpste, der Alliierten oder der Europäischen Union die Rede. Bilder sind aber nicht per se als politisch zu verstehen. Entscheidend ist ihre Kontextualisierung (Drechsel 2006, 113). --> | ||
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Version vom 8. April 2011, 21:27 Uhr
Unterpunkt zu: Bildpragmatik
Darstellung des gr. ZusammenhangsEngere Begriffsbestimmungoptional BeispieleAuswirkungen auf andere Begriffe |
Anmerkungen
Literatur
[Bachmann-Medick 2006a]Bachmann-Medick, Doris (2006): Cultural Turns. Neuorientierungen in den Kulturwissenschaften. Rowohlt, Reinbek.[Bernhardt et al. 2009a]Bernhardt, Petra; Hadj-Abdou, Leila; Liebhart, Karin & Pribersky, Andreas (2009): EUropäische Bildpolitiken. Politische Bildanalyse an Beispielen der EU-Politik. facultas UTB, Wien.[Beyme 2004a]Beyme, Klaus von (2004): Politische Ikonologie der modernen Architektur. In: Schwelling, B. (Hg.), Politikwissenschaft als Kulturwissenschaft. Theorien, Methoden, Problemstellungen. Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden.[Bieger 2007a]Bieger, Laura (2007): Ästhetik der Immersion. Raum-Erleben zwischen Welt und Bild. transcript, Bielefeld.[Burke 2003a]Burke, Peter (2003): Augenzeugenschaft. Bilder als historische Quellen. Wagenbach, Berlin.[Drechsel 2006a]Drechsel, Benjamin (2006): Was ist ein politisches Bild? Einige Überlegungen zur Entwicklung der Politikwissenschaft als Bildwissenschaft. Moderne. Kulturwissenschaftliches Jahrbuch, 2.[Fahlenbrach & Viehoff 2005a]Fahlenbrach, Kathrin & Viehoff, Reinhold (2005): Medienikonen des Krieges. Die symbolische Entthronung Saddams als Versuch strategischer Ikonisierung. In: Knieper, T. & Müller, M. G. (Hg.), War Visions. Bildkommunikation und Krieg. Halem, Köln.[Grittmann 2007a]Grittmann, Elke (2007): Das politische Bild. Fotojournalismus und Pressefotografie. Halem, Köln.[Hömberg & Karasek 2008a]Hömberg, Walter & Karasek, Johannes (2008): Der Schweißfleck der Kanzlerkandidatin. Bildmanipulation, Bildfälschung und Bildethik im Zeitalter der digitalen Fotografie. Communicatio Socialis, 3.[Jäger & Knauer 2009a]Jäger, Jens & Knauer, Martin (Hg.) (2009): Bilder als historische Quellen? Dimensionen der Debatte um historische Bildforschung. Fink, München.[Knieper & Müller 2005a]Knieper, Thomas & Müller, Marion G. (2005): War Visions. Bildkommunikation und Krieg. Halem, Köln.[Manow 2008a]Manow, Philip (2008): Im Schatten des Königs. Die politische Anatomie demokratischer Repräsentation. Suhrkamp, Frankfurt/M.[Meyer 2001a]Meyer, Thomas (2001): Mediokratie. Die Kolonisierung der Politik durch das Mediensystem. Suhrkamp, Frankfurt/M.[Mirzoeff 2007a]Mirzoeff, Nicholas (2007): Von Bildern und Helden. Sichtbarkeit im Krieg der Bilder. In: Haustein, L.; Scherer, B. & Hager, M. (Hg.), Feindbilder. Ideologien und visuelle Strategien der Kulturen. Wallstein, Göttingen.[Mitchell 2006a]Mitchell, William J.T. (2006): Den Terror klonen. Der Krieg der Bilder 2001-2004. In: Maar, Ch. & Burda, H. (Hg.), Iconic Worlds. Neue Bilderwelten und Wissensräume. DuMont, Köln.[Müller 1997a]Müller, Marion G. (1997): Politische Bildstrategien im amerikanischen Präsidentschaftswahlkampf, 1828-1996. Akademie Verlag, Berlin.[Münkler 2009a]Münkler, Herfried (2009): Visualisierungsstrategien im politischen Machtkampf: Der Übergang vom Personenverband zum institutionellen Territorialstaat. In: Münkler, H. & Hacke, J. (Hg.), Strategien der Visualisierung. Verbildlichung als Mittel politischer Kommunikation. Campus, Frankfurt/M.[Paul 2005a]Paul, Gerhard (2005): Der Bilderkrieg. Inszenierungen, Bilder und Perspektiven der «Operation Irakische Freiheit». Wallstein, Göttingen.[Paul 2006a]Paul, Gerhard (Hg.) (2006): Visual History. Ein Studienbuch. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen.[Paul 2008a]Paul, Gerhard (Hg.) (2008): Das Jahrhundert der Bilder. 1949 bis heute. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen.[Paul 2009a]Paul, Gerhard (Hg.) (2009): Das Jahrhundert der Bilder. 1900 bis 1949. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen.[Soeffner & Tänzler 2002a]Soeffner, Hans-Georg & Tänzler, Dirk (2002): Figurative Politik. Prolegomena zu einer Kultursoziologie politischen Handelns. In: Soeffner, H.-G. & Tänzler, D. (Hg.), Figurative Politik. Zur Performanz der Macht in der modernen Gesellschaft. Leske & Budrich, Opladen.[Speitkamp 1997a]Speitkamp, Winfried (1997): Denkmalsturz. Zur Konfliktgeschichte politischer Symbolik. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen.[Vorländer 2003a]Vorländer, Hans (2003): Demokratie und Ästhetik. Zur Rehabilitierung eines problematischen Zusammenhangs. In: Vorländer, H. (Hg.), Zur Ästhetik der Demokratie. Formen der politischen Selbstdarstellung. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart.[Warnke 1984a]Warnke, Martin (1984): Politische Architektur in Europa vom Mittelalter bis heute: Repräsentation und Gemeinschaft. DuMont, Köln.[Werckmeister 2005a]Werckmeister, Otto Karl (2005): Der Medusa Effekt. Politische Bildstrategien seit dem 11. September 2001. form + zweck, Berlin.[Zeune 1997a]Zeune, Joachim (1997): Burgen. Symbole der Macht. Ein neues Bild der mittelalterlichen Burg. Pustet, Regensburg. Seitenbearbeitungen durch: Joerg R.J. Schirra, Petra Bernhardt und Marcel Lemmes — (Hinweis) |