Bildsemantik: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Glossar der Bildphilosophie
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Joerg R.J. Schirra (Diskussion | Beiträge)
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==Der Bedeutungsaspekt (im engeren Sinn) von Bildern==
==Der Bedeutungsaspekt (im engeren Sinn) von Bildern==
Die Fragestellung der Bild&shy;seman&shy;tik richtet den Blick auf die Bezie&shy;hungen zwischen [[Bildträger|Bildträ&shy;ger]] und den damit bezeich&shy;neten Enti&shy;täten, d.h. dem, was man umgangs&shy;sprachlich als die ''Bedeu&shy;tung'' des entspre&shy;chenden Bildes im enge&shy;ren Sinn versteht. Es geht also insbe&shy;sonde&shy;re um einen mögli&shy;chen [[Interaktions-, Selbst- und Sachbezug|Sachbe&shy;zug]] bildhaf&shy;ter Zeichen oder, in Bühlers Termi&shy;nolo&shy;gie des Orga&shy;non-Modells, um den Aspekt der [[Repräsentation|Darstel&shy;lung]].<ref>Von ei&shy;nem Sach&shy;be&shy;zug im ei&shy;gent&shy;li&shy;chen Sin&shy;ne wä&shy;re nur zu spre&shy;chen, wenn die Be&shy;deu&shy;tung ei&shy;nes Bil&shy;des als äqui&shy;va&shy;lent zu ei&shy;ner (mehr oder we&shy;ni&shy;ger kom&shy;ple&shy;xen) [[Proposition|Pro&shy;po&shy;si&shy;ti&shy;on]] oder – in ei&shy;nem schon et&shy;was wei&shy;te&shy;ren Sinn – zu ei&shy;nem der pro&shy;po&shy;si&shy;ti&shy;o&shy;na&shy;len Tei&shy;le ([[Prädikation|Prä&shy;di&shy;ka&shy;ti&shy;on]] oder [[Nomination|No&shy;mi&shy;na&shy;ti&shy;on]]) be&shy;grif&shy;fen wird. Da ei&shy;ni&shy;ge Bild&shy;the&shy;o&shy;ri&shy;en die&shy;se Vo&shy;r&shy;aus&shy;set&shy;zung ab&shy;strei&shy;ten, kann in ih&shy;rem Rah&shy;men le&shy;dig&shy;lich in ei&shy;nem noch all&shy;ge&shy;mei&shy;ne&shy;ren, je&shy;weils ge&shy;nau&shy;er zu prä&shy;zi&shy;sie&shy;ren&shy;den Sinn vom Sach&shy;be&shy;zug ei&shy;nes Bil&shy;des oder ei&shy;ner Bild&shy;zei&shy;chen&shy;hand&shy;lung ge&shy;re&shy;det wer&shy;den (⊳ [[Kontextbildung|Kon&shy;text&shy;bil&shy;dung]]). </ref>
Die Fragestellung der Bild&shy;seman&shy;tik richtet den Blick auf die Bezie&shy;hungen zwischen [[Bildträger|Bildträ&shy;ger]] und den damit bezeich&shy;neten Enti&shy;täten, d.h. dem, was man umgangs&shy;sprachlich als die ''Bedeu&shy;tung'' des entspre&shy;chenden Bildes im enge&shy;ren Sinn versteht. Es geht also insbe&shy;sonde&shy;re um einen mögli&shy;chen [[Interaktions-, Selbst- und Sachbezug|Sachbe&shy;zug]] bildhaf&shy;ter Zeichen oder, in Bühlers Termi&shy;nolo&shy;gie des Orga&shy;non-Modells, um den Aspekt der [[Repräsentation|Darstel&shy;lung]].<ref>Von ei&shy;nem Sach&shy;be&shy;zug im ei&shy;gent&shy;li&shy;chen Sin&shy;ne wä&shy;re nur zu spre&shy;chen, wenn die Be&shy;deu&shy;tung ei&shy;nes Bil&shy;des als äqui&shy;va&shy;lent zu ei&shy;ner (mehr oder we&shy;ni&shy;ger kom&shy;ple&shy;xen) [[Proposition|Pro&shy;po&shy;si&shy;ti&shy;on]] oder – in ei&shy;nem schon et&shy;was wei&shy;te&shy;ren Sinn – zu ei&shy;nem der pro&shy;po&shy;si&shy;ti&shy;o&shy;na&shy;len Tei&shy;le ([[Prädikation|Prä&shy;di&shy;ka&shy;ti&shy;on]] oder [[Nomination|No&shy;mi&shy;na&shy;ti&shy;on]]) be&shy;grif&shy;fen wird. Da ei&shy;ni&shy;ge Bild&shy;the&shy;o&shy;ri&shy;en die&shy;se Vo&shy;r&shy;aus&shy;set&shy;zung ab&shy;strei&shy;ten, kann in ih&shy;rem Rah&shy;men le&shy;dig&shy;lich in ei&shy;nem noch all&shy;ge&shy;mei&shy;ne&shy;ren, je&shy;weils ge&shy;nau&shy;er zu prä&shy;zi&shy;sie&shy;ren&shy;den Sinn vom Sach&shy;be&shy;zug ei&shy;nes Bil&shy;des oder ei&shy;ner Bild&shy;zei&shy;chen&shy;hand&shy;lung ge&shy;re&shy;det wer&shy;den (⊳ [[Kontextbildung|Kon&shy;text&shy;bil&shy;dung]]). </ref>
