Proposition: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Glossar der Bildphilosophie
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==Aussagen und Sachbezüge==
Während alle Zeichenhandlungen durch ihre [[Illokution|illoku&shy;tionäre]] Kom&shy;po&shy;nen&shy;te einen [[Interaktions-, Selbst- und Sachbezug|Inter&shy;aktions&shy;bezug]] aufweisen, kommt nicht allen von ihnen auch ein [[Interaktions-, Selbst- und Sachbezug|Sach&shy;bezug]] zu: Die Äußerung ‘Hallo!’ etwa ist bereits durch die Beschrei&shy;bung der Illo&shy;kution und des Selbst&shy;bezugs hin&shy;reichend charakte&shy;risiert. Anders eine Äußerung des Typs ''Aus&shy;sage'' (Behauptungs&shy;äußerung),<ref>Vgl. dazu auch [http://de.wikipedia.org/wiki/Logische_Aussage Wikipedia: Aussage (Logik)] und [http://de.wikipedia.org/wiki/Proposition_%28Linguistik%29 Wikipedia: Aussage (Linguistik)].</ref> etwa ‘Dieser Apfel ist reif’ oder – deutlich komplexer – ‘Georg ist der Groß&shy;vater mütter&shy;licher&shy;seits von der Autorin des Buchs, das wir gestern gekauft haben’: Mit&shy;hilfe von Aussagen und den von ihnen abge&shy;leiteten Illoku&shy;tionen<ref>Neben das Behaupten treten insbesondere die Frage- und die Befehls&shy;formen.</ref> versuchen die Zeichen&shy;handelnden, den Fokus ihrer gemein&shy;samen Auf&shy;merk&shy;sam&shy;keit auf einen Sach&shy;verhalt zu richten, der – jeweils in einem bestimm&shy;ten Zusammen&shy;hang – bestehen mag oder auch nicht. Es ist dieser Sach&shy;bezug, der wahr oder falsch sein kann.<ref>Zeichen&shy;handlungen ohne Sach&shy;bezug, etwa eine Gruß&shy;handlung, können entspre&shy;chend nicht wahr oder falsch, aber, wie alle Zeichen&shy;hand&shy;lungen, wahr&shy;haftig oder nicht wahr&shy;haftig sein (⊳ [[Interaktions-, Selbst- und Sachbezug|Inter&shy;aktions-, Selbst- und Sach&shy;bezug]]).</ref> Der Teil&shy;aspekt der Gesamt&shy;zeichen&shy;handlung, der diesen Sach&shy;bezug vermittelt, wird ''Propo&shy;sition'' genannt.
:
Propositionen sind ''abstrakte'' Aspekte von Zeichen&shy;handlungen, die an sich nie ohne dieses Umfeld auftreten und sich entspre&shy;chend nicht ohne Weiteres darstellen lassen. Allerdings gibt es sprach&shy;liche Ausdrucks&shy;formen, die spezifisch den Sach&shy;bezug einer Äußerung themati&shy;sieren und sich daher als eine lingu&shy;istische Normal&shy;form zur Dar&shy;stellung von Propo&shy;sitionen anbieten: nämlich die mit ‘dass’ eingeleiteten Neben&shy;sätze (kurz: dass-Phrasen). Der – hin&shy;sichtlich eines bestimmten [[Kontext]]s – gemeinsame Sach&shy;bezug von Äußerungen mit so unter&shy;schiedlichen Sätze, wie ‘Paul hinkt nicht mehr.’, ‘Hinkt Paul?’, ‘Paul, bitte hinke.’ und ‘Möge Paul niemals hinken.’ kann somit ausge&shy;drückt werden als Propo&shy;sition ‘dass Paul hinkt’.
:
Auch die Verwendung eines bild&shy;haften Zeichens hat, zumin&shy;dest auf den ersten Blick, in der Regel einen Sach&shy;bezug: Das, was mit seiner Hilfe gezeigt wird, was das Bild [[Bildinhalt|beinhal&shy;tet]]. Daher stellt sich die Frage, ob und in welcher Form Bilder Aus&shy;sagen gleich&shy;gestellt werden können oder sollten, und auf welche Weise dann dabei die Propo&shy;sition gebildet wird. Bei genauerer Ana&shy;lyse wird diese Inter&shy;pretation des Sach&shy;bezugs pikto&shy;rialer Zeichen&shy;verwen&shy;dungen aller&shy;dings zweifel&shy;haft.
==Aspekte von Propositionen==
===Nomination und Prädikation===
Propositionen sind durch eine ganz charakte&shy;risti&shy;sche Auf&shy;gliederung in unselb&shy;ständige Teil&shy;handlungen bestimmt: Sie setzen sich stets aus einer [[Prädikation]] und mindestens einer [[Nomination]] zusammen. Durch die Prädi&shy;kation wird eine Unter&shy;scheidungs&shy;gewohn&shy;heit, von der der Sender glaubt, sie stelle für den Empfänger neue Infor&shy;mation dar, auf Gegen&shy;stände angewandt, die über die Nomina&shy;tionen identi&shy;fiziert werden und als gemein&shy;sam bereits bekannt gelten. Die damit verbundene funktionale Auf&shy;spaltung erlaubt es, sich mit Aussagen auf andere [[Kontext]]e als die Äuße&shy;rungs&shy;situa&shy;tion zu beziehen. Dabei bestimmt die [[Modalität]] der Aussage, welcher Kontext jeweils gemeint ist.
===Arten von Propositionen===
Propositionen können einfach sein oder aus anderen Propo&shy;sitionen zusammen&shy;gesetzt; sie können Einzelnes betreffen (singulär) oder Mehreres (generell); und sie können sich auf Konkretes oder Abstraktes beziehen, wobei sich im letzten Fall tatsächlich auch Regeln hinter den schein&shy;baren Sach&shy;bezügen verbergen können.<ref>Siehe dazu auch [[Exkurs:Arten von Propositionen|Exkurs: Arten von Propo&shy;sitionen]].</ref> Von der Art der Propo&shy;sition hängt die Art und Weise ab, mit der festge&shy;stellt wird, ob eine Proposition wahr ist.<ref>Siehe dazu auch [[Exkurs:Verifikationsverfahren|Exkurs: Veri&shy;fika&shy;tions&shy;verfahren]].</ref> Um den Vergleich von Propo&shy;sition und Bild rational nach&shy;voll&shy;ziehbar zu gestalten, ist es wichtig, genau fest&shy;zulegen, welche Art von Bildern dabei mit welcher Sorte von Propo&shy;sitionen ins Verhältnis gesetzt werden soll.
===Kontextgebundenheit des Sach&shy;bezugs===


