Bildanthropologie: Unterschied zwischen den Versionen

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Joerg R.J. Schirra (Diskussion | Beiträge)
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==Der Mensch als ''animal pictor'': Bild&shy;kom&shy;pe&shy;tenz und die ''conditio humana''==


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Es hat Tradition, den Menschen als sprach&shy;begab&shy;tes Tier zu charak&shy;teri&shy;sieren. Aber auch die merk&shy;würdige Fähig&shy;keit, Bilder zu ver&shy;wenden, ist, nach allem was wir empirisch wissen, nur dem Menschen eigen. Gibt es begriff&shy;liche Gründe für diese empi&shy;rische Koin&shy;zidenz? Ist, anders gefragt, der homo sapiens ganz wesentlich ein animal pictor – ein Wesen, das durch seine Bild&shy;kompetenz bestimmt ist?   
==Der Mensch als Animal pictor: Bildkompetenz und die conditio humana==
 
Es hat Tradition, den Menschen als sprachbegabtes Tier zu charakterisieren. Aber auch die merkwürdige Fähigkeit, Bilder zu verwenden, ist, nach allem was wir empirisch wissen, nur dem Menschen eigen. Gibt es begriffliche Gründe für diese empirische Koinzidenz? Ist, anders gefragt, der homo sapiens ganz wesentlich ein animal pictor – ein Wesen, das durch seine Bildkompetenz bestimmt ist?   
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Diese Frage hat bereits Hans Jonas aufgeworfen. Unter dem Titel «Die Freiheit des Bildens – Homo pictor und die differentia des Menschen» [<bib id='Jonas 1961a'></bib>] reflektiert er aus phänomenologischer Perspektive über den Stellenwert des Bildvermögens für den Begriff des Menschen. Jonas beginnt seine Überlegungen mit einem Gedankenexperiment zur Frage „Was ist Menschsein?“: Wie könnten, so fragt er, Weltraumforscher erkennen, ob es sich bei Wesen, denen sie auf einer anderen Welt begegnen, um „Menschen“ handelt? Natürlich ist vom Menschen hier nicht im Sinne der biologischen Gattung die Rede, ebenso wenig, wie ja die philosophische Anthropologie mit der empirischen Anthropologie zusammenfällt (vgl. etwa <bib id='Tugendhat 2007a'></bib>). An welche Symptome lassen sich also Kriterien knüpfen, die, der Charakterisierung sapiens entsprechend, bei jenen Wesen auf „Verstehen“, „Geist“, „Kultur“, „Zivilisation“ etc. schließen lassen? Das Vermögen, Bilder zu verwenden, mutet Jonas hierzu als eine besonders günstige Wahl an, da diese Fähigkeit einfacher als etwa das Sprachvermögen zu sein scheint, andererseits aber auch keine graduellen Übergänge zu rein biologisch erklärbaren Phänomenen erkennbar sind, wie sie etwa beim Werkzeuggebrauch auftreten. Würden die Astronauten aus dem Gedankenexperiment in einer Höhle künstlich erzeugte Linien und sonstige Farbkonfigurationen finden, d.h. Artefakte, die sie als Bilder interpretieren, dann wäre, so Jonas, ihre spontane Folgerung, dass es Menschen (im weiten Sinn) waren, die diese Artefakte gemacht haben.  
Diese Frage hat bereits Hans Jonas aufge&shy;worfen. Unter dem Titel «Die Frei&shy;heit des Bil&shy;dens – Homo pictor und die diffe&shy;rentia des Menschen» (<bib id='Jonas 1961a'></bib>) reflek&shy;tiert er aus phän&shy;omeno&shy;logischer Perspek&shy;tive über den Stellen&shy;wert des Bild&shy;vermögens für den Begriff des Menschen. Jonas beginnt seine Über&shy;legungen mit einem Gedanken&shy;expe&shy;riment zur Frage „Was ist Mensch&shy;sein?“: Wie könnten, so fragt er, Welt&shy;raum&shy;forscher er&shy;kennen, ob es sich bei Wesen, denen sie auf einer anderen Welt be&shy;gegnen, um „Menschen“ handelt? Natür&shy;lich ist vom Menschen hier nicht im Sinne der bio&shy;logischen Gattung die Rede, ebenso wenig, wie ja die philo&shy;sophische Anthro&shy;pologie mit der empi&shy;rischen Anthro&shy;pologie zusammen&shy;fällt (vgl. etwa <bib id='Tugendhat 2007a'></bib>). An welche Symp&shy;tome lassen sich also Krite&shy;rien knüpfen, die, der Charak&shy;teri&shy;sierung »sapiens« ent&shy;sprechend, bei jenen Wesen auf „Ver&shy;stehen“, „Geist“, „Kultur“, „Zivi&shy;lisa&shy;tion“ etc. schließen lassen? Das Ver&shy;mögen, Bilder zu verwen&shy;den, mutet Jonas hierzu als