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Mit dem Fokus auf Ähnlich&shy;keit konzen&shy;triert sich der theore&shy;tische Blick zugleich vor allem auf Bilder von Szene&shy;rien mate&shy;riell-räum&shy;licher Gegen&shy;stände. Die Seman&shy;tik ande&shy;rer Bildar&shy;ten muss daher bei Ähnlich&shy;keitstheo&shy;rien, wie oben bereits für logi&shy;sche Bilder ange&shy;deutet, durch zusätz&shy;liche Bezie&shy;hungen auf die als “grund&shy;legend” ange&shy;setzte Bildart zurück&shy;bezo&shy;gen werden, will man ihnen nicht gene&shy;rell die [[Bildhaftes|Bildhaf&shy;tigkeit]] abspre&shy;chen.
Mit dem Fokus auf Ähnlich&shy;keit konzen&shy;triert sich der theore&shy;tische Blick zugleich vor allem auf Bilder von Szene&shy;rien mate&shy;riell-räum&shy;licher Gegen&shy;stände. Die Seman&shy;tik ande&shy;rer Bildar&shy;ten muss daher bei Ähnlich&shy;keitstheo&shy;rien, wie oben bereits für logi&shy;sche Bilder ange&shy;deutet, durch zusätz&shy;liche Bezie&shy;hungen auf die als “grund&shy;legend” ange&shy;setzte Bildart zurück&shy;bezo&shy;gen werden, will man ihnen nicht gene&shy;rell die [[Bildhaftes|Bildhaf&shy;tigkeit]] abspre&shy;chen.
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In den antiken Bild&shy;theorien<ref>Hier ist ne&shy;ben Pla&shy;ton (vgl. ins&shy;bes. Po&shy;li&shy;teia und So&shy;phis&shy;tes) vor al&shy;lem die Samm&shy;lung bild&shy;the&shy;o&shy;re&shy;ti&shy;scher Be&shy;trach&shy;tun&shy;gen von Pli&shy;ni&shy;us Se&shy;cun&shy;dus d.Ä. zu nen&shy;nen (<bib id='Plinius 2004a'>Pli&shy;nius 2004a</bib>: B. XXXV); eben&shy;so ⊳ [[Mimesis|Mi&shy;me&shy;sis]].</ref> wird von einer un&shy;abhän&shy;gig von einer Verwen&shy;dung als Zeichen be&shy;stehen&shy;den Ähnlich&shy;keitsre&shy;lation zwi&shy;schen zwei Gegen&shy;ständen ausge&shy;gangen, wie sie in bestimm&shy;ten “natür&shy;lichen Zeichen” (Anzei&shy;chen; ⊳ [["natürliche" Bilder|"natür&shy;liche" Bilder]]) auftritt: Der Schatten eines Menschen auf einer Wand, die an der Wasser&shy;ober&shy;fläche gespie&shy;gelte Erschei&shy;nung einer Brücke.<ref>In der De&shy;bu&shy;ta&shy;des-Epi&shy;sode bei Pli&shy;nius wird die En&shy;ste&shy;hung von Ma&shy;le&shy;rei (und Plas&shy;tik) be&shy;kannt&shy;lich auf den fi&shy;xier&shy;ten Schat&shy;ten&shy;wurf zu&shy;rück&shy;ge&shy;führt: Ei&shy;ne jun&shy;ge Ko&shy;rin&shy;the&shy;rin, Toch&shy;ter des Töp&shy;fers De&shy;bu&shy;ta&shy;des, ver&shy;dau&shy;ert den Schat&shy;ten ih&shy;res Ab&shy;schied neh&shy;men&shy;den Ge&shy;lieb&shy;ten mit ei&shy;ner Um&shy;riß&shy;li&shy;nie; <bib id='Plinius 2004a'></bib>: B. XXXVI 151. </ref> Solche vorge&shy;funde&shy;nen iko&shy;nischen Anzei&shy;chen sind, diesen Theo&shy;rien zufol&shy;ge, als Zeichen verwen&shy;det der Ausgangs&shy;punkt für das geziel&shy;te Herstel&shy;len von Bildern. Offen&shy;sichtlich ist es bei einer solchen Betrach&shy;tungswei&shy;se ganz unpro&shy;blema&shy;tisch, Bedeu&shy;tungsphä&shy;nome&shy;ne unab&shy;hängig von der eigent&shy;lichen Zeichen&shy;verwen&shy;dung unter&shy;suchen zu wollen. Daher scheint die Seman&shy;tik auch die [[Bildpragmatik|Bildprag&shy;matik]] zu deter&shy;minie&shy;ren: Die durch Ähnlich&shy;keit ausge&shy;löste Reprä&shy;senta&shy;tionsfunk&shy;tion müsste entspre&shy;chend alle Bildver&shy;wendungs&shy;weisen beherr&shy;schen (⊳ [[Ähnlichkeit und wahrnehmungsnahe Zeichen|Ähnlich&shy;keit und wahrne&shy;hmungsn&shy;ahe Zeichen]]).   