<!--Ab hier: eigentlicher Inhalt; Überschriften gegebenenfalls anpassen-->
Zentrale Voraussetzung für den expliziten Sach&shy;bezug einer Zeichen&shy;handlung und damit für Propo&shy;sitionen ist die Möglich&shy;keit, sich explizit auf einen [[Kontext]] beziehen zu können.<ref>In der Tat ist es im Wesent&shy;lichen dann sinnvoll, sich über Sach&shy;verhalte zu verständigen – also Propo&shy;sitionen zu nutzen –, wenn sich diese Sach&shy;verhalte in der Regel nicht auf die aktuelle Zeichen&shy;handlungs&shy;situation beziehen, in der alle Beteiligten auch unmittel&shy;baren Zugang zu ihnen haben.</ref>
=====Darstellung des gr. Zusammenhangs=====
:
Zwar sind prinzipiell alle Zeichen&shy;handlungs&shy;instanzen auf einen Kontext orientiert, nämlich auf die Zeichen&shy;hand&shy;lungs&shy;situation, in der sie statt&shy;finden. Doch allein bei den Zeichen&shy;hand&shy;lungen mit Sach&shy;bezug kann die Fixierung auf den je aktuellen Kontext gelöst und ein Sach&shy;verhalt aus einer ganz anderen – vergangenen, zukünftigen, entfernten, hypothe&shy;tischen oder fiktiven – Situation kommuni&shy;ziert werden. Daher können Proposi&shy;tionen nur zusammen mit einer (expliziten oder impliziten) [[Kontextbildung|Kontext&shy;bildung]] eingesetzt werden, zu der die vor&shy;gängigen Äuße&shy;rungen ebenso bei&shy;tragen können wie Tempus und Aspekt des verwendeten Satzes.


<!--Hier die entsprechende Textpassage einfügen-->
===Wahrheit einer Proposition===
<!--Anmerkung zwischen <ref> und </ref> im laufenden Text-->
<!--Literaturverweise im laufenden Text <bib id='Jonas 61a'>Jonas 1961</bib> -->
<!--  ... id im Literaturverzeichnis nachsehen, gegebenenfalls neu einfügen -->
<!--  ... (siehe Link "Sammlung" in Bibliographie-Box -->
<!-- Bilder als thumbs einsetzen, Muster: [[Datei:Beispiel.png|thumb|Bildtitel]] -->


Wahrheit (und Falschheit) einer singulären konkreten Propo&shy;sition ergeben sich aus dem Verhältnis zwischen dem behaup&shy;teten Sach&shy;verhalt und den Tat&shy;sachen in dem gemeinten Kontext.<ref>Vgl. auch [http://de.wikipedia.org/wiki/Wahrheit Wikipedia: Wahrheit].</ref> Dabei muss unter&shy;schieden werden, ob es möglich ist, die Geltung des behaup&shy;teten Sach&shy;verhalts in dem Kontext empirisch zu über&shy;prüfen oder ob direkter Zugang zu dem Kontext nicht möglich ist und daher nur ein logischer Abgleich mit dem Vor&shy;wissen gelingt. Bei den anderen Typen von Propo&shy;sitionen wird Wahrheit auf verschie&shy;dene Weisen auf die Basis&shy;form der singulären konkreten Propo&shy;sitionen zurück bezogen, abhängig davon, wie sich diese Propo&shy;sitions&shy;form aus den singulär-konkreten Propo&shy;sitionen ergibt.