eine besonders günstige Wahl an, da diese Fähig&shy;keit ein&shy;facher als etwa das Sprach&shy;vermögen zu sein scheint, anderer&shy;seits aber auch keine graduellen Über&shy;gänge zu rein bio&shy;logisch erklär&shy;baren Phäno&shy;menen erkenn&shy;bar sind, wie sie etwa beim Werk&shy;zeug&shy;gebrauch auf&shy;treten. Würden die Astro&shy;nauten aus dem Gedanken&shy;experi&shy;ment in einer Höhle künst&shy;lich erzeugte Linien und sonstige Farb&shy;konfigu&shy;rationen finden, d.h. Arte&shy;fakte, die sie als Bilder inter&shy;pretie&shy;ren, dann wäre, so Jonas, ihre spontane Folge&shy;rung, dass es Menschen (im weiten Sinn) waren, die diese Arte&shy;fakte gemacht haben.  
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Die grundsätzliche Fragestellung, die bildanthropologische Ansätze charakterisiert, richtet sich genau genommen auf den ''Be­griff'', den wir uns von Wesen mit der Fähigkeit, Gegenstände als Bilder verwenden zu können, auf sinnvolle und rational kontrollierte Weise bilden können (und sollten; ⊳ [[Bildlichkeit: Bedingungen und Folgen]]). Nach Lambert Wiesing (<bib id='Wiesing 2005a'></bib>) stehen anthropologische Bildtheorien insbesondere neben semiotischen, wahrnehmungstheoretischen und medientheoretischen Ansätzen, wobei der wesentliche Unterschied darin besteht, unter welchen Oberbegriff Bilder gebracht werden. Richteten semiotische Ansätze den Blick auf Bilder als eine besondere Art von Zeichen, wahrnehmungstheoretische Ansätze auf Bilder als Werkzeuge zur Herstellung einer besonderen Art von Gegenständen und medientheoretische Ansätze auf Bilder als eine spezielle Art von Medium, zeichneten sich anthropologische Ansätze vor allem dadurch aus, dass in ihnen Bilder als eine Art von Artefakt verstanden werden, die eine spezifisch-anthropologisch Kompetenz erfordern. Wiesing identifiziert diese als die Fähigkeit, sich vom Hier-und-Jetzt lösen zu können, Distanz zur unmittelbaren Umwelt gewinnen zu können.  
Die grundsätzliche Frage&shy;stellung, die bild&shy;anthro&shy;polo&shy;gische Ansätze charak&shy;teri&shy;siert, richtet sich genau genommen auf den ''Be­griff'', den wir uns von Wesen mit der Fähig&shy;keit, Gegen&shy;stände als Bilder verwenden zu können, auf sinn&shy;volle und rational kontrol&shy;lierte Weise bilden können (und sollten; ⊳ [[Bildlichkeit: Bedingungen und Folgen|Bild&shy;lich&shy;keit: Bedingungen und Folgen]]).  
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Bildanthropologische Vorschläge wurden insbesondere von A. Leroi-Gourhan <bib id='Leroi-Gourhan 1964/65'></bib>, V. Flusser <bib id='Flusser 1990a'></bib>, J.-P. Sartre <bib id='Sartre 1940a'></bib>, M. Donald <bib id='Donald'></bib>, I. Davidson & W. Noble <bib id='Davidson & Noble 1989'></bib>, H. Belting <bib id='Belting 2000'></bib> sowie J. Schirra & K. Sachs-Hombach <bib id='Schirra & Sachs-Hombach 2007a'></bib> ausgearbeitet.  
Nach Lambert Wiesing (<bib id='Wiesing 2005a'></bib>) stehen anthro&shy;pologische Bild&shy;theorien insbe&shy;sondere neben [[Bilder als Zeichen|semio&shy;tischen]], [[Bild und Wahrnehmung|wahr&shy;nehmungs&shy;theore&shy;tischen]] und [[Bilder als Medien|medien&shy;theore&shy;tischen]] An&shy;sätzen, wobei der wesent&shy;liche Unter&shy;schied darin besteht, unter welchen Ober&shy;begriff Bilder gebracht werden. Richte&shy;ten semio&shy;tische An&shy;sätze den Blick auf Bilder als eine beson&shy;dere Art von Zeichen, wahr&shy;nehmungs&shy;theore&shy;tische Ansätze auf Bilder als Werk&shy;zeuge zur Her&shy;stellung einer besonderen Art von Gegen&shy;ständen und medien&shy;theore&shy;tische Ansätze auf Bilder als eine spezielle Art von Medium, zeichneten sich anthro&shy;polo&shy;gische Ansätze vor allem dadurch aus, dass in ihnen Bilder als eine Art von Arte&shy;fakt verstanden werden, die eine spezifisch-anthro&shy;polo&shy;gische Kompe&shy;tenz erfordern. Wiesing identi&shy;fiziert diese Kompetenz des [[homo pictor]] als die Fähigkeit, [[Kontextbildung|sich vom Hier-und-Jetzt lösen zu können]], Distanz zur un&shy;mittel&shy;baren Um&shy;welt gewinnen zu können.
 