In den antiken Bild&shy;theorien<ref>Hier ist ne&shy;ben Pla&shy;ton (vgl. ins&shy;bes. «Po&shy;li&shy;teia» und «So&shy;phis&shy;tes») vor al&shy;lem die Samm&shy;lung bild&shy;the&shy;o&shy;re&shy;ti&shy;scher Be&shy;trach&shy;tun&shy;gen von Pli&shy;ni&shy;us Se&shy;cun&shy;dus d.Ä. zu nen&shy;nen (<bib id='Plinius 2004a'>Pli&shy;nius 2004a</bib>: B. XXXV); eben&shy;so ⊳ [[Mimesis|Mi&shy;me&shy;sis]].</ref> wird von einer un&shy;abhän&shy;gig von einer Verwen&shy;dung als Zeichen be&shy;stehen&shy;den Ähnlich&shy;keitsre&shy;lation zwi&shy;schen zwei Gegen&shy;ständen ausge&shy;gangen, wie sie in bestimm&shy;ten “natür&shy;lichen Zeichen” (Anzei&shy;chen; ⊳ [["natürliche" Bilder|"natür&shy;liche" Bilder]]) auftritt: Der Schatten eines Menschen auf einer Wand, die an der Wasser&shy;ober&shy;fläche gespie&shy;gelte Erschei&shy;nung einer Brücke.<ref>In der De&shy;bu&shy;ta&shy;des-Epi&shy;sode bei Pli&shy;nius wird die En&shy;ste&shy;hung von Ma&shy;le&shy;rei (und Plas&shy;tik) be&shy;kannt&shy;lich auf den fi&shy;xier&shy;ten Schat&shy;ten&shy;wurf zu&shy;rück&shy;ge&shy;führt: Ei&shy;ne jun&shy;ge Ko&shy;rin&shy;the&shy;rin, Toch&shy;ter des Töp&shy;fers De&shy;bu&shy;ta&shy;des, ver&shy;dau&shy;ert den Schat&shy;ten ih&shy;res Ab&shy;schied neh&shy;men&shy;den Ge&shy;lieb&shy;ten mit ei&shy;ner Um&shy;riß&shy;li&shy;nie; <bib id='Plinius 2004a'></bib>: B. XXXVI 151. </ref> Solche vorge&shy;funde&shy;nen iko&shy;nischen Anzei&shy;chen sind, diesen Theo&shy;rien zufol&shy;ge, als Zeichen verwen&shy;det der Ausgangs&shy;punkt für das geziel&shy;te Herstel&shy;len von Bildern. Offen&shy;sichtlich ist es bei einer solchen Betrach&shy;tungswei&shy;se ganz unpro&shy;blema&shy;tisch, Bedeu&shy;tungsphä&shy;nome&shy;ne unab&shy;hängig von der eigent&shy;lichen Zeichen&shy;verwen&shy;dung unter&shy;suchen zu wollen. Daher scheint die Seman&shy;tik auch die [[Bildpragmatik|Bildprag&shy;matik]] zu deter&shy;minie&shy;ren: Die durch Ähnlich&shy;keit ausge&shy;löste Reprä&shy;senta&shy;tionsfunk&shy;tion müsste entspre&shy;chend alle Bildver&shy;wendungs&shy;weisen beherr&shy;schen (⊳ [[Ähnlichkeit und wahrnehmungsnahe Zeichen|Ähnlich&shy;keit und wahrne&shy;hmungsn&shy;ahe Zeichen]]).   
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[[Phänomenologische Bildtheorien|Phänomenologische]] bzw. [[Bild und Wahrnehmung|wahrneh&shy;mungstheo&shy;retisch orien&shy;tierte Bildtheo&shy;rien]]<ref>vgl. etwa <bib id='Waldenfels 1999a'>Wal&shy;den&shy;fels 1999a</bib> bzw. <bib id='Sachs-Hombach 2003a'>Sachs-Hom&shy;bach 2003a</bib>.</ref> greifen dieses Primat der Seman&shy;tik auf, verschie&shy;ben den Fokus nun aber auf eine wahrge&shy;nomme&shy;ne Ähnlich&shy;keit, die entspre&shy;chend auch sozial modi&shy;fiziert und sogar rein subjek&shy;tiv konsti&shy;tuiert werden kann. Dass ein Gegen&shy;stand einem Löwen ähnlich sieht wird nur jeman&shy;dem auffal&shy;len, der einen Löwen visu&shy;ell zu unter&shy;scheiden imstan&shy;de ist. Wer ande&shy;rerseits ledig&shy;lich fälschlich zu wissen glaubt, wie ein Löwen aussieht, kann gleichwohl ein Bild anfer&shy;tigen, das in seinen Augen ein solches Tier darstellt: Auf diesem Weg wird für die Ähnlich&shy;keitstheo&shy;reti&shy;ker überhaupt erst fassbar, warum es Bilder von fikti&shy;ven Gegen&shy;ständen geben kann.