==Bild als Proposition: Zum Sach&shy;bezug pikto&shy;rialer Zeichen&shy;akte==


=====Engere Begriffsbestimmung=====
[[Datei:Fahndungsphoto.jpg|thumb|Abbildung 1: Ein Fahndungsphoto]]


<!--Hier die entsprechende Textpassage einfügen-->
Die Grundfrage einer propo&shy;sitio&shy;nalen Bild&shy;theorie besteht darin, ob Bilder über&shy;haupt einen Sach&shy;bezug auf&shy;weisen. Spontan mag man geneigt sein, etwa den [[Bildinhalt|Bild&shy;inhalt]] als einen Sach&shy;bezug zu ver&shy;stehen: Mit dem Bild wird, so scheint es doch, offen&shy;sicht&shy;lich etwas zu ver&shy;stehen ge&shy;geben, das sich als Sach&shy;bezug prinzi&shy;piell in der Form ‘''dass etwas der Fall ist''’ dar&shy;stellen lassen müsste. Bei einem Fahn&shy;dungs&shy;photo könnte das etwa die Propo&shy;sition ‘dass die ge&shy;suchte Person aus&shy;sieht wie der ab&shy;gebil&shy;dete Mann’ sein. Doch ergeben sich mit dieser Intuition eine Reihe von Problemen.


===Welche Art von Proposition könnte gemeint sein?===


=====optional Beispiele=====
Obwohl es schwerfällt, den einem Bild(gebrauch) zugeordneten Sach&shy;bezug (wenn überhaupt) als eine ''einfache'' Proposition zu verstehen, da eine Um&shy;schreibung in der Regel Gebrauch von komplexen verbalen Propo&shy;sitionen macht (⊳ [[Ekphrasis|Ek&shy;phrasis]]), bleibt auch unklar, auf welche Weise die aussagen- oder prädikaten&shy;logische Zusammen&shy;setzung der komplexen Um&shy;schreibung sich als isolier&shy;bare Strukturen der [[Komposition|Bild&shy;kompo&shy;sition]] verstehen lassen sollen: Kon&shy;junktion und Dis&shy;junktion etwa würden voraus&shy;setzen, dass unabhängig von&shy;einander als Bilder darge&shy;stellte Teil&shy;propo&shy;sitionen auf syntaktisch jeweils ein&shy;deutige Weise zu einem Gesamt&shy;bild komponiert würden. 
:
Immerhin scheint klar, dass es sich zumindest bei dar&shy;stellen&shy;den Bildern höchstens um ''singuläre'' Propo&shy;sitionen handeln kann, da hier raum&shy;zeitlich ver&shy;ortete materielle Einzel&shy;gegen&shy;stände (etwa ›diese Person‹) und eine Auswahl ihrer visuell wahr&shy;nehm&shy;baren Eigen&shy;schaften und Relationen zu&shy;einander gezeigt werden: Schematisch gefasst, scheint daher der Sach&shy;bezug – relativ zu jener Situation – zu sein: ‘Dass diese Einzel&shy;gegen&shy;stände solche Eigen&shy;schaften haben und in solchen Relationen zueinander stehen’.
:
Damit würde es sich zudem um eine ''konkrete'' Propo&shy;sition handeln, insofern keine Abstrak&shy;toren verwendet werden. Anderer&shy;seits ist aber auch eine Inter&shy;pretation als Existenz&shy;aussage nicht völlig abwegig, etwa im Fall des Fahndungs&shy;bildes: ‘Es gibt da eine Person, die so aussieht’ – also ein Fall von genereller Proposition.<ref>Die eigentliche piktoriale Zeichen&shy;handlung wäre dann als einge&shy;bettet in einen umfassen&shy;deren kontext&shy;induzierten Zeichen&shy;akt zu verstehen, etwa der Form: ‘... und wir suchen genau diese Person.’</ref>
:
[[Strukturbild]]er nähmen hin&shy;gegen einen merk&shy;würdigen Zwischen&shy;status ein, da mit ihnen zwar unter Um&shy;ständen Abstraktes, d.h. raum&shy;zeitlich nicht Ver&shy;ortetes, darge&shy;stellt würde, aber auf eine konkrete, raum&shy;zeitlich arrangierte Weise. Die [[Sprachliche Metaphern und allgemeine Metaphorologie|meta&shy;phorische Konkreti&shy;sierung]] von Abstraktem bei Struktur&shy;bildern würde damit dazu führen, den bild&shy;lichen Sach&shy;bezug als äqui&shy;valent einer Existenz&shy;aussage über Abstrakta zu inter&shy;pretieren.
:
Bei dieser Interpretation bliebe dann aller&shy;dings auch noch zu klären, ob die Propo&shy;sition genauer exten&shy;sional (Objekt&shy;ebene) oder inten&shy;sional-begrifflich (Be&shy;trachter&shy;ebene) zu verstehen ist. Soll es heißen, dass etwa bestimmte räumliche Konfigu&shy;rationen bestimmter Dinge – die unter Um&shy;ständen meta&shy;phorisch für andere Rela&shy;tionen anderer Dinge stehen sollen – in einem gewissen Kontext, der durch die Modalität der Bild&shy;zeichen&shy;handlung näher bestimmt ist, existieren (exten&shy;sionale Leseweise)? Oder soll es bedeuten, dass es sinn&shy;voll ist, einen bestimmten (in der Regel recht komplexen) Begriff zu bilden (begriff&shy;liche Lese&shy;weise; ⊳ [[Exemplifikation|Exempli&shy;fikation]])? 


