Exkurs:Beispiele begrifflicher Aussagen: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Glossar der Bildphilosophie
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==Beispiele begrifflicher Aussagen==
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| align="center" width=50%| Der Begriff »kleiner sein« ist transitiv.
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| align="center" width=50%| Für alle Gegenstände ''a'', ''b'' und ''c'' gilt notwendig:<br>  
| align="center" width=50%| Für alle Gegen&shy;stände ''a'', ''b'' und ''c'' gilt notwen&shy;dig:<br>  
wenn ''a'' kleiner als ''b'' und ''b'' kleiner als ''c'',<br> dann ist auch ''a'' kleiner als ''c''.<ref>''a'', ''b'' und ''c'' sind Variablen.</ref>
wenn ''a'' kleiner als ''b'' und ''b'' kleiner als ''c'',<br> dann ist auch ''a'' kleiner als ''c''.<ref>''a'', ''b'' und ''c'' sind Vari&shy;ablen.</ref>
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| align="center" width=50%| Der Begriff »Mensch sein« beinhaltet<br>den Begriff »sterblich sein«.
| align="center" width=50%| Der Begriff »Mensch sein« be&shy;inhal&shy;tet<br>den Begriff »sterblich sein«.
| align="center" width=50%| Für alle Gegenstände ''a'' gilt notwendig:<br>  
| align="center" width=50%| Für alle Gegen&shy;stände ''a'' gilt notwen&shy;dig:<br>  
wenn ''a'' ein Mensch ist, dann ist ''a'' auch sterblich.<br>
wenn ''a'' ein Mensch ist, dann ist ''a'' auch sterblich.<br>
(bzw. kurz: Alle Menschen sind sterblich.)
(bzw. kurz: Alle Menschen sind sterblich.)
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| align="center" width=50%| ''Eigenschaft von oder Relation zwischen <br>Unterscheidungsgewohnheiten''
| align="center" width=50%| ''Eigen&shy;schaft von oder Rela&shy;tion zwischen <br>Unter&shy;scheidungs&shy;gewohn&shy;heiten''
| align="center" width=50%| ''Regeln über allgemeine Zusammenhänge zwischen <br>Behauptungen mit den entsprechenden Prädikationen''   
| align="center" width=50%| ''Regeln über allge&shy;meine Zusam&shy;menhän&shy;ge zwischen <br>Behaup&shy;tungen mit den entspre&shy;chenden Prädi&shy;katio&shy;nen''   
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| align="center" width=50%| ''Beobachterebene''
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| align="center" width=50%| ''nur scheinbar Objektebene''
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Die begrifflichen Aussagen liefern genau die Regeln, nach denen prädikatenlogische Schlüsse gezogen werden können.  
Die begrifflichen Aussagen liefern genau die Regeln, nach denen prädi&shy;katen&shy;logi&shy;sche Schlüsse gezo&shy;gen werden können.  




==Beispiele prädikatenlogischer Schlüsse==
==Beispiele prädikaten&shy;logi&shy;scher Schlüsse==
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| align="center" width=50%|“Gerda ist kleiner als Max.”<br>''und''<br>“Max ist kleiner als Erika.”<br>''und''<br> “»kleiner sein« ist transitiv.”<br>
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| align="center" width=50%|“Sokrates ist ein Mensch.”<br>''und''<br> “Alle Menschen sind sterblich.”<br>
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| align="center"|''daher:'' “Gerda ist kleiner als Erika.”  
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| align="center"|''deshalb:'' “Sokrates ist sterblich.”  
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Version vom 8. September 2013, 22:58 Uhr

Exkurs zu: Prädikation, Proposition


Beispiele begrifflicher Aussagen

singulär intensional generell extensional
Der Begriff »kleiner sein« ist transi­tiv. Für alle Gegen­stände a, b und c gilt notwen­dig:

wenn a kleiner als b und b kleiner als c,
dann ist auch a kleiner als c.[1]

Der Begriff »Mensch sein« be­inhal­tet
den Begriff »sterblich sein«.
Für alle Gegen­stände a gilt notwen­dig:

wenn a ein Mensch ist, dann ist a auch sterblich.
(bzw. kurz: Alle Menschen sind sterblich.)

Eigen­schaft von oder Rela­tion zwischen
Unter­scheidungs­gewohn­heiten
Regeln über allge­meine Zusam­menhän­ge zwischen
Behaup­tungen mit den entspre­chenden Prädi­katio­nen
Beobach­terebe­ne nur scheinbar Objekt­ebene

Die begrifflichen Aussagen liefern genau die Regeln, nach denen prädi­katen­logi­sche Schlüsse gezo­gen werden können.


Beispiele prädikaten­logi­scher Schlüsse

singulär intensional generell extensional
“Gerda ist kleiner als Max.”
und
“Max ist kleiner als Erika.”
und
“»kleiner sein« ist transi­tiv.”
“Sokra­tes ist ein Mensch.”
und
“Alle Menschen sind sterblich.”
daher: “Gerda ist kleiner als Erika.” deshalb: “Sokra­tes ist sterblich.”
Anmerkungen
  1. ↑ a, b und c sind Vari­ablen.
Literatur

Es wurden keine Literaturverweise im Artikel gefunden.

Verantwortlich:

Seitenbearbeitungen durch: Joerg R.J. Schirra, Klaus Sachs-Hombach und Marcel Lemmes — (Hinweis)