<ref>In die&shy;sem Zu&shy;sam&shy;men&shy;hang ist auf&shy;schluss&shy;reich, wie sich die Er&shy;klär&shy;bar&shy;keit fik&shy;ti&shy;ver, wi&shy;der&shy;sprüch&shy;li&shy;cher und lee&shy;rer Be&shy;grif&shy;fe beim Über&shy;gang zur be&shy;wusst&shy;seins&shy;the&shy;o&shy;re&shy;ti&shy;schen Phi&shy;lo&shy;so&shy;phie ge&shy;gen&shy;über der an&shy;ti&shy;ken Po&shy;si&shy;ti&shy;on he&shy;raus&shy;ge&shy;bil&shy;det hat; vgl. <bib id='Ros 1989a'></bib>.</ref>
[[Phänomenologische Bildtheorien|Phänomenologische]] bzw. [[Bild und Wahrnehmung|wahrneh&shy;mungstheo&shy;retisch orien&shy;tierte Bildtheo&shy;rien]]<ref>vgl. etwa <bib id='Waldenfels 1999a'>Wal&shy;den&shy;fels 1999a</bib> bzw. <bib id='Sachs-Hombach 2003a'>Sachs-Hom&shy;bach 2003a</bib>.</ref> greifen dieses Primat der Seman&shy;tik auf, verschie&shy;ben den Fokus nun aber auf eine wahrge&shy;nomme&shy;ne Ähnlich&shy;keit, die entspre&shy;chend auch sozial modi&shy;fiziert und sogar rein subjek&shy;tiv konsti&shy;tuiert werden kann. Dass ein Gegen&shy;stand einem Löwen ähnlich sieht wird nur jeman&shy;dem auffal&shy;len, der einen Löwen visu&shy;ell zu unter&shy;scheiden imstan&shy;de ist. Wer ande&shy;rerseits ledig&shy;lich fälschlich zu wissen glaubt, wie ein Löwen aussieht, kann gleichwohl ein Bild anfer&shy;tigen, das in seinen Augen ein solches Tier darstellt: Auf diesem Weg wird für die Ähnlich&shy;keitstheo&shy;reti&shy;ker überhaupt erst fassbar, warum es Bilder von fikti&shy;ven Gegen&shy;ständen geben kann.<ref>In die&shy;sem Zu&shy;sam&shy;men&shy;hang ist auf&shy;schluss&shy;reich, wie sich die Er&shy;klär&shy;bar&shy;keit fik&shy;ti&shy;ver, wi&shy;der&shy;sprüch&shy;li&shy;cher und lee&shy;rer Be&shy;grif&shy;fe beim Über&shy;gang zur be&shy;wusst&shy;seins&shy;the&shy;o&shy;re&shy;ti&shy;schen Phi&shy;lo&shy;so&shy;phie ge&shy;gen&shy;über der an&shy;ti&shy;ken Po&shy;si&shy;ti&shy;on he&shy;raus&shy;ge&shy;bil&shy;det hat; vgl. <bib id='Ros 1989a'></bib>.</ref>
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* [[Ähnlichkeit und wahrnehmungsnahe Zeichen]]
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* [[Bild und Negation]]
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* [[Bildinhalt]]
* [[Bildinhalt]]
* [[Darstellung und Repräsentation]]
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* [[Isomorphie]]
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* [[Perspektive und Projektion]]
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* [[Referenz, Denotation, Exemplifikation]]
* [[Referenz, Denotation, Exemplifikation]]
* [[Semantik logischer Bilder]]
* [[Hilfe:Entschuldigung1|Semantik logischer Bilder -]]
* [[Semantik ungegenständlicher Bilder]]
* [[Hilfe:Entschuldigung1|Semantik ungegenständlicher Bilder -]]
* [[sortale Gegenstände und Individuation]]
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* [[Benutzer:Joerg R.J. Schirra|Jörg R.J. Schirra]]
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Aktuelle Version vom 10. Januar 2026, 17:19 Uhr