<!--Hier die entsprechende Textpassage einfügen-->
===Das Problem der Kompositionalität===
Falls Bilder einen Sachbezug haben, stellt sich zudem die Frage, auf welche Weise hier die funktio&shy;nalen Kompo&shy;nenten der Propo&shy;sition gebildet werden. Gibt es syntaktisch identifi&shy;zierbare Teile des Bildes, denen auf hinreichend ein&shy;deutige Weise die Funktionen von Nomi&shy;nationen und Prädi&shy;kation zuge&shy;ordnet sind? Die meisten Bild&shy;forscher bezweifeln, dass es möglich oder auch nur sinn&shy;voll sei, eine solche funktionale Auf&shy;teilung syntak&shy;tischer Bild&shy;elemente durchzu&shy;führen. Abge&shy;sehen davon, dass kein Konsens darüber besteht, was eigentlich syntaktische Ein&shy;heiten bei Bildern sind (⊳ [[Bildsyntax|Bild&shy;syntax]]), führt auch die kritische Diskussion von [[Nomination|nomina&shy;torischen]] oder [[Prädikation|prädika&shy;tiven]] Bild&shy;verwen&shy;dungen nicht zu all&shy;gemein verwend&shy;baren Zuord&shy;nungen. Vielmehr erscheinen prädi&shy;kative und nomina&shy;torische Funktionen vor allem erst aus dem jeweiligen Ver&shy;wendungs&shy;zusammen&shy;hang auf den Bild&shy;gebrauch projiziert zu werden.
:
Ein weiteres Indiz für eine propositionale Bild&shy;theorie wäre die Möglich&shy;keit, den durch ein Bild ver&shy;mittelten Sach&shy;bezug zu negieren (⊳ [[Bild und Negation]]). Da eine Negation eines gege&shy;benen Bild&shy;inhalts, die auf piktorialen und nicht auf konven&shy;tionell einge&shy;führten Mitteln beruht, nicht erkennbar ist, führt auch dieser Hinweis eher zur Ablehnung einer proposi&shy;tionalen Bild&shy;theorie.


