GIB - Glossar der Bildphilosophie:Portal: Unterschied zwischen den Versionen
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* ''Bildlichkeit: Bedingungen und Folgen'': Nach reiflicher Überlegung erscheint es den Herausgebern sinnvoller, eine eigene Theorieperspektive für eine Reihe von bildphilosophisch wichtigen Begriffen bereitzustellen, als diese in die fünf anderen Kapitel einzuordnen (obwohl auch das möglich wäre), da auf diese Weise eine spezifische, von den anderen Theorieperspektiven nicht (oder jedenfalls nicht deutlich) aufgezeigte Herangehensweise aufgezeigt werden kann. Dabei wird unter dem Ausdruck "Bildlichkeit" in verschiedenen Forschungstraditionen durchaus recht Unterschiedliches verstanden. Einerseits wird mit dem Ausdruck Bezug genommen auf die charakteristischen Eigenheiten, die einem Gegenstand überhaupt zukommen, wenn er als ein Bild gewertet wird (bzw. die Kompetenzen, die Wesen benötigen, um jene Eigenschaften zuschreiben zu können). Andererseits soll mit dem Wort ein ganz besonderer Komplex von Bildeigenschaften zum Ausdruck gebracht werden, die nämlich nur den "Bildern im emphatischen Sinn" (...) zukommen. "Bildlichkeit" in diesem zweiten Sinn käme also gar nicht Bildern allgemein zu, sondern nur speziellen, ihre Bildlichkeit (im ersten Sinn) besonders hervorhebenden Bildern (oder: Bildern, mit denen sich Bildlichkeit besonders deutlich aufzeigen läßt). Der spezifische Zugang dieser Theorieperspektive besteht in der (wahlweise transzendental-philosophisch oder argumentationstheoretisch-begriffsgenetisch zu verstehnden) Frage nach den ''Grundbegriffen der Bildlichkeit'' in dem einen oder anderen Sinn. Zudem ergeben sich aus den begriffsgenetischen Betrachtungen bestimmte ''Auswirkungen'', die die Synthese eines Bildbegriffs auf andere Zusammenhänge hat. | * ''Bildlichkeit: Bedingungen und Folgen'': Nach reiflicher Überlegung erscheint es den Herausgebern sinnvoller, eine eigene Theorieperspektive für eine Reihe von bildphilosophisch wichtigen Begriffen bereitzustellen, als diese in die fünf anderen Kapitel einzuordnen (obwohl auch das möglich wäre), da auf diese Weise eine spezifische, von den anderen Theorieperspektiven nicht (oder jedenfalls nicht deutlich) aufgezeigte Herangehensweise aufgezeigt werden kann. Dabei wird unter dem Ausdruck "Bildlichkeit" in verschiedenen Forschungstraditionen durchaus recht Unterschiedliches verstanden. Einerseits wird mit dem Ausdruck Bezug genommen auf die charakteristischen Eigenheiten, die einem Gegenstand überhaupt zukommen, wenn er als ein Bild gewertet wird (bzw. die Kompetenzen, die Wesen benötigen, um jene Eigenschaften zuschreiben zu können). Andererseits soll mit dem Wort ein ganz besonderer Komplex von Bildeigenschaften zum Ausdruck gebracht werden, die nämlich nur den "Bildern im emphatischen Sinn" (...) zukommen. "Bildlichkeit" in diesem zweiten Sinn käme also gar nicht Bildern allgemein zu, sondern nur speziellen, ihre Bildlichkeit (im ersten Sinn) besonders hervorhebenden Bildern (oder: Bildern, mit denen sich Bildlichkeit besonders deutlich aufzeigen läßt). Der spezifische Zugang dieser Theorieperspektive besteht in der (wahlweise transzendental-philosophisch oder argumentationstheoretisch-begriffsgenetisch zu verstehnden) Frage nach den ''Grundbegriffen der Bildlichkeit'' in dem einen oder anderen Sinn. Zudem ergeben sich aus den begriffsgenetischen Betrachtungen bestimmte ''Auswirkungen'', die die Synthese eines Bildbegriffs auf andere Zusammenhänge hat. | ||
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Version vom 29. September 2010, 19:55 Uhr
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Achtung: Das Glossar wird zum gegenwärtigen Zeitpunkt erst aufgebaut. Daher ist der Zugang zu den Glossarartikeln noch auf die Mitglieder des Netzwerks und die akkreditierten Gastautoren beschränkt. Nur einzelne "Verwaltungs"seiten sind bereits allgemein zugänglich. Die Veröffentlichung ist für Anfang 2012 geplant.