Hauptpunkt zu: Bilder als Zeichen

English Version: Image Semantics


Der Bedeutungsaspekt (im engeren Sinn) von Bildern

Die Fragestellung der Bild­seman­tik richtet den Blick auf die Bezie­hungen zwischen Bildträ­ger und den damit bezeich­neten Enti­täten, d.h. dem, was man umgangs­sprachlich als die Bedeu­tung des entspre­chenden Bildes im enge­ren Sinn versteht. Es geht also insbe­sonde­re um einen mögli­chen Sachbe­zug bildhaf­ter Zeichen oder, in Bühlers Termi­nolo­gie des Orga­non-Modells, um den Aspekt der Darstel­lung.[1]

Da sich Bedeutungs­phäno­mene auch bei Bildern auf verschie­denen Ebe­nen abspie­len können (⊳ Bedeu­tung und Refe­renz), wird insbe­sonde­re zwischen der Bedeu­tung in einem inten­siona­len Sinn, dem Bildin­halt, und der Bedeu­tung im exten­siona­len Sinn, der Bildre­ferenz, unter­schieden. Zudem können Konno­tatio­nen und symbo­lische Verwen­dungswei­sen zur Bedeu­tung beitra­gen, wobei sowohl bildsyn­takti­sche Ele­mente (z.B. Farbe) als auch Aspek­te der Primär­bedeu­tung (z.B. abge­bilde­te Körper) als Symbo­le für Bedeu­tungen auf einer höhe­ren Ebe­ne auftre­ten können (z.B. Taube für den hl. Geist). Letzte­res spielt vor allem für Struktur­bilder eine zentra­le Rolle, bei denen eigent­lich nicht sicht­bare Enti­täten oder Eigen­schaften, etwa Ato­me oder Tempe­ratur­werte, durch eine meta­phori­sche Bezie­hung mit sicht­baren Enti­täten oder Eigen­schaften, etwa mate­rielle Kugeln oder Farb­werte, asso­ziiert und so über­haupt erst abbild­bar werden.

Ähnlichkeit

Grundlage vieler bildse­manti­scher Ansät­ze ist eine – gege­benen­falls meta­phorisch vermit­telte – Ähnlich­keitsbe­ziehung zwischen Bild(trä­ger) und dem, was damit abge­bildet erscheint, wodurch der Bildträ­ger zu einem iko­nischen Zeichen wird. Der Bildträ­ger teilt also eini­ge, aber nicht alle Eigen­schaften mit jener Enti­tät – offen­sichtlich müssen das genau die bildsyn­taktisch rele­vanten Eigen­schaften sein. Die partiel­le Unähn­lichkeit, die von Hans Jonas als „onto­logi­sche Unvoll­ständig­keit“ bezeich­net wird ([Jonas 1961a]Jonas, Hans (1961): Die Freiheit des Bildens – Homo pictor und die differentia des Menschen. Zeitschrift für Philosophische Forschung, 15.
Nicht angezeigt: Wieder abgedruckt in: Jonas, Hans: <em>Zwischen Nichts und Ewigkeit – Zur Lehre vom Menschen</em>. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 1987, 26–43
: S. 29), ist dabei eben­falls bedeut­sam: Sie moti­vieren nicht nur die Unter­scheidung zu Repli­kas, sondern öffnet auch das Feld für stilis­tische Vari­atio­nen.

Mit dem Fokus auf Ähnlich­keit konzen­triert sich der theore­tische Blick zugleich vor allem auf Bilder von Szene­rien mate­riell-räum­licher Gegen­stände. Die Seman­tik ande­rer Bildar­ten muss daher bei Ähnlich­keitstheo­rien, wie oben bereits für logi­sche Bilder ange­deutet, durch zusätz­liche Bezie­hungen auf die als “grund­legend” ange­setzte Bildart zurück­bezo­gen werden, will man ihnen nicht gene­rell die Bildhaf­tigkeit abspre­chen.

In den antiken Bild­theorien[2] wird von einer un­abhän­gig von einer Verwen­dung als Zeichen be­stehen­den Ähnlich­keitsre­lation zwi­schen zwei Gegen­ständen ausge­gangen, wie sie in bestimm­ten “natür­lichen Zeichen” (Anzei­chen; ⊳ "natür­liche" Bilder) auftritt: Der Schatten eines Menschen auf einer Wand, die an der Wasser­ober­fläche gespie­gelte Erschei­nung einer Brücke.[3] Solche vorge­funde­nen iko­nischen Anzei­chen sind, diesen Theo­rien zufol­ge, als Zeichen verwen­det der Ausgangs­punkt für das geziel­te Herstel­len von Bildern. Offen­sichtlich ist es bei einer solchen Betrach­tungswei­se ganz unpro­blema­tisch, Bedeu­tungsphä­nome­ne unab­hängig von der eigent­lichen Zeichen­verwen­dung unter­suchen zu wollen. Daher scheint die Seman­tik auch die Bildprag­matik zu deter­minie­ren: Die durch Ähnlich­keit ausge­löste Reprä­senta­tionsfunk­tion müsste entspre­chend alle Bildver­wendungs­weisen beherr­schen (⊳ Ähnlich­keit und wahrne­hmungsn­ahe Zeichen).