===Verifikation des piktorialen Sachbezugs===


=====Auswirkungen auf andere Begriffe=====
Schließlich bleibt unklar, welches Veri&shy;fika&shy;tions&shy;verfah&shy;ren einge&shy;setzt und welcher Wahrheits&shy;begriff verwendet werden soll, um den pikto&shy;rialen Sach&shy;bezug zu über&shy;prüfen.
:
So mag es auf den ersten Blick zwar sinn&shy;voll erscheinen, zumindest bei Abbil&shy;dern im Sinne einer komplexen singulären Propo&shy;sition, das Bild mit der ent&shy;sprechen&shy;den Situation empirisch zu ver&shy;gleichen. Man mag sich vor&shy;stellen, wie der Blick Detail für Detail zwischen Bild und Original hin und her schwenkt – mit jedem Detail gewisser&shy;maßen eine bestimmte Teil&shy;propo&shy;sition berück&shy;sichti&shy;gend (⊳ [[Naturalismus und Realismus|Natura&shy;lismus und Realis&shy;mus]]). Doch wo endet dieser Vergleich ange&shy;sichts der prinzi&shy;piellen Uner&shy;schöpflich&shy;keit und Inter&shy;preta&shy;tions&shy;offen&shy;heit der Bild&shy;zeichen&shy;handlung? Zudem ist das Ver&shy;fahren für Bilder, die keine Abbil&shy;der sind, etwa von mythischen Szenen oder ge&shy;plante An&shy;sichten, un&shy;brauchbar.<ref>Bzw. nur in dem Maße sinn&shy;voll, in dem Sach&shy;bezüge etwa bei Sprech&shy;akten des Wünschens oder Befehlens empirisch verifiziert werden können.</ref> Hier könnte nur ein logisches Veri&shy;fika&shy;tions&shy;verfah&shy;ren zum Ein&shy;satz kommen, bei dem das Dar&shy;gestell&shy;te auf Kon&shy;sistenz mit dem, was über jene Szenerie ander&shy;weitig bekannt ist, geprüft wird.
:
Interpretiert man den angenommenen piktorialen Sach&shy;bezug hingegen im Sinne einer Existenz&shy;aussage, stellt sich die Frage, welcher Kontext eigentlich gemeint ist, in dem jene ''so'' ausse&shy;henden Gegen&shy;stände sich ''so'' zu&shy;einander räumlich verhalten: Anders als bei sprachlich einge&shy;bundenen Propo&shy;sitionen, für die ein komplexes System sprachlicher Kontext&shy;bildungen etabliert ist, das auch regelmäßig zum Einsatz kommt, bleiben, von Bild&shy;titeln oder ähnlichen sprach&shy;lichen Hin&shy;weisen im Zusammen&shy;hang mit der Bild&shy;präsentation abgesehen, wenige Optionen für eine solche Kontext&shy;referenz (⊳ [[Sprach-Bild-Bezüge]]). 
:
Sinnvoller erscheint die Auffassung, dass die propo&shy;sitio&shy;nalen Um&shy;schreibungen (von Teilen) des hypo&shy;thetischen Bild&shy;sach&shy;bezugs tatsäch&shy;lich sekundäre Zeichen&shy;handlungen darstellen, bei denen der Bild&shy;inhalt als Referenz&shy;situation verwenden wird. Entsprechend werden diese Probleme des Sach&shy;bezugs einer Bild&shy;verwendung in der [[Modalität|modalen Bild&shy;theorie]], die der Bild&shy;verwendung die Funktion der [[Kontextbildung|Kontext&shy;bildung]] zuschreibt, umgangen. 


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{{GlossarSiehe}}
* [[Exkurs:Arten von Propositionen|Exkurs: Arten von Propositionen]]
* [[Bild und Negation]]
* [[Bildinhalt]]
* [[Bildsyntax]]
* [[Ekphrasis]]
* [[Exemplifikation]]
* [[Illokution]]
* [[Interaktions-, Selbst- und Sachbezug]]
* [[Komposition]]
* [[Kontext]]
* [[Kontextbildung]]
* [[Modalität]]
* [[Naturalismus und Realismus]]
* [[Nomination]]
* [[Prädikation]]
* [[Sprach-Bild-Bezüge]]
* [[Sprachliche Metaphern und allgemeine Metaphorologie]]
* [[Strukturbild]]
* [[Exkurs:Verifikationsverfahren|Exkurs: Verifikationsverfahren]]


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<!--Das war's-->
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Aktuelle Version vom 22. Januar 2024, 13:53 Uhr

Unterpunkt zu: Zeichentheorien: Übersicht

English Version: Proposition


Aussagen und Sachbezüge

Während alle Zeichenhandlungen durch ihre illoku­tionäre Kom­po­nen­te einen Inter­aktions­bezug aufweisen, kommt nicht allen von ihnen auch ein Sach­bezug zu: Die Äußerung ‘Hallo!’ etwa ist bereits durch die Beschrei­bung der Illo­kution und des Selbst­bezugs hin­reichend charakte­risiert. Anders eine Äußerung des Typs Aus­sage (Behauptungs­äußerung),[1] etwa ‘Dieser Apfel ist reif’ oder – deutlich komplexer – ‘Georg ist der Groß­vater mütter­licher­seits von der Autorin des Buchs, das wir gestern gekauft haben’: Mit­hilfe von Aussagen und den von ihnen abge­leiteten Illoku­tionen[2] versuchen die Zeichen­handelnden, den Fokus ihrer gemein­samen Auf­merk­sam­keit auf einen Sach­verhalt zu richten, der – jeweils in einem bestimm­ten Zusammen­hang – bestehen mag oder auch nicht. Es ist dieser Sach­bezug, der wahr oder falsch sein kann.[3] Der Teil­aspekt der Gesamt­zeichen­handlung, der diesen Sach­bezug vermittelt, wird Propo­sition genannt.

Propositionen sind abstrakte Aspekte von Zeichen­handlungen, die an sich nie ohne dieses Umfeld auftreten und sich entspre­chend nicht ohne Weiteres darstellen lassen. Allerdings gibt es sprach­liche Ausdrucks­formen, die spezifisch den Sach­bezug einer Äußerung themati­sieren und sich daher als eine lingu­istische Normal­form zur Dar­stellung von Propo­sitionen anbieten: nämlich die mit ‘dass’ eingeleiteten Neben­sätze (kurz: dass-Phrasen). Der – hin­sichtlich eines bestimmten Kontexts – gemeinsame Sach­bezug von Äußerungen mit so unter­schiedlichen Sätze, wie ‘Paul hinkt nicht mehr.’, ‘Hinkt Paul?’, ‘Paul, bitte hinke.’ und ‘Möge Paul niemals hinken.’ kann somit ausge­drückt werden als Propo­sition ‘dass Paul hinkt’.