 
== Weitere Verweise ==
Bildanthropologische Vorschläge wurden insbesondere von A. Leroi-Gourhan <bib id='Leroi-Gourhan 1964/65a'></bib>, V. Flusser <bib id='Flusser 1999a'></bib>, J.-P. Sartre <bib id='Sartre 1940a'></bib>, M. Donald <bib id='Donald 1993a'></bib>, I. Davidson & W. Noble <bib id='Davidson & Noble 1989a'></bib>, H. Belting <bib id='Belting 2001a'></bib> sowie J. Schirra & K. Sachs-Hombach <bib id='Schirra & Sachs-Hombach 2006b'></bib> und <bib id='Schirra & Sachs-Hombach 2013a'></bib> ausgearbeitet.
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Eine ausführlichere Übersicht zu bild&shy;anthro&shy;polo&shy;gischen und kul&shy;tura&shy;listi&shy;schen Bild&shy;theorien gibt <bib id='Halawa & Grabbe 2014a'></bib>.


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* [[Bilder als Medien]]
* [[Bilder als Zeichen]]
* [[Bild und Wahrnehmung]]
* [[Bildlichkeit: Bedingungen und Folgen]]
* [[homo pictor]]
* [[Kontextbildung]]


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''Ausgabe 1: 2013''
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Aktuelle Version vom 22. Januar 2024, 13:53 Uhr

Unterpunkt zu: Bildtheoretische Ansätze


Der Mensch als animal pictor: Bild­kom­pe­tenz und die conditio humana

Es hat Tradition, den Menschen als sprach­begab­tes Tier zu charak­teri­sieren. Aber auch die merk­würdige Fähig­keit, Bilder zu ver­wenden, ist, nach allem was wir empirisch wissen, nur dem Menschen eigen. Gibt es begriff­liche Gründe für diese empi­rische Koin­zidenz? Ist, anders gefragt, der homo sapiens ganz wesentlich ein animal pictor – ein Wesen, das durch seine Bild­kompetenz bestimmt ist?