Phänomenologische bzw. wahrneh­mungstheo­retisch orien­tierte Bildtheo­rien[4] greifen dieses Primat der Seman­tik auf, verschie­ben den Fokus nun aber auf eine wahrge­nomme­ne Ähnlich­keit, die entspre­chend auch sozial modi­fiziert und sogar rein subjek­tiv konsti­tuiert werden kann. Dass ein Gegen­stand einem Löwen ähnlich sieht wird nur jeman­dem auffal­len, der einen Löwen visu­ell zu unter­scheiden imstan­de ist. Wer ande­rerseits ledig­lich fälschlich zu wissen glaubt, wie ein Löwen aussieht, kann gleichwohl ein Bild anfer­tigen, das in seinen Augen ein solches Tier darstellt: Auf diesem Weg wird für die Ähnlich­keitstheo­reti­ker überhaupt erst fassbar, warum es Bilder von fikti­ven Gegen­ständen geben kann.[5]

Diese “eng gefassten” Ähnlich­keitsthe­orien gehen stets davon aus, dass ein Bild bereits unab­hängig von der konkre­ten Verwen­dung etwas ganz Bestimm­tes bedeu­tet und dass diese Bedeu­tung dann für alle (mögli­chen) Verwen­dungen des Bildes (als eines Bildes) gilt mit nur margi­nalen Varia­tionen durch den jewei­ligen Kontext.

Kritik der eng gefassten Ähnlich­keitsse­manti­ken

Allerdings sind jene Posi­tionen immer wieder heftig kriti­siert worden:[6] Abge­sehen davon, dass die Ähnlich­keitsre­lation symme­trisch ist – wenn A ähnlich zu B, dann auch B ähnlich zu A – und daher genau­so gut als Moti­vation für eine Bildbe­deutungs­rela­tion in umge­kehrter Richtung verwen­det werden könnte,[7] ist mit der reinen ähnlich­keitsver­mittel­ten Reprä­senta­tionsfunk­tion ohne­hin nur ein Teil der alltäg­lichen Bedeu­tungsphä­nome­ne von Bildern erklär­bar. Werden Bedeu­tungen verstan­den als Aspek­te von Bildzei­chenhand­lungen, so verengt sich nämlich durch die im engen Sinne ähnlich­keitstheo­retisch gefass­ten seman­tischen Betrach­tungen der Aufmerk­samkeits­fokus auf solche Rela­tionen, die nicht als Teil der umfas­sende­ren durch den Handlungs­bezug bestimm­ten Bildprag­matik verhan­delt werden müssen – sofern von solchen pragma­tikfrei­en Rela­tionen über­haupt sinnvoll die Rede sein kann. Zeichen­theore­tische und insbe­sonde­re zeichen­handlungs­theore­tische Ansät­ze versu­chen daher, die Ähnlich­keitsbe­ziehung auf ande­re, insbe­sonde­re handlungs­theore­tische Weise mit dem Kontext der Zeichen­verwen­dung in Bezie­hung zu setzen, wobei es nun die Aspek­te der Zeichen­handlung sind, die die Ausprä­gungen der Ähnlich­keitsbe­ziehung bestim­men (⊳ dezep­tiver und immer­siver Modus).

Mit dem so angesetzten Primat der Prag­matik vor der Seman­tik verschiebt sich der Aufmerk­samkeits­fokus zudem von “der” Bedeu­tung eines Bildes zu den Bedeu­tungen verschie­dener Bildver­wendun­gen: Wenn die Bedeu­tungen eines Bildes wesent­lich von Fakto­ren des jewei­ligen Gebrauchs­kontex­tes abhän­gen, dann macht es gar keinen Sinn, von einer Bedeu­tung zu sprechen, die unab­hängig von einem solchen Verwen­dungszu­sammen­hang für das Bild bestün­de. Annä­herungs­weise ließe sich davon höchstens in einem bildprag­mati­schen Sinn reden, nämlich als Bedeu­tung rela­tiv zu einem sozial eta­blierten (und damit letztlich variab­len) Standard­verwen­dungszu­sammen­hang, von dem immer dann auszu­gehen wäre, wenn keine spezi­fische­ren Anga­ben zur Gebrauchs­situa­tion bekannt sind.


Zu den Unterpunkten

Die Schlagworte zur Bildse­mantik lassen sich grob auftei­len in solche, die eher mit dem Wesen der seman­tischen Bezie­hung befasst sind, und solche, die den Zielpunkt dieser Bezie­hung näher beleuch­ten. Offen­sichtlich sollten die beiden Komple­xe nicht unab­hängig vonei­nander betrach­tet werden, hängt doch die Art der Bezie­hung vom Typ der auf­einan­der bezo­genen Gegen­stände eben­so ab, wie umge­kehrt.