Auch die Verwendung eines bild­haften Zeichens hat, zumin­dest auf den ersten Blick, in der Regel einen Sach­bezug: Das, was mit seiner Hilfe gezeigt wird, was das Bild beinhal­tet. Daher stellt sich die Frage, ob und in welcher Form Bilder Aus­sagen gleich­gestellt werden können oder sollten, und auf welche Weise dann dabei die Propo­sition gebildet wird. Bei genauerer Ana­lyse wird diese Inter­pretation des Sach­bezugs pikto­rialer Zeichen­verwen­dungen aller­dings zweifel­haft.


Aspekte von Propositionen

Nomination und Prädikation

Propositionen sind durch eine ganz charakte­risti­sche Auf­gliederung in unselb­ständige Teil­handlungen bestimmt: Sie setzen sich stets aus einer Prädikation und mindestens einer Nomination zusammen. Durch die Prädi­kation wird eine Unter­scheidungs­gewohn­heit, von der der Sender glaubt, sie stelle für den Empfänger neue Infor­mation dar, auf Gegen­stände angewandt, die über die Nomina­tionen identi­fiziert werden und als gemein­sam bereits bekannt gelten. Die damit verbundene funktionale Auf­spaltung erlaubt es, sich mit Aussagen auf andere Kontexte als die Äuße­rungs­situa­tion zu beziehen. Dabei bestimmt die Modalität der Aussage, welcher Kontext jeweils gemeint ist.

Arten von Propositionen

Propositionen können einfach sein oder aus anderen Propo­sitionen zusammen­gesetzt; sie können Einzelnes betreffen (singulär) oder Mehreres (generell); und sie können sich auf Konkretes oder Abstraktes beziehen, wobei sich im letzten Fall tatsächlich auch Regeln hinter den schein­baren Sach­bezügen verbergen können.[4] Von der Art der Propo­sition hängt die Art und Weise ab, mit der festge­stellt wird, ob eine Proposition wahr ist.[5] Um den Vergleich von Propo­sition und Bild rational nach­voll­ziehbar zu gestalten, ist es wichtig, genau fest­zulegen, welche Art von Bildern dabei mit welcher Sorte von Propo­sitionen ins Verhältnis gesetzt werden soll.

Kontextgebundenheit des Sach­bezugs

Zentrale Voraussetzung für den expliziten Sach­bezug einer Zeichen­handlung und damit für Propo­sitionen ist die Möglich­keit, sich explizit auf einen Kontext beziehen zu können.[6]

Zwar sind prinzipiell alle Zeichen­handlungs­instanzen auf einen Kontext orientiert, nämlich auf die Zeichen­hand­lungs­situation, in der sie statt­finden. Doch allein bei den Zeichen­hand­lungen mit Sach­bezug kann die Fixierung auf den je aktuellen Kontext gelöst und ein Sach­verhalt aus einer ganz anderen – vergangenen, zukünftigen, entfernten, hypothe­tischen oder fiktiven – Situation kommuni­ziert werden. Daher können Proposi­tionen nur zusammen mit einer (expliziten oder impliziten) Kontext­bildung eingesetzt werden, zu der die vor­gängigen Äuße­rungen ebenso bei­tragen können wie Tempus und Aspekt des verwendeten Satzes.

Wahrheit einer Proposition

Wahrheit (und Falschheit) einer singulären konkreten Propo­sition ergeben sich aus dem Verhältnis zwischen dem behaup­teten Sach­verhalt und den Tat­sachen in dem gemeinten Kontext.[7] Dabei muss unter­schieden werden, ob es möglich ist, die Geltung des behaup­teten Sach­verhalts in dem Kontext empirisch zu über­prüfen oder ob direkter Zugang zu dem Kontext nicht möglich ist und daher nur ein logischer Abgleich mit dem Vor­wissen gelingt. Bei den anderen Typen von Propo­sitionen wird Wahrheit auf verschie­dene Weisen auf die Basis­form der singulären konkreten Propo­sitionen zurück bezogen, abhängig davon, wie sich diese Propo­sitions­form aus den singulär-konkreten Propo­sitionen ergibt.


Bild als Proposition: Zum Sach­bezug pikto­rialer Zeichen­akte

Abbildung 1: Ein Fahndungsphoto

Die Grundfrage einer propo­sitio­nalen Bild­theorie besteht darin, ob Bilder über­haupt einen Sach­bezug auf­weisen. Spontan mag man geneigt sein, etwa den Bild­inhalt als einen Sach­bezug zu ver­stehen: Mit dem Bild wird, so scheint es doch, offen­sicht­lich etwas zu ver­stehen ge­geben, das sich als Sach­bezug prinzi­piell in der Form ‘dass etwas der Fall ist’ dar­stellen lassen müsste. Bei einem Fahn­dungs­photo könnte das etwa die Propo­sition ‘dass die ge­suchte Person aus­sieht wie der ab­gebil­dete Mann’ sein. Doch ergeben sich mit dieser Intuition eine Reihe von Problemen.