Vorwort... ... Intentionen»Glossar«: "Ein fachsprachliches oder technisches Glossar listet die Terminologie einer Fachsprache oder eines technischen Sachgebietes mit begrifflich-sachlichen Definitionen auf, die den richtigen Gebrauch dieser Fachausdrücke und deren eindeutiges Verständnis sichern sollen." heißt es bei Wikipedia.[1] Faktisch variiert die Länge der einzelnen Artikel bei bestehenden Glossaren beträchtlich. Von knappen, nur wenige Zeilen umfassenden Wörterbucheinträgen zu je einem einzelnen Fachterminus reicht die Spannbreite bis zu umfangreichen Abhandlungen, die größere Zusammenhänge eher im Sinne eines Handbuchs erläutern und entsprechend oft viele Fachtermini in ihrem jeweiligen Kontext ausführlicher betrachten. Die Art der Artikel hat natürlich neben den sachlichen, dem jeweiligen Fachgebiet geschuldeten Gründen auch merklichen Einfluß darauf, wie die Schlagwörter im Glossar geordnet sind, insbesondere wenn neben rein äußerliche Gliederungskriterien, wie die alphabetische Anordnung der Lemmata, inhaltliche Gliederungskriterien treten. Dabei führt eine strikte hierarchische Aufgliederung zwar zu einer besonders übersichtlichen Strukturierung, entspricht aber häufig nicht den sachlichen Gegebenheiten des betrachteten Sachgebiets. In den mit diesem System präsentierten Seiten handelt es sich um ein online-verfügbares Glossar zum Fachgebiet "Bildphilosophie".[2]
Dieses Glossar soll die spezifischen Begriffe der Bildphilosophie auf kurze, sachliche Weise bestimmen und im jeweiligen Kontext verständlich machen. Sei daher das Fachgebiet Bildphilosophie zunächst von den beiden seine Bezeichnung konstituierenden Begriffen »Bild« und »Philosophie« her näher bestimmt:
Im Alltagsleben kann wohl jeder mehr oder weniger intuitiv Bilder unterscheiden von anderen Dingen. Diese Intuitionen mögen zunächst auch genügen, um sich dem Thema der Bildphilosophie zu nähern. Allerdings fällt es der Fachwelt nach wie vor schwer, sich auf eine prägnante Definition des Begriffs Bild zu einigen. Tatsächlich ist immer noch umstritten, ob überhaupt nur ein einziger Begriff vorliegt oder eine Überlagung mehr oder weniger verwandter Begriffe im Sinne der Wittgensteinschen Familienähnlichkeit, oder ob schließlich nicht gar die Bildphänomene so heterogen sind, dass vernünftiger Weise nur von einer Menge teilweise völlig unterschiedlicher Bildbegriffe auszugehen ist.
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»Glossar der Bildphilosophie«: ... ...
Erläuterungen zur Aufteilung"Die Logik dieses Glossars soll einer weichen, Überschneidungen zulassenden Systematik entsprechen; eher im Sinne eines Handbuches als eines Wörterbuchs. Die Struktur des Glossars ist ungefähr folgende: Es gibt sechs "Theorieperspektiven", die jeweils einen speziellen thematischen Blickwinkel auf bildphilosophische Themen werfen und aus je drei bis fünf zentralen Hauptpunkten bestehen. Jeder Hauptpunkt besteht aus einem einleitenden Artikel von ca. anderthalb bis zwei Seiten und fasst eine Menge von Unterpunkten zusammen, die je etwa vier Manuskriptseiten aufweisen. Neben den Unterpunkten gibt es Verweispunkte, mit denen Mehrdeutigkeiten aufgelöst werden und die im Wesentlichen auf andere Glossarartikel verweisen."[3] Die inhaltliche Aufteilung des Glossars erfolgt in sechs einander durchaus partiell überlappende thematische Felder:
Sonstiges... Wir laden alle Besucher des Glossars der Bildphilosophie ein, ihre konstruktiven Kritiken in den entsprechenden Diskussionsseiten zu vermerken (nach der Publikation).
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Theorieperspektiven
Anmerkungen
Die Diskussionsseite enthält Verweise auf die Strukturdebatte (nur intern). [Filter fehlt] Verantwortlich: Glossargruppe |