Die Natur der semantischen Bezie­hung bei Bildern

Wie ist die Natur der seman­tischen Bezie­hung bei Bildern im Unter­schied zu ande­ren Zeichen­arten verfasst? Lässt sich eine Gruppe charak­teris­tischer Eigen­heiten dieser Bezie­hung bestim­men – oder sollten vielleicht mehre­re verschie­dene solcher Gruppen in Betracht gezo­gen werden? Auf die unter­schiedli­chen Bedeu­tungsre­latio­nen »Bildin­halt« und »Bildre­ferenz« ist bereits oben hinge­wiesen worden. Eine zentra­le Rolle für die Art der Bedeu­tungsbe­ziehung bei Bildern spielt das Wechsel­spiel zwischen Ähnlich­keit und Abstrak­tion: Wie verän­dert sich die Ähnlich­keitsbe­wertung durch Vari­ieren des Grades und der Arten von Abstrak­tionen und umge­kehrt? Welche Aspek­te werden über­haupt bei der Ähnlich­keitsbe­wertung berück­sichtigt? Histo­risch wie syste­matisch ist hier insbe­sonde­re die Rolle von Perspek­tive als sowohl geome­trischer wie zeit­licher Projek­tion zu beach­ten, wobei beides ins Verhält­nis zu der mathe­matisch-abstrak­ten Eigen­schaft Iso­morphie zu setzen ist. Dem beson­deren Gewicht einer Ähnlich­keitsre­lation für die Bildse­mantik verdankt es sich auch, dass die Möglich­keit echter piktu­raler Nega­tion immer wieder bezwei­felt worden ist. Daraus erge­ben sich für Bilder sehr spezi­fische Verhält­nisse zwischen den beiden Begrif­fen »Darstel­lung« und »Reprä­senta­tion«.

Der Zielpunkt der semantischen Bezie­hung bei Bildern

Welche Entitäten können durch Bilder bezeich­net werden bzw. welche Enti­täten können als Bedeu­tung von Bildern auftre­ten? Primär handelt es sich dabei zwar um belie­bige visu­ell wahrnehm­bare Enti­täten (⊳ Gegen­stand der visu­ellen Wahrneh­mung), jedoch spielen insbe­sonde­re die so genann­ten sorta­len Gegen­stände eine zentra­le Rolle, also jene Art von mate­riellen, räumlich abge­grenzten und zeitlich ausge­dehnten Gegen­ständen, die wir auch umgangs­sprachlich als Gegen­stände im enge­ren Sinne verste­hen. Inso­fern auch nicht-visu­elle Phäno­mene zunächst meta­phorisch auf Visu­elles, das dann abge­bildet wird, bezo­gen ist, hängt die Seman­tik logi­scher Bilder eben­falls von diesen auf beson­dere Weise indi­vidu­ierten Gegen­ständen ab. Für die Seman­tik unge­genständ­licher Bilder ist hinge­gen vor allem die Unter­scheidung von Refe­renz, Deno­tation, Exem­plifi­kation bestim­mend.