Welche Art von Proposition könnte gemeint sein?

Obwohl es schwerfällt, den einem Bild(gebrauch) zugeordneten Sach­bezug (wenn überhaupt) als eine einfache Proposition zu verstehen, da eine Um­schreibung in der Regel Gebrauch von komplexen verbalen Propo­sitionen macht (⊳ Ek­phrasis), bleibt auch unklar, auf welche Weise die aussagen- oder prädikaten­logische Zusammen­setzung der komplexen Um­schreibung sich als isolier­bare Strukturen der Bild­kompo­sition verstehen lassen sollen: Kon­junktion und Dis­junktion etwa würden voraus­setzen, dass unabhängig von­einander als Bilder darge­stellte Teil­propo­sitionen auf syntaktisch jeweils ein­deutige Weise zu einem Gesamt­bild komponiert würden.

Immerhin scheint klar, dass es sich zumindest bei dar­stellen­den Bildern höchstens um singuläre Propo­sitionen handeln kann, da hier raum­zeitlich ver­ortete materielle Einzel­gegen­stände (etwa ›diese Person‹) und eine Auswahl ihrer visuell wahr­nehm­baren Eigen­schaften und Relationen zu­einander gezeigt werden: Schematisch gefasst, scheint daher der Sach­bezug – relativ zu jener Situation – zu sein: ‘Dass diese Einzel­gegen­stände solche Eigen­schaften haben und in solchen Relationen zueinander stehen’.

Damit würde es sich zudem um eine konkrete Propo­sition handeln, insofern keine Abstrak­toren verwendet werden. Anderer­seits ist aber auch eine Inter­pretation als Existenz­aussage nicht völlig abwegig, etwa im Fall des Fahndungs­bildes: ‘Es gibt da eine Person, die so aussieht’ – also ein Fall von genereller Proposition.[8]

Strukturbilder nähmen hin­gegen einen merk­würdigen Zwischen­status ein, da mit ihnen zwar unter Um­ständen Abstraktes, d.h. raum­zeitlich nicht Ver­ortetes, darge­stellt würde, aber auf eine konkrete, raum­zeitlich arrangierte Weise. Die meta­phorische Konkreti­sierung von Abstraktem bei Struktur­bildern würde damit dazu führen, den bild­lichen Sach­bezug als äqui­valent einer Existenz­aussage über Abstrakta zu inter­pretieren.

Bei dieser Interpretation bliebe dann aller­dings auch noch zu klären, ob die Propo­sition genauer exten­sional (Objekt­ebene) oder inten­sional-begrifflich (Be­trachter­ebene) zu verstehen ist. Soll es heißen, dass etwa bestimmte räumliche Konfigu­rationen bestimmter Dinge – die unter Um­ständen meta­phorisch für andere Rela­tionen anderer Dinge stehen sollen – in einem gewissen Kontext, der durch die Modalität der Bild­zeichen­handlung näher bestimmt ist, existieren (exten­sionale Leseweise)? Oder soll es bedeuten, dass es sinn­voll ist, einen bestimmten (in der Regel recht komplexen) Begriff zu bilden (begriff­liche Lese­weise; ⊳ Exempli­fikation)?

Das Problem der Kompositionalität

Falls Bilder einen Sachbezug haben, stellt sich zudem die Frage, auf welche Weise hier die funktio­nalen Kompo­nenten der Propo­sition gebildet werden. Gibt es syntaktisch identifi­zierbare Teile des Bildes, denen auf hinreichend ein­deutige Weise die Funktionen von Nomi­nationen und Prädi­kation zuge­ordnet sind? Die meisten Bild­forscher bezweifeln, dass es möglich oder auch nur sinn­voll sei, eine solche funktionale Auf­teilung syntak­tischer Bild­elemente durchzu­führen. Abge­sehen davon, dass kein Konsens darüber besteht, was eigentlich syntaktische Ein­heiten bei Bildern sind (⊳ Bild­syntax), führt auch die kritische Diskussion von nomina­torischen oder prädika­tiven Bild­verwen­dungen nicht zu all­gemein verwend­baren Zuord­nungen. Vielmehr erscheinen prädi­kative und nomina­torische Funktionen vor allem erst aus dem jeweiligen Ver­wendungs­zusammen­hang auf den Bild­gebrauch projiziert zu werden.

Ein weiteres Indiz für eine propositionale Bild­theorie wäre die Möglich­keit, den durch ein Bild ver­mittelten Sach­bezug zu negieren (⊳ Bild und Negation). Da eine Negation eines gege­benen Bild­inhalts, die auf piktorialen und nicht auf konven­tionell einge­führten Mitteln beruht, nicht erkennbar ist, führt auch dieser Hinweis eher zur Ablehnung einer proposi­tionalen Bild­theorie.