Diese Frage hat bereits Hans Jonas aufge­worfen. Unter dem Titel «Die Frei­heit des Bil­dens – Homo pictor und die diffe­rentia des Menschen» ([Jonas 1961a]Jonas, Hans (1961): Die Freiheit des Bildens – Homo pictor und die differentia des Menschen. Zeitschrift für Philosophische Forschung, 15.
Nicht angezeigt: Wieder abgedruckt in: Jonas, Hans: <em>Zwischen Nichts und Ewigkeit – Zur Lehre vom Menschen</em>. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 1987, 26–43
) reflek­tiert er aus phän­omeno­logischer Perspek­tive über den Stellen­wert des Bild­vermögens für den Begriff des Menschen. Jonas beginnt seine Über­legungen mit einem Gedanken­expe­riment zur Frage „Was ist Mensch­sein?“: Wie könnten, so fragt er, Welt­raum­forscher er­kennen, ob es sich bei Wesen, denen sie auf einer anderen Welt be­gegnen, um „Menschen“ handelt? Natür­lich ist vom Menschen hier nicht im Sinne der bio­logischen Gattung die Rede, ebenso wenig, wie ja die philo­sophische Anthro­pologie mit der empi­rischen Anthro­pologie zusammen­fällt (vgl. etwa [Tugendhat 2007a]Tugendhat, Ernst (2007): Anthropologie statt Metaphysik. C. H. Beck, München.
). An welche Symp­tome lassen sich also Krite­rien knüpfen, die, der Charak­teri­sierung »sapiens« ent­sprechend, bei jenen Wesen auf „Ver­stehen“, „Geist“, „Kultur“, „Zivi­lisa­tion“ etc. schließen lassen? Das Ver­mögen, Bilder zu verwen­den, mutet Jonas hierzu als eine besonders günstige Wahl an, da diese Fähig­keit ein­facher als etwa das Sprach­vermögen zu sein scheint, anderer­seits aber auch keine graduellen Über­gänge zu rein bio­logisch erklär­baren Phäno­menen erkenn­bar sind, wie sie etwa beim Werk­zeug­gebrauch auf­treten. Würden die Astro­nauten aus dem Gedanken­experi­ment in einer Höhle künst­lich erzeugte Linien und sonstige Farb­konfigu­rationen finden, d.h. Arte­fakte, die sie als Bilder inter­pretie­ren, dann wäre, so Jonas, ihre spontane Folge­rung, dass es Menschen (im weiten Sinn) waren, die diese Arte­fakte gemacht haben.

Die grundsätzliche Frage­stellung, die bild­anthro­polo­gische Ansätze charak­teri­siert, richtet sich genau genommen auf den Be­griff, den wir uns von Wesen mit der Fähig­keit, Gegen­stände als Bilder verwenden zu können, auf sinn­volle und rational kontrol­lierte Weise bilden können (und sollten; ⊳ Bild­lich­keit: Bedingungen und Folgen).

Nach Lambert Wiesing ([Wiesing 2005a]Wiesing, Lambert (2005): Artifizielle Präsenz. Studien zur Philosophie des Bildes. Suhrkamp, Frankfurt/M.
) stehen anthro­pologische Bild­theorien insbe­sondere neben semio­tischen, wahr­nehmungs­theore­tischen und medien­theore­tischen An­sätzen, wobei der wesent­liche Unter­schied darin besteht, unter welchen Ober­begriff Bilder gebracht werden. Richte­ten semio­tische An­sätze den Blick auf Bilder als eine beson­dere Art von Zeichen, wahr­nehmungs­theore­tische Ansätze auf Bilder als Werk­zeuge zur Her­stellung einer besonderen Art von Gegen­ständen und medien­theore­tische Ansätze auf Bilder als eine spezielle Art von Medium, zeichneten sich anthro­polo­gische Ansätze vor allem dadurch aus, dass in ihnen Bilder als eine Art von Arte­fakt verstanden werden, die eine spezifisch-anthro­polo­gische Kompe­tenz erfordern. Wiesing identi­fiziert diese Kompetenz des homo pictor als die Fähigkeit, sich vom Hier-und-Jetzt lösen zu können, Distanz zur un­mittel­baren Um­welt gewinnen zu können.


Weitere Verweise

Bildanthropologische Vorschläge wurden insbesondere von A. Leroi-Gourhan [Leroi-Gourhan 1964/65a]Leroi-Gourhan, André (1964): Le geste et la parole. Albin Michel, Paris.
Nicht angezeigt: D: «Hand und Wort - Die Evolution von Technik, Sprache und Kunst», 1980, Suhrkamp
, V. Flusser [Flusser 1999a]Flusser, Vilém (1999): Ins Universum der technischen Bilder. European Photography, Göttingen.
, J.-P. Sartre [Sartre 1940a]Sartre, Jean-Paul (1940): L'Imaginaire: Psychologie phénoménologique de l'imagination. Gallimard, Paris.
, M. Donald [Donald 1993a]Donald, Merlin (1993): Origins of the Modern Mind: Three Stages in the Evolution of Culture and Cognition. Harvard University Press, Cambridge MA.
, I. Davidson & W. Noble [Davidson & Noble 1989a]Davidson, Iain & William Noble (1989): The Archaeology of Perception: Traces of Depiction and Language. Current Anthropology, 30, 2.
, H. Belting [Belting 2001a]Belting, Hans (2001): Bildanthropologie. Entwürfe für eine Bildwissenschaft. Wilhelm Fink, München.
sowie J. Schirra & K. Sachs-Hombach [Schirra & Sachs-Hombach 2006b]Schirra Jörg R.J. & Sachs-Hombach, Klaus (2006): Fähigkeiten zum Bild- und Sprachgebrauch . Deutsche Zeitschrift für Philosophie, 54, 6.
Webadresse: www.jrjs.de/Work/Papers/P06/P06-5/index.html
und [Schirra & Sachs-Hombach 2013a]Schirra, Jörg R.J. & Sachs-Hombach, Klaus (2013): The Anthropological Function of Pictures. In: Sachs-Hombach, K. & Schirra, J.R.J. (Hg.), Origins of Pictures. Anthropological Discourses in Image Science. Halem, Köln.
ausgearbeitet.