Anmerkungen
  1. ↑ Von ei­nem Sach­be­zug im ei­gent­li­chen Sin­ne wä­re nur zu spre­chen, wenn die Be­deu­tung ei­nes Bil­des als äqui­va­lent zu ei­ner (mehr oder we­ni­ger kom­ple­xen) Pro­po­si­ti­on oder – in ei­nem schon et­was wei­te­ren Sinn – zu ei­nem der pro­po­si­ti­o­na­len Tei­le (Prä­di­ka­ti­on oder No­mi­na­ti­on) be­grif­fen wird. Da ei­ni­ge Bild­the­o­ri­en die­se Vo­r­aus­set­zung ab­strei­ten, kann in ih­rem Rah­men le­dig­lich in ei­nem noch all­ge­mei­ne­ren, je­weils ge­nau­er zu prä­zi­sie­ren­den Sinn vom Sach­be­zug ei­nes Bil­des oder ei­ner Bild­zei­chen­hand­lung ge­re­det wer­den (⊳ Kon­text­bil­dung).
  2. ↑ Hier ist ne­ben Pla­ton (vgl. ins­bes. «Po­li­teia» und «So­phis­tes») vor al­lem die Samm­lung bild­the­o­re­ti­scher Be­trach­tun­gen von Pli­ni­us Se­cun­dus d.Ä. zu nen­nen ([Plinius 2004a]König, Roderich et al. (Hg.) (1990): G. Plinius Secundus d. Ä: Naturkunde / Naturalis historia: lateinisch-deutsch. Artemis, Zürich.
    Nicht angezeigt: unkritische volume des lateinischen Textes mit Übersetzung und Erläuterungen
    : B. XXXV); eben­so ⊳ Mi­me­sis.
  3. ↑ In der De­bu­ta­des-Epi­sode bei Pli­nius wird die En­ste­hung von Ma­le­rei (und Plas­tik) be­kannt­lich auf den fi­xier­ten Schat­ten­wurf zu­rück­ge­führt: Ei­ne jun­ge Ko­rin­the­rin, Toch­ter des Töp­fers De­bu­ta­des, ver­dau­ert den Schat­ten ih­res Ab­schied neh­men­den Ge­lieb­ten mit ei­ner Um­riß­li­nie; [Plinius 2004a]König, Roderich et al. (Hg.) (1990): G. Plinius Secundus d. Ä: Naturkunde / Naturalis historia: lateinisch-deutsch. Artemis, Zürich.
    Nicht angezeigt: unkritische volume des lateinischen Textes mit Übersetzung und Erläuterungen
    : B. XXXVI 151.
  4. ↑ vgl. etwa [Waldenfels 1999a]Waldenfels, Bernhard (1999): Ordnungen des Sichtbaren. In: Waldenfels, B. (Hg.), Sinnesschwellen. Suhrkamp, Frankfurt/M.
    bzw. [Sachs-Hombach 2003a]Sachs-Hombach, Klaus (2003): Das Bild als kommu­nika­tives Medium. Ele­mente einer allge­meinen Bild­wissen­schaft. Halem, Köln.
    .
  5. ↑ In die­sem Zu­sam­men­hang ist auf­schluss­reich, wie sich die Er­klär­bar­keit fik­ti­ver, wi­der­sprüch­li­cher und lee­rer Be­grif­fe beim Über­gang zur be­wusst­seins­the­o­re­ti­schen Phi­lo­so­phie ge­gen­über der an­ti­ken Po­si­ti­on he­raus­ge­bil­det hat; vgl. [Ros 1989a]Ros, Arno (1989): “Bedeutung”, “Idee” und “Begriff” – Zur Behandlung einiger bedeutungstheoretischer Paradoxien durch Leibniz. Studia Leibnitiana, 21.
    .
  6. ↑ Hier­zu ins­be­son­de­re [Goodman 1968a]Goodman, Nelson (1968): Languages of Art. Hackett, Indianapolis.
    Notiz: 2. rev. Aufl. 1976
    Nicht angezeigt: dt.: Sprachen der Kunst. Frankfurt/M.: Suhrkamp, 1998
    , [Goodman & Elgin 1988a]Goodman, Nelson & Elgin, Catherine Z. (1988): Reconceptions in Philosophy and Other Arts and Sciences. Hackett, Indianapolis.
    Nicht angezeigt: Deutsch: <em>Revisionen. Philosophie und andere Künste und Wissenschaften</em>. Frankfurt/M.: Suhrkamp, 1993
    und [Scholz 2004a]Scholz, Oliver R. (2004): Bild, Darstellung, Zeichen. Philosophische Theorien bildhafter Darstellungen. Klostermann, Frankfurt/M.
    Nicht angezeigt: 2., vollständig überarbeitete Aufl.
    .
  7. ↑ Doch wer ver­weist schon mit­hil­fe des Freun­des auf des­sen Schat­ten, statt um­ge­kehrt?
Literatur
[Goodman & Elgin 1988a]Goodman, Nelson & Elgin, Catherine Z. (1988): Reconceptions in Philosophy and Other Arts and Sciences. Hackett, Indianapolis.[Goodman 1968a]Goodman, Nelson (1968): Languages of Art. Hackett, Indianapolis.[Jonas 1961a]Jonas, Hans (1961): Die Freiheit des Bildens – Homo pictor und die differentia des Menschen. Zeitschrift für Philosophische Forschung, 15.[Plinius 2004a]König, Roderich et al. (Hg.) (1990): G. Plinius Secundus d. Ä: Naturkunde / Naturalis historia: lateinisch-deutsch. Artemis, Zürich.[Ros 1989a]Ros, Arno (1989): “Bedeutung”, “Idee” und “Begriff” – Zur Behandlung einiger bedeutungstheoretischer Paradoxien durch Leibniz. Studia Leibnitiana, 21.[Sachs-Hombach 2003a]Sachs-Hombach, Klaus (2003): Das Bild als kommu­nika­tives Medium. Ele­mente einer allge­meinen Bild­wissen­schaft. Halem, Köln.[Scholz 2004a]Scholz, Oliver R. (2004): Bild, Darstellung, Zeichen. Philosophische Theorien bildhafter Darstellungen. Klostermann, Frankfurt/M.[Waldenfels 1999a]Waldenfels, Bernhard (1999): Ordnungen des Sichtbaren. In: Waldenfels, B. (Hg.), Sinnesschwellen. Suhrkamp, Frankfurt/M.

Ausgabe 1: 2013

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Seitenbearbeitungen durch: Joerg R.J. Schirra, Klaus Sachs-Hombach und Emilia Didier — (Hinweis)

Zitierhinweis:

Schirra, Jörg R.J. (2013). Bildsemantik (Hauptpunkt). (Ausg. 1). In: Schirra, J.R.J.; Halawa, M. & Liebsch, D. (Hg.), Glossar der Bildphilosophie. (2012-2026). [bildglossar.org/index.php?title=Bildsemantik].