Verifikation des piktorialen Sachbezugs

Schließlich bleibt unklar, welches Veri­fika­tions­verfah­ren einge­setzt und welcher Wahrheits­begriff verwendet werden soll, um den pikto­rialen Sach­bezug zu über­prüfen.

So mag es auf den ersten Blick zwar sinn­voll erscheinen, zumindest bei Abbil­dern im Sinne einer komplexen singulären Propo­sition, das Bild mit der ent­sprechen­den Situation empirisch zu ver­gleichen. Man mag sich vor­stellen, wie der Blick Detail für Detail zwischen Bild und Original hin und her schwenkt – mit jedem Detail gewisser­maßen eine bestimmte Teil­propo­sition berück­sichti­gend (⊳ Natura­lismus und Realis­mus). Doch wo endet dieser Vergleich ange­sichts der prinzi­piellen Uner­schöpflich­keit und Inter­preta­tions­offen­heit der Bild­zeichen­handlung? Zudem ist das Ver­fahren für Bilder, die keine Abbil­der sind, etwa von mythischen Szenen oder ge­plante An­sichten, un­brauchbar.[9] Hier könnte nur ein logisches Veri­fika­tions­verfah­ren zum Ein­satz kommen, bei dem das Dar­gestell­te auf Kon­sistenz mit dem, was über jene Szenerie ander­weitig bekannt ist, geprüft wird.

Interpretiert man den angenommenen piktorialen Sach­bezug hingegen im Sinne einer Existenz­aussage, stellt sich die Frage, welcher Kontext eigentlich gemeint ist, in dem jene so ausse­henden Gegen­stände sich so zu­einander räumlich verhalten: Anders als bei sprachlich einge­bundenen Propo­sitionen, für die ein komplexes System sprachlicher Kontext­bildungen etabliert ist, das auch regelmäßig zum Einsatz kommt, bleiben, von Bild­titeln oder ähnlichen sprach­lichen Hin­weisen im Zusammen­hang mit der Bild­präsentation abgesehen, wenige Optionen für eine solche Kontext­referenz (⊳ Sprach-Bild-Bezüge).

Sinnvoller erscheint die Auffassung, dass die propo­sitio­nalen Um­schreibungen (von Teilen) des hypo­thetischen Bild­sach­bezugs tatsäch­lich sekundäre Zeichen­handlungen darstellen, bei denen der Bild­inhalt als Referenz­situation verwenden wird. Entsprechend werden diese Probleme des Sach­bezugs einer Bild­verwendung in der modalen Bild­theorie, die der Bild­verwendung die Funktion der Kontext­bildung zuschreibt, umgangen.

Anmerkungen
  1. ↑ Vgl. dazu auch Wikipedia: Aussage (Logik) und Wikipedia: Aussage (Linguistik).
  2. ↑ Neben das Behaupten treten insbesondere die Frage- und die Befehls­formen.
  3. ↑ Zeichen­handlungen ohne Sach­bezug, etwa eine Gruß­handlung, können entspre­chend nicht wahr oder falsch, aber, wie alle Zeichen­hand­lungen, wahr­haftig oder nicht wahr­haftig sein (⊳ Inter­aktions-, Selbst- und Sach­bezug).
  4. ↑ Siehe dazu auch Exkurs: Arten von Propo­sitionen.
  5. ↑ Siehe dazu auch Exkurs: Veri­fika­tions­verfahren.
  6. ↑ In der Tat ist es im Wesent­lichen dann sinnvoll, sich über Sach­verhalte zu verständigen – also Propo­sitionen zu nutzen –, wenn sich diese Sach­verhalte in der Regel nicht auf die aktuelle Zeichen­handlungs­situation beziehen, in der alle Beteiligten auch unmittel­baren Zugang zu ihnen haben.
  7. ↑ Vgl. auch Wikipedia: Wahrheit.
  8. ↑ Die eigentliche piktoriale Zeichen­handlung wäre dann als einge­bettet in einen umfassen­deren kontext­induzierten Zeichen­akt zu verstehen, etwa der Form: ‘... und wir suchen genau diese Person.’
  9. ↑ Bzw. nur in dem Maße sinn­voll, in dem Sach­bezüge etwa bei Sprech­akten des Wünschens oder Befehlens empirisch verifiziert werden können.
Literatur

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Ausgabe 1: 2013

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Seitenbearbeitungen durch: Joerg R.J. Schirra, Marcel Lemmes und Emilia Didier — (Hinweis)

Zitierhinweis:

Schirra, Jörg R.J. (2013). Proposition. (Ausg. 1). In: Schirra, J.R.J.; Halawa, M. & Liebsch, D. (Hg.), Glossar der Bildphilosophie. (2012-2026). [bildglossar.org/index.php?title=Proposition].