Exkurs:Mereogeometrien: Unterschied zwischen den Versionen
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Mereogeometrien sind eine Gruppe spezieller logischer Formalismen um den ''n''-dimensionalen Raum basierend auf mereologischen Kalkülen zu beschreiben. Der Interessenfokus der Mereologie liegt auf Teil-Ganzes-Beziehungen zwischen | Mereogeometrien sind eine Gruppe spezieller logischer Formalismen um den ''n''-dimensionalen Raum basierend auf mereologischen Kalkülen zu beschreiben. Der Interessenfokus der Mereologie liegt auf Teil-Ganzes-Beziehungen zwischen sogenannten ''Individuen''. Anschaulich kann man sich Individuen als ausgedehnte Teile des Raumes vorstellen. Der mereologische Kalkül von Clarke etwa (<bib id='Clarke 1981a'></bib>; hier zitiert nach <bib id='Vieu 1991a'></bib>: S. 120ff) beruht auf der Elementarrelation C(x, y), durch die ‹Individuum ''x'' ist mit Individuum ''y'' verbunden (connected)› ausgedrückt werden soll und die durch die folgenden Axiome bestimmt wird: | ||
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Version vom 4. März 2013, 21:39 Uhr
Exkurs zu: Raum und Geometrie
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Mereogeometrien sind eine Gruppe spezieller logischer Formalismen um den n-dimensionalen Raum basierend auf mereologischen Kalkülen zu beschreiben. Der Interessenfokus der Mereologie liegt auf Teil-Ganzes-Beziehungen zwischen sogenannten Individuen. Anschaulich kann man sich Individuen als ausgedehnte Teile des Raumes vorstellen. Der mereologische Kalkül von Clarke etwa ([Clarke 1981a]Clarke, Bowman, L. (1981): A Calculus of Individuals Based on ‘Connection’. Notre Dame Journal of Formal Logic, 22, 3.
Einige der in Clarkes Kalkül möglichen Definitionen sind: Damit kann etwa das folgende Theorem bewiesen werden:
(d.h.: Alle Individuen, die einen Punkt konstituieren, sind miteinander verbunden; wenn zwei dieser Individuen überlappen, dann ist auch ihr Schnittgebiet Element der konstituierenden Individuenmenge; jedes Individuum, das ein Element der den Punkt konstituierenden Menge enthält, ist ebenfalls Teil der Menge; schließlich: Wenn ein Element der Punkt-konstituierenden Individuenmenge die “Summe” zweier Individuen ist, müssen auch diese “Summanden” Teil der Menge sein.)
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Anmerkungen
Literatur
[Clarke 1981a]Clarke, Bowman, L. (1981): A Calculus of Individuals Based on ‘Connection’. Notre Dame Journal of Formal Logic, 22, 3.[Pratt-Hartmann 2000a]Pratt-Hartmann, Ian (2000): Empiricism and Rationalism in Region-based Theories of Space. Fundamenta Informaticae, 34.[Vieu 1991a]Vieu, Laure (1991): Sémantique des relations spatiales et inférences spatio-temporelles: Une contribution á l'étude des structures formelles de l'espace en Langage Naturel. INRI, Université Paul Sabatier, Toulouse. Verantwortlich: Seitenbearbeitungen durch: Joerg R.J. Schirra und Marcel Lemmes — (Hinweis) |