Eine ausführlichere Übersicht zu bild­anthro­polo­gischen und kul­tura­listi­schen Bild­theorien gibt [Halawa & Grabbe 2014a]Halawa, Mark & Grabbe, Lars (2014): Anthropologische / kulturalistische Ansätze. In: Netzwerk Bildphilosophie (Hg.), Bild und Methode. Theoretische Hintergründe und methodische Verfahren der Bildwissenschaft. Halem, Köln.
Notiz: im Erscheinen
.

Anmerkungen
Literatur
[Belting 2001a]Belting, Hans (2001): Bildanthropologie. Entwürfe für eine Bildwissenschaft. Wilhelm Fink, München.[Davidson & Noble 1989a]Davidson, Iain & William Noble (1989): The Archaeology of Perception: Traces of Depiction and Language. Current Anthropology, 30, 2.[Donald 1993a]Donald, Merlin (1993): Origins of the Modern Mind: Three Stages in the Evolution of Culture and Cognition. Harvard University Press, Cambridge MA.[Flusser 1999a]Flusser, Vilém (1999): Ins Universum der technischen Bilder. European Photography, Göttingen.[Halawa & Grabbe 2014a]Halawa, Mark & Grabbe, Lars (2014): Anthropologische / kulturalistische Ansätze. In: Netzwerk Bildphilosophie (Hg.), Bild und Methode. Theoretische Hintergründe und methodische Verfahren der Bildwissenschaft. Halem, Köln.[Jonas 1961a]Jonas, Hans (1961): Die Freiheit des Bildens – Homo pictor und die differentia des Menschen. Zeitschrift für Philosophische Forschung, 15.[Leroi-Gourhan 1964/65a]Leroi-Gourhan, André (1964): Le geste et la parole. Albin Michel, Paris.[Sartre 1940a]Sartre, Jean-Paul (1940): L'Imaginaire: Psychologie phénoménologique de l'imagination. Gallimard, Paris.[Schirra & Sachs-Hombach 2006b]Schirra Jörg R.J. & Sachs-Hombach, Klaus (2006): Fähigkeiten zum Bild- und Sprachgebrauch . Deutsche Zeitschrift für Philosophie, 54, 6.[Schirra & Sachs-Hombach 2013a]Schirra, Jörg R.J. & Sachs-Hombach, Klaus (2013): The Anthropological Function of Pictures. In: Sachs-Hombach, K. & Schirra, J.R.J. (Hg.), Origins of Pictures. Anthropological Discourses in Image Science. Halem, Köln.[Tugendhat 2007a]Tugendhat, Ernst (2007): Anthropologie statt Metaphysik. C. H. Beck, München.[Wiesing 2005a]Wiesing, Lambert (2005): Artifizielle Präsenz. Studien zur Philosophie des Bildes. Suhrkamp, Frankfurt/M.

Ausgabe 1: 2013

Verantwortlich:

Lektorat:

Seitenbearbeitungen durch: Joerg R.J. Schirra, Marcel Lemmes und Emilia Didier — (Hinweis)

Zitierhinweis:

Schirra, Jörg R.J. (2013). Bildanthropologie. (Ausg. 1). In: Schirra, J.R.J.; Halawa, M. & Liebsch, D. (Hg.), Glossar der Bildphilosophie. (2012-2026). [bildglossar.org/index.php?title=Bildanthropologie].